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Jobprofil: Werkstoffprüfer (m/w)

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Steckbrief: Werkstoffprüfer (m/w)

Ausbildung:
Ausbildung
Work-Life Balance:
Normal (40-45 Stunden)
Einstiegsgehalt:
2.200 €
Spitzengehalt:
4.200+ €

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Das Berufsprofil: Werkstoffprüfer

Wenn ein Schlittschuh bei Belastung in seine Einzelteile zerbricht oder ein Ski bei rasanter Fahrt, ist das meist auf einen Materialfehler zurückzuführen. Damit so etwas nicht passiert, die Qualität verschiedenster Produkte immer stimmt und Unfälle vermieden werden, untersuchen Werkstoffprüfer Metalle oder Kunststoffe vor der Verarbeitung für einen neuen Artikel ganz genau.

Ist ein Material für ein Produkt geeignet? Das geschulte Auge eines Werkstoffprüfers erkennt das sofort. Werkstoffprüfer arbeiten in der Metall-, Kunststoff- und Elektroindustrie. Hier testen sie die Eigenschaften von Materialien, Kunststoffen und Metallen, die für eine Neuentwicklung zum Einsatz kommen sollen. Dazu wenden Werkstoffprüfer verschiedene Prüfverfahren an. Danach werten sie Ergebnisse aus und halten ihre Analysen in Prüf- und Fehlerberichten fest. Werkstoffprüfer spezialisieren sich während ihrer Ausbildung auf eine dieser Fachrichtungen:

  • Kunststofftechnik
  • Metalltechnik
  • Systemtechnik
  • Wärmebehandlungstechnik

Werkstoffprüfer der Fachrichtung Metalltechnik untersuchen zum Beispiel die Eigenschaften verschiedener Metalle:

  • Wie lassen sich diese mechanisch bearbeiten?
  • Welche physikalischen Eigenschaften besitzen sie?
  • Wie beeinflussen diese die Verarbeitung?
  • Oder: Mit welchen Metallen gehen sie eine feste Verbindung ein?

Um dem Charakter der einzelnen Werkstoffe genau auf den Grund zu gehen, untersuchen sie, wie sich Metalle zum Beispiel durch Schleifen, Polieren oder Ätzen verändern. Sie  bestimmen außerdem die Dichte, die Struktur der Werkstoffe, deren Reinheit, Formbarkeit, Hitzebeständigkeit, Härte und, und, und.

Dazu kommen die folgenden Untersuchungsmethoden zum Einsatz:

  • Zugversuche
  • Kerbschlagbiegeprüfungen
  • Faltversuche
  • Mikroskopische Untersuchungen
  • Untersuchungen mit Röntgen- und Ultraschallgeräten
  • Untersuchungen mit Computertomografieanlagen

Einen Großteil der Arbeit besteht somit in der Bedienung von Automaten und Halbautomaten, was Werkstoffprüfern ein gewisses technisches Verständnis abverlangt. Die Arbeitsmarktaussichten für angehende Werkstoffprüfer sind gut, die Work Life Balance ist in der Regel ausgewogen.

Wie wird man Werkstoffprüfer?

Wer den Beruf des Werkstoffprüfers erlernen möchte, bewirbt sich für eine klassische Ausbildung, die dual organisiert ist und parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule stattfindet.

Mit einer Dauer von 3,5 Jahren liegt die die Ausbildungszeit allerdings etwas über dem gängigen Durchschnitt von drei Jahren. Die Lehre beinhaltet zwei Abschlussprüfungen, wobei der erste Teil vor Ende des zweiten Ausbildungsjahres liegt und der zweite nach 3,5 Ausbildungsjahren stattfindet.

Bereits zu Beginn der Ausbildung muss sich der angehende Lehrling entscheiden, ob er die Lehre in dem Bereich Kunststoff-, Metall-, System- oder Wärmebehandlungstechnik absolviert. In der Fachrichtung Kunststofftechnik untersuchen Werkstoffprüfer Halbzeuge und Teile aus Kunststoff auf Materialeigenschaften.

In der Fachrichtung Metalltechnik untersuchen die Experten metallische Werkstoffe auf Eigenschaften, während sie in der Systemtechnik den Zustand von Komponenten technischer Systeme überprüfen oder Messungen und Prüfungen während der Fertigung und Montage oder bei der Instandhaltung durchführen. Werkstoffprüfer der Fachrichtung Wärmebehandlungstechnik planen, steuern und überwachen Wärmebehandlungsprozesse wie das Härten metallischer Werkstücke.

Während der Ausbildung zum Werkstoffprüfer stehen zum Beispiel die folgenden Themen auf dem Stundenplan:

  • Beurteilen von Werkstoffen nach physikalischen, mechanischen und chemischen Eigenschaften
  • Herstellungsverfahren von Werkstoffen
  • Physikalische Grundlagen zerstörender und zerstörungsfreier Prüfverfahren
  • Ermittlung von Stoffeigenschaften
  • Anwendung von Prüfeinrichtungen
  • Auswahl der richtigen Verbrauchsmaterialien
  • Auswahl von Mess- und Hilfsmitteln
  • Bewertung von Prüfergebnissen
  • Dokumentation des Prüfungsverlaufs
  • Pflege von Werkzeugen, Messgeräten und prüftechnischen Einrichtungen
  • Einhalten der Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften
  • Anwenden der Umweltschutzmaßnahmen
  • Kennzeichnung von Arbeits- und Gefahrstoffen

Arbeitgeber: Wer sucht Werkstoffprüfer

Werkstoffprüfer finden bei den folgenden Arbeitgebern eine Anstellung.

