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Jobprofil: Industriemechaniker (m/w)

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Steckbrief: Industriemechaniker (m/w)

Ausbildung:
Ausbildung
Work-Life Balance:
Intensiv (45+ Stunden)
Einstiegsgehalt:
2.300 €
Spitzengehalt:
3000+ €

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Das Berufsprofil: Industriemechaniker

Industriemechaniker haben es in ihrem Berufsalltag mit den ganz großen Geräten und Maschinen zu tun. Genau genommen stellen sie Geräteteile und Baugruppen für Maschinen und Produktionsanlagen her, richten diese ein oder bauen sie um.

Außerdem überwachen und optimieren sie die Fertigungsprozesse und übernehmen Reparatur- und Wartungsaufgaben. Dabei stimmen sie sich mit ihrem Team, Kunden und Zulieferern genau ab.

Zu ihren Aufgaben zählen:

  • Ermittlung von Störungsursachen
  • Bestellung passender Ersatzteile
  • Anfertigung von Ersatzteilen
  • Einweisung von Kollegen oder Kunden in die Bedienung und Handhabung von Maschinen
  • Erstellung von Projekt- oder Aufgabenbeschreibungen
  • Auswertung technischer Unterlagen
  • Anfertigen von Montagezeichnungen
  • Maschinenfunktionen einstellen und prüfen
  • Maschinen und Systeme in Betrieb nehmen und den Produktionsablauf kontrollieren
  • Technische Systeme an Kunden übergeben
  • Qualitätsvorgaben berücksichtigen

Industriemechaniker haben auf dem Arbeitsmarkt beste Aussichten. Maschinen sind aus keiner Branche mehr wegzudenken und überall, wo etwas maschinell produziert wird, sind auch Industriemechaniker nicht weit.

Eben diese Nachfrage hat allerdings eine nicht ganz so ausgewogene Balance zwischen Freizeit und Beruf zur Folge. Zwar punktet das Jobprofil des Industriemechanikers mit einer abwechslungsreichen Arbeit, einem hohen Einstiegsgehalt und erheblicher Zukunftssicherheit, nachteilig sind allerdings die in dem Job oftmals geforderte schwere körperliche Arbeit und Schichtdienste. Auch Montagearbeiten im Ausland können dazu gehören.

Wie wird man Industriemechaniker?

Die Ausbildung zum Industriemechaniker bietet eine Besonderheit. Sie kann auf dem klassischen Wege parallel in Ausbildungsbetrieb und Berufsschule absolviert werden oder alternativ als schulische Ausbildung. Der Unterschied: Während die rein schulische Variante recht theorielastig ist, ist die duale Variante praxisnäher.

So oder so spezialisieren sich Industriemechaniker auf eines dieser vier Einsatzgebiete:

  • Feingerätebau
  • Maschinen- und Anlagenbau
  • Produktionstechnik
  • Instandhaltung

Wer über eine abgeschlossene Ausbildung zum Maschinen- und Anlagenführer im Schwerpunkt Metall- und Kunststofftechnik oder als Fachkraft für Metalltechnik der Fachrichtung Montagetechnik verfügt, kann sich diese anrechnen lassen und die Lehre verkürzen.

Die reguläre Dauer der Ausbildung zum Industriemechaniker beträgt 3,5 Jahre, wobei der anerkannte Ausbildungsberuf sowohl in Industrie, Handel oder Handwerk absolviert werden kann.

In der Zeit der Ausbildung stehen folgende Inhalte auf den Lehrplänen angehender Industriemechaniker:

  • Werkstoffeigenschaften
  • Auswahl und Handhabung von Werkstoffen
  • Sicherstellen der Betriebsbereitschaft von Werkzeugmaschinen
  • Herstellung von Werkstücken und Bauteilen
  • Inspektion von Betriebsmitteln
  • Dokumentation von Pflege- und Wartungsarbeiten
  • Auswertung steuerungstechnischer Unterlagen
  • Absetzen von Transportgut
  • Fachmännische Lagerung und Sicherung von Transportgütern
  • Anwendung verschiedener Fertigungsverfahren
  • Verbesserung der Funktionsfähigkeit von Maschinen und Systemen
  • Erstellen von Wartungs- und Inspektionsplänen
  • Mechanischer Aufbau elektrischer Baugruppen oder Komponenten
  • Anwendung betrieblicher Qualitätssicherungssysteme
  • Ursachensuche, Beseitigung und Dokumentation von Qualitätsmängeln

Die Abschlussprüfung inmitten des vierten Lehrjahres umfasst zwei Teile, von denen der erste als Zwischenprüfung bereits nach dem zweiten Ausbildungsjahr abgelegt wird.

Die Abschlussprüfung zum Industriemechaniker umfasst die folgenden Bereiche, in denen schriftliche Prüfungen abgelegt werden:

  • Auftrags- und Funktionsanalyse
  • Fertigungstechnik
  • Wirtschafts- und Sozialkunde

Hinzu kommt der Prüfungsbereich "Arbeitsauftrag", in dem zum Beispiel eine praktische Arbeitsaufgabe verstanden und umgesetzt werden muss. Darauf folgt ein Fachgespräch.

