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Jobprofil: Zweiradmechaniker (m/w)

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Steckbrief: Zweiradmechaniker (m/w)

Ausbildung:
Ausbildung
Work-Life Balance:
Normal (40-45 Stunden)
Einstiegsgehalt:
2.200 €
Spitzengehalt:
4.000+ €

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Das Berufsprofil: Zweiradmechaniker

Wer gerne an fahrbaren Untersätzen auf zwei Rädern herumtüftelt, sollte über eine Ausbildung zum Zweiradmechaniker nachdenken. Egal ob es sich dabei um Fahrräder, Mofas, Mopeds, Mokicks oder Motorräder handelt.

Für zweiradbegeisterte Jobanwärter dürfte der Beruf des Zweiradmechanikers so etwas wie der Himmel auf Erden sein. Denn realiter tun sie den ganzen Tag fast nichts anderes, als an den unterschiedlichsten Modellen herumzubasteln. Je nach Spezialisierung kümmern sich dabei um Fahr- oder Motorräder – und neuerdings auch E-Bikes.

Die Hauptaufgaben in dem Beruf sind:

  • Zusammenbau
  • Reparatur und Wartung
  • Pflege
  • Kundenberatung beim Verkauf

Hinweis: Seit ein paar Jahren firmiert der Beruf nicht mehr unter seinem traditionellen Namen des Zweiradmechanikers, sondern wurde inzwischen in Zweiradmechatroniker umbenannt. Im Volksmund ist diese neue Jobbezeichnung allerdings noch nicht vollständig angekommen oder wird häufig synonym mit der alten gebraucht.

Hintergrund der Umbenennung: Der Absatz von E-Bikes steigt zunehmend und immer mehr motorisierte Zweirräder sind mit elektronischen Systemen ausgestattet. Um diese technologischen Entwicklungen in der Lehre abzubilden, hat das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) die Ausbildung des Zweiradmechanikers modernisiert und die dreieinhalbjährige Berufsausbildung des Zweiradmechanikers inhaltlich auf den neuesten Stand gebracht.

Die Ausbildungsordnung beinhaltet im Vergleich zu früher inzwischen mehr Inhalte, die sich auf die Arbeit mit elektrischen und elektronischen Systemen an Zweirädern beziehen. Unter anderem lernen die Lehrlinge, wie Mechatronik- und IT-Systeme mit neuesten Reparatur- und Diagnosemethoden gewartet werden. Auch die Weiterentwicklung von Leichtbaustoffen wie Carbon findet in der Ausbildung Berücksichtigung.

Die Work Life Balance von Zweiradmechanikern ist meist ausgewogen. Die Fachkräfte freuen sich meist über gut geregelte Arbeitszeiten. Auch die Chancen auf dem Arbeitsmarkt stehen gut.

Wie wird man Zweiradmechaniker?

Die duale Ausbildung zum Zweiradmechaniker oder Zweiradmechtroniker wird in den zwei Fachrichtungen Fahrradtechnik und Motorradtechnik angeboten.

In der Fachrichtung Motorradtechnik stehen diese Inhalte auf dem Stundenplan:

  • Bedienen von Fahrzeugen, Betriebseinrichtungen und Systemen
  • Treffen von Schutzmaßnahmen bei der Arbeit
  • Auswahl der richtigen Messgeräte
  • Prüfen der Funktionsfähigkeit elektrischer Bauteile, Leitungen und Sicherungen
  • Durchführen von Service- und Wartungsarbeiten
  • Kontrolle von Betriebsflüssigkeiten
  • Feststellen von Schäden und Funktionsstörungen
  • Bestimmen von Fehlerursachen
  • Demontage und Reparatur von Bauteilen, Baugruppen und Systemen
  • Prüfen, Reinigen und Einstellen von Motoren, Vergasern, Einspritzsystemen und Abgassystemen
  • Ausbau, Zerlegen und Reinigung eines Motors

In der Fachrichtung Fahrradtechnik stehen diese Inhalte auf dem Stundenplan:

  • Bedienen von Fahrzeugen, Betriebseinrichtungen und Systemen
  • Treffen von Schutzmaßnahmen bei der Arbeit
  • Auswahl der richtigen Messgeräte
  • Prüfen der Funktionsfähigkeit elektrischer Bauteile, Leitungen und Sicherungen
  • Durchführen von Service- und Wartungsarbeiten
  • Kontrolle von Betriebsflüssigkeiten
  • Feststellen von Schäden und Funktionsstörungen
  • Bestimmen von Fehlerursachen
  • Demontage und Reparatur von Bauteilen, Baugruppen und Systemen
  • Aufbauen, Einspeichen und Zentrieren von Speichenrädern
  • Anpassen mechanischer und elektronischer Schaltanlagen, Antriebe, Bremssysteme und Fahrwerkskomponenten
  • Instandsetzen von Zusatzantrieben, Schaltsystemen, Energieversorgungssystemen und Beleuchtungssystemen

Die Ausbildung dauert 3,5 Jahre und beinhaltet eine Zwischenprüfung nach dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres und eine Abschlussprüfung in der Mitte des vierten Ausbildungsjahres.

