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Jobprofil: Elektroniker (m/w)

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Steckbrief: Elektroniker (m/w)

Ausbildung:
Ausbildung
Work-Life Balance:
Normal (40-45 Stunden)
Einstiegsgehalt:
1.600-2.000 €
Spitzengehalt:
2.700+ €

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Das Berufsprofil: Elektroniker

Die Industrie kommt ohne funktionierende Produktions- und Betriebsanlagen schon lange nicht mehr aus.Inzwischen gibt es kaum einen Sektor, der noch auf unterstützende Elektronikanlagen verzichten könnte. Tendenz steigend. Und so wird der Bedarf an Fachleuten, die sich auf Entwurf und Wartung von Anlagen verstehen, immer größer.

Das betrifft nicht nur große Industrieanlagen, sondern auch gebäudetechnische Anlagen wie Heizungs- oder Abwassersysteme, energietechnische Anlagen wie Wärmekraftwerke, automatisierte Anlagen wie Roboter in der Fertigungsstraße und elektrotechnische Anlagen, die mit Hochspannung als Antriebsquelle arbeiten.

Fazit: Der Beruf des Elektronikers ist krisenfest und zukunftsträchtig. Da die Arbeit, die Elektroniker erledigen, oft komplex ist, arbeiten sie meist in Teams. Zu ihren Aufgaben gehören:

  • Schaltpläne zeichnen
  • Systeme programmieren
  • Verlegen von Kabeln
  • Elektrische Ausrüstung der Maschinen
  • Montage der Anlagen
  • Übergabe an den Auftraggeber

Letztes beinhaltet Schulungen der Angestellten, die die neue Maschine künftig bedienen. Abwechslungsreich ist der Beruf des Elektronikers also allemal, aber manchmal auch stressig.

Es gilt Projektpläne und Abgabetermine konsequent einzuhalten. Läuft bei der Konstruktion einer Anlage einmal etwas nicht richtig rund, ist Mehrarbeit angesagt. Für Kunden, die ihren Sitz im Ausland haben fahren Elektroniker auf Montage.

Darüber hinaus sind Elektroniker auch im Kundendienst aktiv. Sie beraten Kunden bezüglich der Nutzung und möglicher Umbaumöglichkeiten bestehender Anlagen und Systeme, führen Wartungen durch und beseitigen Störungen.

Hierbei ist größte Sorgfalt geboten. Je strukturierter der Elektroniker zum Beispiel Wartungen erledigt, umso geringer das Risiko, dass Störungen überhaupt auftreten.

Mit Spezialgeräten prüfen Elektroniker dazu sämtliche Funktionen einer Anlage, um Fehlschaltungen auf die Spur zu kommen und diese auszumerzen. Dazu ist manchmal nur der Umbau von Schaltkreisen nötig. Ein anderes Mal müssen ganze Bauelemente ausgetauscht werden.

Wie wird man Elektroniker?

Die Ausbildung zum Elektroniker dauert 3,5 Jahre, gehört zu den anerkannten Ausbildungsberufen und ist dual organisiert: Der Lehrling verbringt einen Teil der Zeit in der Berufsschule und den anderen Teil im Ausbildungsbetrieb.

Formal ist keine bestimmte schulische Vorbildung vorgeschrieben, um eine Ausbildung als Elektroniker zu beginnen. Die Mehrheit der Betriebe stellt aber überwiegend Jobanwärter mit mittlerem Bildungsabschluss ein.

Es gibt viele verschiedene Fachrichtungen. Jobanwärter entscheiden sich mit der Wahl ihres Ausbildungsbetriebs für eine der folgenden Spezialisierungen:

  • Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik: Die Fachkräfte richten beim Hausbau die Stromversorgung eines Gebäudes ein, warten die Stromverteilung und sind Ansprechpartner für Reparaturarbeiten.
  • Elektroniker für Gebäude- und Infrastruktursysteme: Elektroniker für Gebäude- und Infrastruktursysteme beobachten und reparieren Versorgungssysteme und Sicherheitsanlagen.
  • Elektroniker für Automatisierungstechnik: Die Experten sind auf das Warten und Einstellen von Automaten und Industrieanlagen spezialisiert.

Dann gibt es noch Spezialisierungen wie:

  • Elektroniker für luftfahrttechnische Systeme
  • Elektroniker Geräte und Systeme mit Schwerpunkt auf Kontrollsysteme, Feingeräte oder auch medizinische Geräte
  • Elektroniker für Maschinen und Antriebstechnik mit Spezialisierung auf industrielle Großmaschinen
  • Elektroniker für Informations- und Telekommunikationstechnik mit Spezialisierung auf die Einrichtung und Wartung von Telefonanlagen

Das erste Jahr der Ausbildung dient in allen Spezialisierungen dem Aufbau von Grundwissen, ab dem zweiten Lehrjahr trennen sich dann die inhaltlichen Wege voneinander. Es folgt die Spezialisierungsphase.

