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Jobprofil: Feuerwehrmänner (m/w)

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Steckbrief: Feuerwehrmann (m/w)

Ausbildung:
Ausbildung
Work-Life Balance:
Intensiv (45+ Stunden)
Einstiegsgehalt:
2.100 €
Spitzengehalt:
2.500+ €

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Das Berufsprofil: Feuerwehrmann

Tag für Tag stellt sich der Feuerwehrmann neuen Herausforderungen. Sobald er am Morgen in die Feuerwache kommt, weiß er nicht, was im Laufe des Tages auf ihn zukommt.

Feuerwehrleute haben geschworen, anderen Menschen in Not zu helfen. Sie sind dafür ausgebildet, in brenzligen Situationen schnell zu reagieren. Das gilt nicht nur für Brände jeglicher Art, die sie mit Wasser oder Schaum löschen. 

Feuerwehrmänner kämpfen auch mindestens genauso häufig gegen die Kraft der Elemente Luft und Wasser. Sind etwa nach schweren Stürmen Äste oder ganze Bäume auf Straßen gefallen, rücken sie an, um sie zu räumen. So kommen Fußgänger und Autofahrer wieder gefahrlos durch den Straßenverkehr.

Sie sind auch zur Stelle, wenn beispielsweise nach einem Autocrash auf der Autobahn Öl auf die Fahrbahn gelaufen ist. Dann sorgt die Feuerwehr mit Räum- und Säuberungsaktionen für eine saubere und wieder befahrbare Straße. 

Auch bei Starkregen und Überschwemmungen rücken die Einsatzkräfte an. Sie pumpen Häuser aus oder retten in besonders schlimmen Situationen in Not geratene Anwohner, die sich nicht mehr allein aus ihren eigenen vier Wänden befreien können. Dazu nutzt die Feuerwehr Schlauchboote oder Helikopter. 

Das Gute an dem Beruf: Er ist hochspannend und hochabwechslungsreich. Das Negative: Er kann bisweilen sehr gefährlich werden und es ist nie klar, wann der nächste Einsatz kommt. Hinzu kommt, dass der Beruf durchaus auf die Knochen gehen kann.

Zum einen, weil Feuerwehrleute immer wieder mit schwerem Gerät hantieren und zum anderen, weil sie immer wieder schwere Hindernisse aus dem Weg räumen müssen – oft unter Aufwendung all ihrer körperlichen Kräfte. Wer also nicht wirklich für den Beruf brennt, wird kaum von einer guten Work Life Balance sprechen. 

Eine wichtige Voraussetzung, um das Jobprofil des Feuerwehrmanns ausfüllen zu können, ist neben einer guten Gesundheit daher auch eine uneingeschränkte Einsatzbereitschaft. Die Einsatzkräfte müssen sich Tag und Nacht für Einsätze bereithalten.

Teamwork spielt in dem Job ebenfalls eine wesentliche Voraussetzung. Nur gut aufeinander eingespielte Teams können Einsätze perfekt abwickeln. In der Gefahrensituation selbst muss sich jeder auf jeden verlassen können. Nur so kann der Einsatz schnell und ohne Gefahr für das eigene Leben über die Bühne gehen.

Das A und O für den Feuerwehrmann ist außerdem, dass er die Lust am Lernen nie verliert: Feuerwehrleute absolvieren regelmäßig Weiterbildungen zu den Themengebieten Brandbekämpfung und Katastrophenschutz. Die Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt sind gut. 
 

Wie wird man Feuerwehrmann?

Wer bei der Berufsfeuerwehr tätig sein will, durchläuft klassisch die Grundausbildung zum Beamten des mittleren feuerwehrtechnischen Dienstes. Dafür müssen die Jobanwärter einen Vorbereitungsdienst an einer Feuerwehrschule absolvieren, der etwa zwei Jahre dauert.

Zur Sprache kommen in dieser Zeit unter anderem die folgenden Schwerpunkte: 

  • Brennen und Löschen
  • Baukunde
  • Strahlenschutz
  • Umgang mit Gefahrenstoffen
  • Wärmelehre
  • Elektrizitätslehre
  • Mechanik
  • Fahrzeugkunde 
  • Fahren und Bedienen von Feuerwehrfahrzeugen wie Kran- und Leiterfahrzeugen, Sonderfahrzeugen oder Rettungswagen
  • Gerätekunde
  • Nutzen von Atemschutzgeräten
  • Einsatz von Löschgeräten
  • Einsatzplanung und -taktik
  • Gefahren an der Einsatzstelle
  • Unfallverhütung
  • Brandbekämpfung 
  • Brandschutz und Gefahrenabwehr

In den ersten fünf Monaten der Grundausbildung an der Landesfeuerwehrschule wird erstmal nur Theorie gebüffelt. Dann steht eine Zwischenprüfung auf dem Plan. 