Arbeitgeber: Wer sucht Zweiradmechaniker

Zweiradmechatroniker der Fachrichtung Motorradtechnik finden eine Anstellung bei den folgenden Betrieben:

  • Reparaturwerkstätten
  • Herstellern von Krafträdern
  • Motorrad- oder Ersatzteilhändlern

Zweiradmechatroniker der Fachrichtung Fahrradtechnik finden eine Anstellung bei den folgenden Betrieben:

  • Hersteller von Fahrrädern
  • Reparaturbetriebe
  • Einzelhandel mit Fahrrädern und Zubehör
  • Fahrradverleih

Stellenangebote für Zweiradmechaniker

Zweiradmechaniker/in, KFZ-Mechatroniker/in, Elektriker/in (m/w/d) für Reparaturarbeiten an den Produkten unserer Marken Sportstech und Bluewheel 16.03.
InnovaMaxx GmbH Berlin
Zweiradmechaniker (m/w/d) für Eventräder 03.03.
Winora-Staiger GmbH Sennfeld Bei Schweinfurt
Zweiradmechaniker m/w/d 12.03.
GST - Berlin GmbH Berlin
Zweiradmechaniker oder -mechatroniker (m/w/d) 21.03.
GOVECS AG Stuttgart
Zweiradmechaniker (m/w/d) Fahrradtechnik 22.03.
Senator Executive Search Partners Großraum München

Gehalt: Was verdient man als Zweiradmechaniker?

Während ihrer Ausbildung fließt Zweiradmechanikern die folgende Ausbildungsvergütung aufs Konto:

  1. Lehrjahr ab 650 Euro brutto
  2. Lehrjahr ab 690 Euro brutto
  3. Lehrjahr ab 820 Euro brutto
  4. Lehrjahr ab 970 Euro brutto

Nach der Ausbildung verdienen Berufseinsteiger rund 2.200 Euro brutto. Nach fünf bis zehn Jahren rangiert das Einkommen zwischen 2.500 und 2.700 Euro brutto. Wer eine einschlägige Weiterbildung absolviert, kann mit einem Einkommen bis zu 4.000 Euro brutto rechnen.

Einstiegschancen: Die Aussichten für Zweiradmechaniker

Die Arbeitsmarktaussichten für Zweiradmechaniker sind sehr gut. In den letzten Jahren ist die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge im Vergleich zu den Vorjahren deutlich gestiegen. Die Zahl der Auszubildenden liegt seit mehreren Jahren konstant bei über 2.000 abgeschlossenen Ausbildungsverträgen. Der Anteil der jungen Männer unter den Auszubildenden beträgt rund 90 Prozent. Die Übernahmechancen als Zweiradmechaniker sind gut.

Bewerbung: Womit punkten Zweiradmechaniker

Formale Voraussetzungen, um sich für eine Ausbildung als Zweiradmechaniker zu bewerben, gibt es keine. Allerdings sehen Arbeitgeber gerne mindestens einen Hauptschulabschluss im Lebenslauf von Jobanwärtern. Außerdem sollten die folgenden Skills in den Bewerbungsunterlagen erwähnt werden:

  • Gute Noten in Mathe und Physik
  • Handwerkliches Geschick
  • Technisches Interesse und Verständnis
  • Gute Auge-Hand-Koordination
  • Sorgfalt
  • Teamfähigkeit
  • Belastbarkeit
  • Motivation
  • Einsatzbereitschaft

Karriere: Die Entwicklungschancen als Zweiradmechaniker

Der Arbeitsmarkt und berufliche Inhalte entwickeln sich konstant weiter. Wer in dem Beruf des Zweiradmechanikers Karriere machen will, sollte daher einschlägige Weiterbildungen ins Auge fassen. Hierbei bieten sich so genannte Aufstiegsweiterbildungen an. Sie befähigen zur Übernahme verantwortungsvollerer Aufgaben und werden in diesen Bereichen angeboten:

  • Ausbilder
  • Zweiradmechanikermeister
  • Industriemeister Metall
  • Zweirad- Servicetechniker
  • Techniker Maschinenbau
  • Techniker Karosserie- und Fahrzeugbautechnik
  • Techniker Kraftfahrzeugtechnik

Wer das Abitur in der Tasche hat, kann auch über ein Studium nachdenken. Interessant sind zum Beispiel Abschlüsse in diesen Bereichen:

  • Maschinenbau
  • Fahrzeugtechnik
  • Elektrotechnik und Elektromobilität

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