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Jobprofil: Bibliothekare (m/w)

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Steckbrief: Bibliothekar (m/w)

Ausbildung:
Studium
Work-Life Balance:
Normal (40-45 Stunden)
Einstiegsgehalt:
1.3000 €
Spitzengehalt:
3.000+ €

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Das Berufsprofil: Bibliothekar

Der Beruf des Bibliothekars hat im Digitalzeitalter möglicherweise ein etwas verstaubtes Image. Es stimmt schon: Bibliotheken gab es bereits vor Jahrhunderten, als die Menschen ihre Bücher noch per Hand schrieben und verzierten. Doch auch in Zeiten, in denen der Computer, Smartphone und Tablet das Buch als Hauptmedium nach und nach verdrängen, ist das Berufsbild des Bibliothekars nicht überflüssig geworden. Im Gegenteil.

Printexemplare, AV-Medien, Onlinebestände – es gibt kein Format der Wissensspeicherung, das für Bibliothekare nicht interessant wäre. Grundsätzlich sind Bibliothekare dafür verantwortlich, Medien- und Informationsbestände aufzubauen, zu entwickeln und nutzbar zu machen.

Dazu gehören analoge Bücher und Zeitschriften ebenso wie digitale CD-ROMs, DVDs, E-Books, Online-Zeitschriften, spezielle Internetportale oder Netzpublikationen. Bibliothekare erstellen zu allen Medien Kataloge, über die Informationssuchende möglichst unkompliziert und effektiv fündig werden.

Bedenkt man, wie rasant sich Wissen im Internetzeitalter vermehrt, wird schnell klar: Dieser Beruf ist alles andere als altbacken oder vom Aussterben bedroht. Im Gegenteil besitzt er höchste Aktualität. Denn Bibliothekare machen nicht nur für gegenwärtige, sondern auch für die Nachwelt wichtiges Wissen verfügbar, indem sie es wieder auffindbar machen und archivieren.

Hier ist es nicht immer leicht, die Spreu vom Weizen zu trennen, denn die Medienflut, die Tag für Tag ins Netz hochgeladen wird, ist immens. Auch gilt es mitunter schnell beim Archivierungsverfahren zu sein. Denn genauso schnell wie Inhalte hochgeladen werden können, können sie auch wieder gelöscht werden. 

Zu den umfangreichen Tätigkeiten von Bibliothekaren zählen die folgenden:

  • Bestandsaufbau
  • Medien sichten und begutachten
  • Auswahl und Entscheidung über Neuanschaffungen
  • Lieferkonditionen, Nutzungsrechte und Lizenzen
  • Medien bestellen
  • Liefereingang kontrollieren
  • Bestände auf Aktualität, Vollständigkeit und Zielgruppengerechtigkeit prüfen
  • Katalogisierung neuer Medien
  • Benutzer beraten
  • Literaturlisten und -informationen zusammenstellen
  • allgemeine Verwaltungs- und Organisationsaufgaben
  • Personalplanung, Personalführung, Mitarbeiterschulungen und Teambesprechungen organisieren

Die Work Life Balance von Bibliothekaren ist in der Regel ausgewogen und die Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind okay.

Wie wird man Bibliothekar?

Der Weg in den Beruf führt über ein abgeschlossenes Studium im Fach Bibliothekswesen, wobei man zwei Gruppen von Bibliothekaren unterscheidet. Jene, die in wissenschaftlichen und jene, die in öffentlichen Bibliotheken arbeiten.

Erste können zu Beamten im höheren Dienst aufsteigen und dann auch Führungsaufgaben übernehmen. Die Bibliothekslaufbahn im höheren Dienst kann über alle Studiengänge erreicht werden, allerdings sind Master oder auch die Promotion erwünscht. Nach dem Master können sich Absolventen als Bibliotheksreferendar bewerben, das ist der erste Schritt in der Beamtenlaufbahn. Allerdings gibt es diese Möglichkeit nicht in jedem Bundesland.

Eine Alternative ist eine Laufbahn im gehobenen Dienst an wissenschaftlichen und an öffentlichen Bibliotheken im Angestelltenverhältnis. Hierfür werden Bibliothekare mit Bachelorabschluss gesucht.

Während des Studiums stehen für Studierende die Grundlagen der Informationstechnologie auf dem Stundenplan. Außerdem machen sich die Jobanwärter mit den verschiedenen Arten und Strukturen von Bibliotheken vertraut.

Weitere Schwerpunkte sind:

  • Information Research
  • Datenstrukturierung
  • Datenmanagement
  • Bibliotheks- und Informationssoziologie
  • Ethik der Informationsarbeit
  • Dienstleistungsmanagement
  • Betriebliche Datenanalyse
  • Kultur-, Medien- und Literaturwirtschaft
  • Auseinandersetzung mit den Kunden
  • berufliche Kommunikationstechniken

Darüber hinaus steht praktische Management-Kompetenz auf dem Lehrplan – in den Bereichen Bibliotheksbetriebslehre, Marketing und Medienpräsentation. Auch statistische Analyseverfahren, Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre und Kostenrechnung kommen zur Sprache.