Fachrichtung Wärmebehandlungstechnik:

  • Härtereien
  • Maschinen- und Anlagenbau
  • Fahrzeugbau
  • Schiffbau
  • Luft- und Raumfahrzeugbau
  • Werkstoffprüfanstalten
  • Materialforschungseinrichtungen

Fachrichtung Kunststofftechnik:

  • Hersteller von Halbzeugen, Teilen und Produkten aus Kunststoffen oder Verbundwerkstoffen
  • Unternehmen der Luftfahrt-, Automobil-, Eisenbahn- und Schiffbauindustrie
  • Anlagenbau
  • Energiewirtschaft
  • Werkstoffprüfanstalten
  • Materialforschungseinrichtungen

Fachrichtung Metalltechnik:

  • Stahlwerke
  • Gießereien
  • Anlagenbau
  • Maschinenbau
  • Fahrzeugbau
  • Energiewirtschaft
  • Werkstoffprüfanstalten
  • Materialforschungseinrichtungen

Fachrichtung Systemtechnik:

  • Prüftechnische Dienstleistungsunternehmen
  • Chemische Industrie
  • Petrochemische Industrie
  • Luftfahrt
  • Automobilindustrie
  • Eisenbahnbau
  • Schiffbau
  • Anlagenbau
  • Bauwesen
  • Werkstoffprüfanstalten
  • Materialforschungseinrichtungen

Stellenangebote für Werkstoffprüfer

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Werkstoffprüfer und Mitarbeiter für die zerstörungsfreie Prüfung (m/w/d) 20.08.
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Werkstoffprüfer (m/w/d) 20.08.
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Gehalt: Was verdient man als Werkstoffprüfer?

Werkstoffprüfer verdienen abhängig von Region, Berufserfahrung und der Größe des Arbeitgebers unterschiedlich viel. Insofern lassen sich nur durchschnittliche Gehaltswerte abbilden, die von Fall zu Fall variieren können.

In der Lehre können angehende Werkstoffprüfer mit dieser durchschnittlichen Vergütung rechnen:

  1. Ausbildungsjahr bis zu 860 Euro brutto
  2. Ausbildungsjahr bis zu 940 Euro brutto
  3. Ausbildungsjahr bis zu 1.090 Euro brutto

Nach absolvierter Lehre verdoppelt sich das Einkommen fast. So können ausgelernte Werkstoffprüfer mit einem Einstiegsgehalt von rund 2.200 Euro brutto rechnen.

Je stärker sie sich im weiteren Berufsleben spezialisieren, umso mehr Gehalt fließt auch aufs Konto. Nach ein paar Jahren im Beruf und mit der Übernahme von zusätzlicher Verantwortung sind 4.200 Euro brutto im Monat durchaus realistisch.

Einstiegschancen: Die Aussichten für Werkstoffprüfer

Werkstoffprüfer haben verschiedenste Beschäftigungsmöglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt. Auch die Optionen für Weiterbildungen oder ein Studium sind breit gefächert. Doch die Experten für Stoffe aller Art sind nicht erst mit den Nachweis von Zusatzqualifikationen auf bei Arbeitgebern begehrt.

Angesichts der aktuellen Situation auf dem Arbeitsmarkt haben ausgelernte Fachkräfte bereits direkt nach der Ausbildung beste Perspektiven, nach dem Abschluss übernommen zu werden.

Für die Fertigungsprozesse in unterschiedlichsten Industriebereichen sind Werkstoffprüfer unentbehrlich. Sie überwachen nicht nur die Abläufe, sie stellen auch sicher, dass die Produktgüte gleichbleibend ist. Und das ist gerade in Zeiten, in denen der globale Wettbewerb nicht schläft, für Unternehmen sehr wichtig, um konkurrenzfähig zu bleiben.

Bewerbung: Womit punkten Werkstoffprüfer

Wer sich auf einen Ausbildungsplatz zum Werkstoffprüfer bewirbt, muss streng genommen keine formalen Voraussetzungen erfüllen. Allerdings achten Arbeitgeber bei der Auswahl von Kandidaten auf bestimmte Talente. Von Vorteil ist zum Beispiel ein mittlerer Bildungsabschluss.

Gewünscht sind außerdem gute Noten in diesen Fächern: 

  • Werken
  • Technik
  • Informatik
  • Mathematik
  • Chemie
  • Physik

Außerdem erwarten Betriebe diese Eigenschaften:

  • Beobachtungsfähigkeit
  • Detailgenauigkeit
  • Merkfähigkeit
  • Finger- und Handgeschick
  • Handwerkliches Geschick
  • Technisches Verständnis

Karriere: Die Entwicklungschancen als Werkstoffprüfer

Nach der beruflichen Ausbildung warten mannigfache Karriereoptionen auf Werkstoffprüfer. Der Fachbereich bietet jede Menge Lehrgänge, Kurse oder Seminare, um sich zu spezialisieren oder weiterzubilden.

Zum Beispiel in den folgenden Bereichen:

  • Qualitätssicherung
  • Automatisierung im Labor
  • Arbeits- und Umweltschutz

Nach mehrjähriger Berufserfahrung und je nach Ausbildungsschwerpunkt sind auch diese Fort- und Weiterbildungen möglich, die den Aufstieg auf die Teamleiterebene oder eine noch höhere Stufe im Management ebnen:

  • Ausbilder
  • Industriemeister der Fachrichtung Metall
  • Techniker der Fachrichtung Physik
  • Techniker der Fachrichtung Umweltschutztechnik
  • Staatlich geprüfte Werkstoff- und Prüftechniker

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