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Jobprofil: Bankfachwirte (m/w)

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Steckbrief: Bankfachwirt (m/w)

Ausbildung:
Ausbildung + Weiterbildung
Work-Life Balance:
Intensiv (45+ Stunden)
Einstiegsgehalt:
2.500 €
Spitzengehalt:
4.100+ €

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Das Berufsprofil: Bankfachwirt

Kunden, die sich über Finanzanlagen und Kredite informieren möchten, suchen die Beratung eines Bankfachwirts. Wobei Bankfachwirte vor allem Klienten mit einem größeren Anlagevolumen betreuen. Dazu gehören Firmen- und Gebewerbekunden, Klienten aus dem gehobenen Privatkundengeschäft sowie aus dem Immobilien-, Wertpapier- oder Auslandsgeschäft. 

Zu den Tätigkeiten eines Bankfachwirts gehört zum Beispiel im Bereich der Kreditvergabe, die Kreditwürdigkeit eines Kunden zu prüfen, was gerade im Großkundensegment mit erheblichem Papieraufwand verbunden ist. Hierbei nehmen Bankfachwirte die Zahlungsvorgänge des Klienten genau unter die Lupe.

Überschreitet der Kunde häufiger seine Zahlungsziele oder rechnet er immer pünktlich ab? Das ist ein wichtiger Indikator über die Zahlungsmoral eines Kreditanwärters. Des weiteren gilt es, Auskünfte bei Wirtschaftsauskunfteien, der Schufa und anderen Kreditinstituten einzuholen. Ist alles in Ordnung, arbeitet der Bankfachwirt die Kreditverträge aus. 

Weitere Tätigkeitsgebiete sind: 

  • Abwicklung von Immobilienfinanzierungen
  • Durchführung von Geld-, Devisen-, Edelmetall- und Wertpapiergeschäften
  • Abwicklung von Export- und Importfinanzierungen
  • Überwachung und Kontrolle gesetzlicher Vorschriften 
  • Kontrolle von Buchhaltung und Bilanz
  • Produkt- und Serviceentwicklung 

In der Regel sind Bankfachwirte Leiter eines Teams oder sogar Leiter einer Geschäftsstelle, was im beruflichen Alltag vor allem die Kontaktpflege zu Kunden umfasst, aber auch
so manche Aufgabe im Bereich der Personalführung mit sich bringt. Zum Beispiel gilt es, sich mit Personalfragen wie der Entwicklung, -planung und –steuerung von Mitarbeitern auseinanderzusetzen. 

Insgesamt bekleidet ein Bankfachwirt ein Jobprofil, in dem es um die Übernahme hoher Verantwortung geht. Immerhin machen Bankfachwirte Tag für Tag Geschäfte, bei denen es nicht selten um Beträge in Millionenhöhe geht. 

Umso wichtiger ist es, stets up-to-date zu sein, was die Entwicklungen auf dem Finanzmarkt angeht, damit Kunden immer korrekt informiert und beraten werden können. 

Genauigkeit und Zuverlässigkeit und eine strukturierte, analytische Arbeitsweise sind daher wichtige Eigenschaften. Doch selbst, wer sehr diszipliniert an seine Aufgaben herangeht, hat selten eine ausgewogene Work Life Balance. Überstunden sind in dem Finanzsektor für Führungskräfte Gang und Gäbe, weil die Arbeitsdichte sehr hoch ist. Die Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind dafür aber 1A. 

Wie wird man Bankfachwirt?

Der Weg in den Beruf führt über eine Weiterbildung zum Bankfachwirt, die eine abgeschlossene Berufsausbildung zum Bankkaufmann, eine andere abgeschlossene kaufmännische Lehre und bis zu drei Jahren Berufspraxis in einem Kreditinstitut oder bis zu sechs Jahren Berufspraxis im Kreditgewerbe voraussetzt. 