Im Bereich der Informationserschließung befassen sich angehende Bibliothekare mit der systematischen Beschreibung erworbener Dokumente, mit dem Umgang mit Metadaten sowie mit den Techniken der Wissensorganisation und –repräsentation.

Außerdem wird die Arbeit mit Bibliographien, Katalogen und Datenbanken vermittelt. Meist sind auch Praktika in Archiven oder Bibliotheken vorgesehen. Das Studium endet mit der Bachelorthesis.

Der Haken: Das Angebot an Studiengängen in Bibliothekswesen ist nicht überbordend groß. Hier findet sich eine Auflistung möglicher Studienangebote.

 

Arbeitgeber: Wer sucht Bibliothekare

Bibliothekare arbeiten hier:

  • In Bibliotheken und Archiven
  • In Museen
  • Bei Religionsgemeinschaften
  • An Hochschulen und Forschungsinstituten
  • Bei Medienunternehmen

Stellenangebote für Bibliothekare

Bibliothekar/in oder Dokumentar/in (Bachelor Bibliotheks- und Informationsmanagement bzw. Dipl.-Bibliothekar/in oder Dipl.-Dokumentar/in) 17.10.
Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens-und Konfliktforschung Frankfurt am ...
Systembibliothekar/-in 17.09.
Deutsches Patent- und Markenamt München In Bayern

Gehalt: Was verdient man als Bibliothekar?

Das Einkommen von Bibliothekaren hängt von dem akademischen Grad ab, mit dem sie die Hochschule verlassen. Masterabsolventen verdienen etwas mehr als Bachelorabsolventen. Im Schnitt liegt das Einstiegsgehalt als Bibliothekar bei mindestens 1.300 Euro brutto und maximal 2.000 Euro brutto. Innherhalb einer Beamtenlaufbahn sind Gehälter bis zu 3.000 Euro brutto monatlich möglich.

Einstiegschancen: Die Aussichten für Bibliothekare

Die schlechte Nachricht: Die Stellen für Bibliothekare an wissenschaftlichen oder öffentlichen Bibiotheken sind begrenzt. Die gute: Es gibt zahlreiche Alternativen. Auch private Unternehmen verfügen häufig über eigene Bibliotheken und Archive. Bibliothekare können außerdem in Archiven von Medienunternehmen oder Verlagen sowie von politischen Parteien und Verbänden arbeiten.

Einige Studierende spezialisieren sich bereits während ihres Studiums bewustt auf den Bereich Informationswesen, um später in der Medien- oder in der IT-Branche zu arbeiten.

Bewerbung: Womit punkten Bibliothekare

Um als Bibliothekar in seinen Bewerbungsunterlagen zu punkten, sollte man folgende Eigenschaften und Fähigkeiten vorweisen können:

  • Abgeschlossenes Studium
  • Bestandsaufbau
  • Bestandsauswahl
  • Bestandspflege
  • Bibliografie
  • Katalogisieren
  • Knowledge-Management (Wissensmanagement)
  • Systematisieren
  • Bibliotheks- und Archivsoftware anwenden
  • Content-Management-Systeme (CMS) einsetzen
  • Dokumentation
  • Informationstechnik, Computertechnik
  • Kundenberatung, -betreuung
  • Mikroverfilmen
  • Öffentlichkeitsarbeit, Public Relations
  • Recherche, Informationsbeschaffung
  • Signieren

Karriere: Die Entwicklungschancen als Bibliothekar

Wie bereits ausgeführt, können sich Masterabsolventen als Bibliotheksreferendar bewerben und eine Beamtenlaufbahn anstreben. Das ist jedoch nur eine von vielen Möglichkeiten. Studienabsolventen können auch in Archiven arbeiten - bei Museen, Städten, im Rundfunk, Fernsehen oder bei Zeitungen finden sich spannende Tätigkeitsfelder – überall werden Verwaltungsfähigkeiten gebraucht.

Nach dem Studium bietet sich aber auch eine Laufbahn als Dokumentar an. In diesem Berufsfeld geht es darum, Informationen auszuwerten und sie nach Priorität zu sortieren und bei Bedarf Datenbanken zu erstellen.

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Stellenangebote für Bibliothekare

Bibliothekar/in oder Dokumentar/in (Bachelor Bibliotheks- und Informationsmanagement bzw. Dipl.-Bibliothekar/in oder Dipl.-Dokumentar/in) 17.10.
Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens-und Konfliktforschung Frankfurt am ...
Systembibliothekar/-in 17.09.
Deutsches Patent- und Markenamt München In Bayern



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