Die Abschlussprüfung umfasst zwei Teile, von denen der erste bereits vor Ende des zweiten Ausbildungsjahres abgelegt wird. Dazu muss der Auszubildende zum Elektroniker eine komplexe Arbeitsaufgabe verstehen und umsetzen. Die Prüfung beinhaltet sowohl Gesprächsphasen als auch die Lösung eines schriftlichen Aufgabenteils.

Der zweite Teil der Prüfung ist umfangreicher und wird am Ende der Ausbildung zum Elektroniker abgelegt. Er umfasst spezielle Prüfungsbereiche, die mündlich als auch schriftlich abgeprüft werden.

Arbeitgeber: Wer sucht Elektroniker

Elektroniker finden in folgenden Bereichen Beschäftigungsmöglichkeiten:

  • Elektrotechnikerhandwerk
  • Immobilienwirtschaft
  • Facility-Management
  • Dienstleistungsgewerbe

 

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Gehalt: Was verdient man als Elektroniker?

Auch beim Jobprofil des Elektronikers bestehen wie in anderen Berufen Gehaltsunterschiede, die von der Berufserfahrung, der Größe des Arbeitgebers und dem Standort abhängig sind. Ebenso haben die verschiedenen Spezialisierungen Einfluss auf die Höhe des Einkommens.

Aus Gehaltserhebungen ergeben sich für die Vergütung während der Ausbildung folgende Durchschnitts-Werte:

  1. Ausbildungsjahr bis 804 Euro brutto monatlich
  2. Ausbildungsjahr bis 849 Euro brutto monatlich
  3. Ausbildungsjahr bis 912 Euro brutto monatlich
  4. Ausbildungsjahr bis 970 Euro brutto monatlich

Das Einstiegsgehalt nach der Ausbildung zum Elektroniker liegt meist zwischen 1.600 bis 2.000 Euro brutto im Monat.

Mit zunehmender Berufserfahrung entwickelt sich das Gehalt jedoch weiter nach oben, sodass nach ein paar Jahren ein Monats-Einkommen zwischen rund 2.500 und 2.700 Euro brutto realistisch ist. Durch Fort- und Weiterbildungen lässt sich das Einkommen weiter erhöhen.

Einstiegschancen: Die Aussichten für Elektroniker

Erfolgreich ausgebildete Elektroniker der verschiedenen Fachrichtungen haben gute Chancen auf Übernahme von ihrem Ausbildungsbetrieb oder schnell einen anderen Arbeitgeber zu finden.

Im Zuge der zunehmenden Digitalisierung und Automatisierung werden die Fachkräfte mit einschlägigem Know-how in vielen Bereichen händeringend gesucht.

Bewerbung: Womit punkten Elektroniker

Angehende Elektroniker sollten bestimmte Fähigkeiten mitbringen und in ihren Bewerbungsunterlagen vermerken. Sie sind der Schlüssel für eine erfolgreiche Ausbildung, die Spaß macht, fordert und motiviert:

  • Teamfähigkeit
  • Interesse an Physik, Mathe und Technik
  • Handwerkliche Begabung
  • Fingerfertigkeit
  • Sorgfältiges Arbeiten
  • Vorsichtiges Arbeiten
  • Lernbereitschaft
  • Gutes mündliches Ausdrucksvermögen

 

Karriere: Die Entwicklungschancen als Elektroniker

Elektroniker können ihre Karriere durch gezielte Fortbildungen auf Trab bringen. Hier gibt es viele verschiedene Möglichkeiten:

  • Nach einer erfolgreich absolvierten Fortbildung zum Ausbilder vermitteln Elektroniker Lehrlingen Fachwissen
  • Techniker: Staatlich geprüfte Techniker haben eine Aufstiegsweiterbildung sowie die staatliche Prüfung an einer Fachschule für Technik abgelegt. Nach dem Abschluss arbeiten Elektroniker eng mit den Entwicklern in der Produktion zusammen und steuern die Umsetzung neuer Pläne. Auch die Anleitung von Teams gehört zu ihren Aufgaben.
  • Meister: Vorsicht nicht jeder Elektroniker kann den Meisterbrief erwerben. Das liegt in der Tatsache begründet, dass nicht jede Spezialisierung für Elektroniker als Handwerk gezählt wird. Das gilt nur für die Fachrichtungen Energie- und Gebäudetechnik, Automatisierungstechnik und Informations- und Telekommunikationstechnik. Wer seine Ausbildung in einem dieser Gebiete absolviert hat, kann eine Meisterschule besuchen. Mit dem Brief können Elektroniker dann nicht nur leitende Positionen einnehmen, sondern auch zukünftige Elektroniker ausbilden.
  • Universität: Wer über die Fachhochschulreife oder das Abitur verfügt, kann nach der Ausbildung zum Elektroniker auch nochmal die Unibank drücken. Für die weitere Karriere ist das nur positiv. Denn mit einem akademischen Abschluss ist mit einem bisschen Geschick der Weg in eine Fach- oder Führungslaufbahn geebnet. Infrage kommen Studiengänge aus dem technisch-naturwissenschaftlichen Bereich.

 

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