Es folgt die praktische Ausbildung bei einer Berufsfeuerwehr und in einer Feuerwehrleitstelle. Sie nimmt neun Monate in Anspruch. Außerdem werden angehende Feuerwehrleute 7,5 Monate lang an Bildungseinrichtungen der Berufsfeuerwehren und im Krankenhaus ausgebildet. Es folgt ein Abschlusslehrgang an einer Landesfeuerwehrschule, der noch einmal 2,5 Monate dauert und dann endet die Ausbildung mit einer Laufbahnprüfung. 

Arbeitgeber: Wer sucht Feuerwehrmänner

Berufsfeuerwehrmänner finden bei folgenden Arbeitgebern eine Anstellung: 

  • Bei Berufsfeuerwehren
  • Bei Feuerwehren der Bundeswehr

Stellenangebote für Feuerwehrmänner

Feuerwehrmann/-frau als B1-Brandmeister/in und Notfallsanitäter/in im CHEMPARK 10.08.
Currenta GmbH & Co. OHG Dormagen
Werkfeuerwehrmann/-frau 03.08.
Robert Bosch GmbH Reutlingen
Feuerwehrmann/-frau als B1 Brandmeister/in / Notfallsanitäter/in / Rettungsassistent 13.08.
CURRENTA GmbH & Co. OHG Dormagen

Gehalt: Was verdient man als Feuerwehrmann?

Angehende Beamte des mittleren feuerwehrtechnischen Dienstes erhalten während der Ausbildung eine Besoldung nach der Besoldungsgruppe A 7 der Besoldungsordnung (BesO). Anwärter erhalten demzufolge während ihrer Ausbildung ein Einkommen von rund 1.200 Euro brutto

Das Einstiegseinkommen liegt bei 2.160 Euro und entwickelt sich im Laufe der Zeit kontinuierlich nach oben. Nach fünf Jahren bezieht ein Feuerwehrmann rund 2.260 Euro, nach 15 Berufsjahren sind es 2.500 Euro, die auf das Konto fließen. Zu dem Entgelt kommen Familienzuschläge und Zulagen für Kinder, Nacht-, Wochenend- und Feiertagsdienste.

Einstiegschancen: Die Aussichten für Feuerwehrmänner

Die Aussichten auf dem Arbeitsmarkt sind sehr gut. Berufsfeuerwehrleute werden in fast allen großen Feuerwehren händeringend gesucht. Wer die Ausbildung in der Tasche hat, hat gute Chancen, sehr schnell einen Arbeitsplatz zu finden oder direkt übernommen zu werden.

Bewerbung: Womit punkten Feuerwehrmänner

Um Feuerwehrmann zu werden, muss das Gesamtpaket aus Köpfchen und Muskelkraft stimmen. Diese Kompetenzen und Fähigkeiten sollten Feuerwehrleute in ihren Bewerbungsunterlagen auf jeden Fall erwähnen: 

  • Erfolgreich absolvierte Ausbildung
  • Stressresistenz
  • Gute körperliche Verfassung 
  • Hohes Reaktionsvermögen
  • Teamfähigkeit
  • Einsatzbereitschaft
  • Hohes Verantwortungsbewusstsein

Karriere: Die Entwicklungschancen als Feuerwehrmann

Nach der Ausbildung besteht die Möglichkeit, sich zum Einsatzleiter oder zum Feuerwehrgerätewart weiterzubilden. Einsatzleiter sind Beamte des höheren Dienstes und übernehmen Führungsaufgaben an der Einsatzstelle: Sie erkunden die Schadenslage, beurteilen und leiten die für die Gefahrenabwehr erforderlichen Maßnahmen ein und koordinieren diese. 

Der Gerätewart kümmert sich hingegen um die Wartung und Instandhaltung der Fahrzeuge und die Geräte der Feuerwehr. Eine Grundvoraussetzung dafür ist ein Maschinisten-Lehrgang. In diesem lernen angehende Gerätewarte, wie Feuerwehrgerätschaften funktionieren und gewartet werden. Auch die regelmäßige Reinigung und Prüfung der Feuerwehrschläuche fällt in das Aufgabengebiet des Gerätewarts.

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