Tatsächlich haben viele Bankfachwirte zunächst die Ausbildung zum Bankkaufmann absolviert. Sie umfasst die folgenden Schwerpunkte: 

  • Kundenberatung 
  • Kontoführung 
  • Geld- und Vermögensanlage
  • Kredite
  • Rechnungswesen 
  • Anlage auf Konten
  • Zahlungsverkehr
  • Controlling
  • Wirtschafts- und Sozialkunde
  • Arbeits- und sozialrechtliche Rahmenbedingungen
  • Personalwesen und Berufsbildung
  • Wirtschaftsordnung und Wirtschaftspolitik

Die Weiterbildung zum Bankfachwirt erfolgt nach Erfüllung aller Voraussetzungen beispielsweise in einem viersemestrigen Fernstudium. Auf dem Stundenplan stehen in dieser Zeit: 

  • Volkswirtschaftslehre
  • Betriebswirtschaftslehre
  • Allgemeine Bankbetriebswirtschaft
  • Recht

Während der Ausbildung können sich angehende Bankfachwirte noch einmal für eine spezielle Qualifikation aus den folgenden Bereichen entscheiden:

  • Privatkundengeschäft
  • Immobiliengeschäft
  • Firmenkundengeschäft

Arbeitgeber: Wer sucht Bankfachwirte

Bankfachwirte finden in den folgenden Bereichen der Wirtschaft eine Anstellung: 

  • Banken
  • Kreditinstitute
  • Börsen
  • Unternehmensberatungen
  • Versicherungen
  • Steuerberatungen und Wirtschaftsprüfungen
  • Immobilien- und Gebäudewirtschaft

Gehalt: Was verdient man als Bankfachwirt?

Die Einkommensaussichten sind für Bankfachwirte sind nicht nur von der Größe des Arbeitgebers und der Region abhängig, sondern auch von der Verantwortung, die sie im Alltag übernehmen. 

Das Einstiegsgehalt von Bankfachwirten liegt nach der vorherig absolvierten Ausbildung zum Bankkaufmann bei etwa 2.500 Euro brutto. Mit einer gewissen Berufserfahrung und der Übernahme verantwortungsvollerer Tätigkeiten steigt es nach einigen Jahren im Schnitt auf bis zu 4.100 Euro brutto an.

Einstiegschancen: Die Aussichten für Bankfachwirte

Bankfachwirte haben aktuell sehr gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Aufgrund einer sehr hohen Nachfrage nach Fachkräften in dem Bereich, ist die Chance für Bankfachwirte groß, dort eine Anstellung zu finden, wo sie am liebsten arbeiten möchten. Diesen Luxus gibt es nicht in jedem Job.  

Bewerbung: Womit punkten Bankfachwirte

Wer als Bankfachwirt arbeiten möchte, sollte in erster Linie Spaß am Umgang mit Menschen haben und sich mindenstens genauso für Finanzthemen erwärmen können. Wichtig sind auch gute Leistungen in Mathe und Deutsch. 

Außerdem sollten in den Bewerbungsunterlagen von angehenden Bankfachwirten die  folgenden Fähigkeiten nicht unerwähnt bleiben:

  • Fach- und Führungskompetenzen
  • Sicheres Auftreten
  • Sorgfältiges Arbeiten
  • Verkaufstalent
  • Teamfähigkeit
  • Belastbarkeit
  • Stressresistenz
  • Beratungstalent
  • Psychologisches Gespür

Karriere: Die Entwicklungschancen als Bankfachwirt

Mit der Ausbildung zum Bankfachwirt, muss der Karriereweg noch nicht abgeschlossen sein. Im Gegenteil. Mit der Weiterbildung zum Bankbetriebswirt lassen sich zum Beispiel weitere Stufen auf der Karriereleiter erklimmen. Mit dieser besitzen Absolventen den höchsten nicht-akademischen Berufsabschluss und können sich weiter in der Führungsriege ihres Arbeitgebers etablieren. 

Die Alternative: Ein klassisches Hochschulstudium. Hier bieten sich die folgenden Studienfächer an: 

Die akademische Laufbahn kann den Grundstein für eine steile Karriere legen. Bis zur Geschäftsführung ist alles drin. 

Manche Bankfachwirte zieht es hingegen in die Selbstständigkeit. Auch das ist alles andere als ein Problem. Bankfachwirte haben die Qualifikation, zum Beispiel als freie Börsenmakler oder als Finanzberater zu arbeiten. 

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