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Jobprofil: Graveure (m/w)

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Steckbrief: Graveur (m/w)

Ausbildung:
Ausbildung
Work-Life Balance:
Normal (40-45 Stunden)
Einstiegsgehalt:
1.500 €
Spitzengehalt:
3.000+ €

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Das Berufsprofil: Graveur

Ob in Eheringen, auf Pokalen, Plaketten oder neuerdings auch auf dem Metall-Corpus eines Computers – überall können Gravuren mit filigransten Buchstaben zum Einsatz kommen. Doch wer verfügt über dieses Fingerspitzengefühl, um solche Feinarbeiten zu erledigen? Die Antwort: Ein Graveur. Er versteht sich darauf, alle möglichen Gegenstände des täglichen Lebens mit Schriften oder Ornamenten zu verzieren.

Nicht nur auf Metall - auch auf organischen Materialien wie Elfenbein oder Perlmutt, Glas und bestimmten Kunststoffen hinterlassen Graveure ihre feine Kunst. Dabei greifen sie entweder auf eigene Entwürfe zurück oder die Ideen oder Logos ihrer Kunden.

Soll eine fertige Vorlage auf einen Untergrund graviert werden, scannt der Graveur ein Foto von dieser ein. Danach entwirft er mit dem Computerprogramm eine Vorlage für die Gravur. Gibt es noch keine Vorlage, erstellt der Graveur eine Skizze und stimmt diese mit seinen Kunden genau ab.

Nun geht's ans Gravieren. Dazu greifen Graveure auf vielfältige technische Hilfsmittel zurück. Darunter finden sich traditionelle Methoden und modernste Technik. Graveure arbeiten zum Beispiel mit Zeichengeräten und computergesteuerten CAD-Programmen, mit denen sie Motive auf Zinnteller, Plaketten oder Prägestempel bringen.

Sehr feine Motive sticheln und meißeln sie von Hand oder greifen auf computergesteuerte Lasergravier- oder -beschriftungsanlagen zurück. Für dieses Handwerk sind vor allem Konzentration und äußerste Präzision wichtig. Oft gibt es nur eine Chance pro Werkstück. Die Work Life Balance und die Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind mehr oder weniger ausgewogen.

Wie wird man Graveur?

Bei der Ausbildung zum Graveur handelt es sich um eine dreijährige duale Lehre, die parallel in einem Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule stattfindet. Die Jobanwärter legen in dieser Zeit zunächst eine Zwischenprüfung und am Ende der Ausbildung eine Abschlussprüfung ab.

Der Stundenplan sieht die folgenden Lerninhalte vor: 

  • Herstellungsprozesse
  • Arbeitsabläufe
  • Manuelle und maschinelle Fertigungsverfahren;
  • Laser- und Drucktechnik
  • Bedienen und Instandhalten technischer Systeme
  • Muster manuell anfertigen
  • Werkstücke rechnergestützt herstellen
  • Werkstücke aufarbeiten und reparieren

Arbeitgeber: Wer sucht Graveure

Graveure finden bei den folgenden Arbeitgebern eine Anstellung:

  • Gravierbetriebe
  • Werkzeughersteller
  • Sofortservices für Gravierarbeiten

Stellenangebote für Graveure

Gehalt: Was verdient man als Graveur?

Während ihrer Lehre fließt Graveuren die folgende Ausbildungsvergütung aufs Konto:

  1. Lehrjahr 700 Euro brutto
  2. Lehrjahr 720 Euro brutto
  3. Lehrjahr 750 Euro brutto

Nach der Ausbildung verdienen Berufseinsteiger rund 1.500 Euro brutto. Nach fünf bis zehn Jahren rangiert das Einkommen zwischen 2.000 und 2.500 Euro brutto. Wer eine einschlägige Weiterbildung absolviert, kann die Gehaltsbandbreite nochmal deutlich steigern.

Einstiegschancen: Die Aussichten für Graveure

Es wäre übertrieben zu sagen, dass die Aussichten auf dem Arbeitsmarkt für angehende Graveure nicht besser sein könnten. Schlecht sind sie aber auch wieder nicht. Die komplette Handwerkszunft klagt derzeit über einen absoluten Bewerbernotstand. Ganz oben auf der Wunschliste viele Arbeitgeber stehen Graveure zwar nicht, aber ihre Aussichten, recht schnell einen Arbeitsplatz zu finden, haben sich in den letzten Jahren doch deutlich verbessert.

Bewerbung: Womit punkten Graveure

Welche Fähigkeiten sollten Graveure in ihren Bewerbungsunterlagen aufführen? Mit diesen können sie punkten:

  • Hauptschulabschluss, mittlere Reife oder Abitur
  • Abgeschlossene Ausbildung
  • Fingerspitzengefühl
  • Kreativität
  • Sinn für Ästhetik
  • Technisches Know-how
  • Gutes Auge für kleine Detailarbeiten

Karriere: Die Entwicklungschancen als Graveur

Nach der abgeschlossenen Ausbildung zum Graveur gibt es noch vielfältige Möglichkeiten, das Erlernte zu vertiefen und zu verfeinern. Je spezialisierter ein Graveur sein Handwerk verrichtet, umso größer auch die Chance, den ein oder anderen Karriereschritt zu nehmen. Das kann zum Beispiel die Leitung eines Teams sein.

Diese Fortbildungsmöglichkeiten gibt es:

  • Graveurmeister: Binnen eineinhalb Jahren bereiten sich angehende Graveurmeister auf ihre Prüfung vor. Sie intensivieren die Kunst, Schriften und Ornamente anzufertigen oder übernehmen Fach- und Führungsaufgaben in Betrieben.

Wer das Abitur in der Tasche hat, kann auch über ein Studium nachdenken. Hier kommt zum Beispiel ein Bachelor in der Fachrichtung Schmuckdesign infrage. Danach ist eine Karriere als Designer denkbar. Mancher eröffnet auch sein eigenes Designstudio und wagt den Schritt in die Selbstständigkeit.

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