Arbeitgeber: Wer sucht Industriemechaniker

Eigentlich wäre es leichter, die Branchen aufzuzählen, in denen keine Industriemechaniker arbeiten, als jene, in denen sie arbeiten. Industriemechaniker finden Beschäftigung in Unternehmen aller industriellen Wirtschaftsbereiche - und das ist eine ganze Menge. Zum Beispiel:

  • Metall- und Kunststoffindustrie
  • Maschinenbau
  • Fahrzeugbau
  • Lebensmittelindustrie
  • Papierverarbeitung
  • Elektroindustrie
  • Pharmazie
  • Glas- oder Keramikverarbeitung
  • Holzverarbeitung
  • Möbelherstellung
  • Nahrungsherstellung
  • Druckverarbeitung
  • Textilverarbeitung

Stellenangebote für Industriemechaniker

Monteur / Industriemechaniker (m/w/d) Inhouse Montage, Inbetriebnahme & Service weltweit 13.04.
MAKOBA Gmbh & CO. KG Achern
Industriemechaniker (m/w/d) 04.06.
METEX (DEUTSCHLAND) GmbH Elsteraue OT ...
Industriemechaniker für Schienenfahrzeuge (w/m/d) 05.06.
DB Zeitarbeit GmbH Köln
Ausbildung zum Industriemechaniker (m/w/d) 05.06.
tesa Werk Offenburg GmbH Offenburg
Industriemechaniker EG Instandhaltung (m/w/d) 05.06.
Bilfinger Maintenance GmbH Frankfurt am ...

Gehalt: Was verdient man als Industriemechaniker?

Wie viel Industriemechaniker verdienen, hängt von Faktoren ab, wie dem Wirtschaftsbereich, der Region oder der Größe des Unternehmens, in dem sie arbeiten. Bereits während der Ausbildung können sich angehende Industriemechaniker über ein recht gutes Monats-Gehalt freuen, das sich wie folgt staffelt:

  1. Lehrjahr: 880 bis 920 Euro brutto
  2. Lehrjahr: 930 bis 970 Euro brutto
  3. und 4. Lehrjahr: bis zu 1.100 Euro brutto

Nach der Lehre liegt das Einstiegsgehalt zwischen 2.300 bis 2.500 Euro brutto im Monat. Mit zunehmender Erfahrung steigert es sich innerhalb von ein paar Jahren auf bis zu 3.000 Euro brutto.

Wer mehr verdienen will, kann durch Fort- und Weiterbildungen der eigenen Karriere einen Schub geben und in höhere Gehaltsklassen aufsteigen.

Einstiegschancen: Die Aussichten für Industriemechaniker

Die Chancen für Industriemechaniker auf dem Arbeitsmarkt sind gut. Sogar so gut, dass der größte Teil der Gesellen nach erfolgreichem Ausbildungsabschluss vom Fleck weg übernommen wird.

Falls dem nicht so ist - auch kein Beinbruch. Industriemechaniker sind so universell einsetzbar, dass sie sich um ihre berufliche Zukunft keine Sorgen machen müssen.

Wer kann schon von sich behaupten, sowohl in der Elektroindustrie als auch im Fahrzeugbau oder im Werkzeugmaschinenbau arbeiten zu können?

Überdies haben Absolventen auch im Ausland gute Chancen: Die Ausbildung zum Industriemechaniker genießt grenzübergreifend einen sehr guten Ruf.

Bewerbung: Womit punkten Industriemechaniker

Industriemechaniker brauchen ein ganzes Bündel an Fähigkeiten, das sie bei der Bewerbung in ihren Unterlagen vermerken sollten. Folgendes gehört in Lebenslauf und Anschreiben:

  • Räumliches Vorstellungsvermögen
  • Technisch-logisches Denken
  • Gute Noten in Physik und Mathematik
  • Handwerkliches Geschick
  • Feinmotorik
  • Fingergeschick
  • Sorgfältiges Arbeiten
  • Keine Angst vor Rauch, Staub, Dampf, Lärm, Arbeit mit Ölen und Fetten
  • Bereitschaft, im Stehen und in der Hocke zu arbeiten
  • Teamfähigkeit
  • Gutes Ausdrucksvermögen

Karriere: Die Entwicklungschancen als Industriemechaniker

Ausgebildeten Industriemechanikern steht eine große Bandbreite an Weiterbildungen offen. Zum einen können sie sich fachlich weiterbilden und ihren Expertenstatus in Fächern wie Werkzeugbau, Steuerungs- und Regelungstechnik, Schweiß-, Füge- und Trenntechnik, Produktionstechnik und Qualitätsmanagement ausbauen.

Wer hingegen eher eine Führungslaufbahn anstrebt, sollte sich mit folgenden Weiterbildungen auseinandersetzen:

Und dann gibt es für Absolventen, die über das Abitur verfügen, die Möglichkeit, die in der Ausbildung gelernten Inhalte durch ein Hochschulstudium zu vertiefen. Hier bieten sich folgende Studienrichtungen an:

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Monteur / Industriemechaniker (m/w/d) Inhouse Montage, Inbetriebnahme & Service weltweit 13.04.
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BORSIG Service GmbH Berlin, Leege...
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Mondelez Deutschland Services GmbH & Co. KG Soltau-Fallin...
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Stegmann Personaldienstleistung GmbH Dresden
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Auszubildender (m/w/d) zum Industriemechaniker 14.04.
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