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Jobprofil: Barkeeper (m/w)

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Steckbrief: Barkeeper (m/w)

Ausbildung:
Ausbildung / Weiterbildung
Work-Life Balance:
Intensiv (45+ Stunden)
Einstiegsgehalt:
1.500 €
Spitzengehalt:
3.000+ €

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Das Berufsprofil: Barkeeper

Gerührt oder geschüttelt? Das ist wohl einer der klassischsten Fragen, die Kunden von einem Barkeeper erwarten. Bekannt ist sie vor allem aus den James-Bond-Filmen. Bei der Frage drehte es sich um die richtige Zubereitung eines Martini.

Doch das, was Barkeeper drauf haben, ist mehr als das Rühren oder Schütteln von Getränken. Bloody Mary, Manhattan, Sex on the Beach, Mojito, Long Island Icetea oder Swimming Pool – die Palette der beliebtesten Cocktails ist lang. Als Barkeeper sollte man mindestens alle Klassiker und die gängigsten Cocktailrezepte kennen.

Barkeeper sind die Herren und Damen hinter dem Tresen. Sie mixen alkoholische und alkoholfreie Cocktails nach internationalen fachlichen Richtlinien und Rezepturen. Sie stellen aber auch Mixgetränke nach ihren eigenen Ideen her oder wandeln sie auf Kundenwunsch ab.

Barkeeper sorgen außerdem dafür, dass immer alle Zutaten und Materialien für die Zubereitung von Cocktails im Haus sind. Dazu füllen sie vor der Baröffnung Lagerbestände auf und geben Bestellungen auf. Sie setzen außerdem Bowlen an und stellen Snacks auf die Tische. Auch die allabendliche Kassenabrechnung gehört zu ihren Aufgaben nach Dienstschluss.

Weitere ToDo’s sind:

  • Heißgetränke zubereiten
  • Verschiedene Kaffeesorten zubereiten
  • Gäste bei der Getränkeauswahl beraten
  • Einhaltung von Hygienevorschriften überwachen

Auch die Unterhaltung der Gäste gehört zum Jobprofil des Barkeepers. Keinesfalls sollte ein Barkeeper auf den Mund gefallen sein, sondern die Kunst des Smalltalks aus dem Effeff beherrschen. Damit steht und fällt oft, ob ein Gast sich wohl fühlt und wieder kommt. 

Ebenso sind manche Barkeeper für die Kunststücke, die sie mit Mixbecher, Glas und Flaschen vollführen, bekannt. Sie wirbeln diese durch die Luft und stellen auf akrobatische Weise Cocktails her. Das ist natürlich kein Muss. Wichtiger ist, dass die Qualität des Getränks stimmt.

Die Aussichten auf dem Arbeitsmarkt sind gut. Allerdings ist die Work Life Balance nicht die ausgewogenste. Barkeeper arbeiten, wenn andere längst schlafen.

Wie wird man Barkeeper?

Der Beruf des Barkeepers ist weder staatlich anerkannt, noch in irgendeiner Weise geschützt. Also kann sich im Prinzip jeder als Barkeeper versuchen und sich auch so nennen. Doch obwohl es keine einheitlich geregelte Ausbildung gibt, ist Barkeeper gewiss nicht gleich Barkeeper.

Wer etwas auf sich hält, lässt sich schulen. Viele Ausbildungs-Angebote gibt es zwar nicht, dafür aber einschlägige. Spirituosenhersteller wie Diageo haben spezielle Ausbildungen zum Barkeeper im Programm.

Auch in Hotelbetrieben, die eine Bar betreiben sowie in Szenebars, kann der Job als Barkeeper erlernt werden. Eine abgeschlossene Ausbildung im Gastro- oder Hotelgewerbe wird hier zwar gern gesehen, ist aber keine grundlegende Voraussetzung.

Überdies gibt es auch private Fortbildungsanbieter wie die Barschule Rostock, die eine Ausbildung oder Weiterbildung zum Barkeeper für Hotelfach- oder Restaurantfachfrauen und -männer anbieten. Sie enden mit einer Prüfung zum geprüften Barmixer IHK.

Auf dem Lehrplan stehen die folgenden Inhalte:

  • Rechnungswesen
  • Wirtschafts- und Rechtskunde
  • Betriebswirtschaft und Verkauf
  • Entstehung, Geschichte und Entwicklung der Barkultur
  • Professionelles Handwerkzeug und Ausrüstung
  • Klassische und moderne Getränkegruppen
  • Free Style Mixing
  • Internationale Waren- und Getränkekunde
  • Beratung, Verkauf und Betreuung von besonderen Gästekreisen
  • Reklamationsverhalten
  • Sicherheit, Gesundheitsschutz, Umweltschutz, HACCP und USPH
  • Fachpraxis
  • Herstellungsarten und moderne Arbeitstechnologie
  • Internationale Waren- und Getränkekunde
  • Destillation
  • Entwicklung von Rezepturen
  • Die Barkarte: Aufbau, Einteilung, Grundregeln des Gesetzgebers
  • Fachenglisch
  • Fachfranzösisch

Arbeitgeber: Wer sucht Barkeeper

Barkeeper finden in diesen Bereichen eine Anstellung:

  • Hotel
  • Restaurant
  • Bar
  • Diskotheken
  • Clubs

Stellenangebote für Barkeeper

Gehalt: Was verdient man als Barkeeper?

Das Gehalt eines Barkeepers schwankt von Fall zu Fall und ist abhängig von der übernommenen Aufgabe, dem Alter, dem Einsatzort, der Arbeitszeit und der Arbeitgebergröße.

Das Gehalt kann zwischen 1.500 Euro brutto und 3.000 Eur0 brutto monatlich liegen. Barkeeper haben gute Karrieremöglichkeiten, die dann zusätzlich noch Auswirkungen auf das Gehalt haben.

Einstiegschancen: Die Aussichten für Barkeeper

Barkeeper haben durchaus gute Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt. Zum Beispiel werden aktuell im Hotel- und Gastronomiegewerbe händeringend Bewerber für eine Vielzahl von Positionen gesucht. Aber auch in Bars werden immer mal wieder Stellen frei. 

Besonders interessant ist der Job für international Aufgeschlossene. Denn der Beruf des Barkeepers ist ein internationales Jobprofil, das einem auch die Möglichkeit eröffnet, durch das Ausland zu reisen und dort Erfahrungen zu sammeln.

Bewerbung: Womit punkten Barkeeper

Barkeeper sollten in ihren Bewerbungsunterlagen die folgenden Skills vermerken können:

  • Optional: Abgeschlossene Ausbildung in der Gastronomie
  • Abgeschlossene Ausbildung als Barkeeper
  • Mathematisches Geschick
  • Getränkekunde
  • Aufgeschlossenheit gegenüber Neuem
  • Sprachliches Talent
  • Beratungstalent
  • Eine offene und natürliche Ausstrahlung

Karriere: Die Entwicklungschancen als Barkeeper

Barkeeper haben so manche Karriereoption. Zum Beispiel können sie sich in folgende Positionen hocharbeiten:

  • Barchef: Barchefs stellen den reibungslosen Ablauf im Barbereich und bei Sonderveranstaltungen sicher. Sie sind verantwortlich für das rechtzeitige Mise-en-place in einer Bar. Darüber hinaus achten sie sorgsam auf die Einhaltung sämtlicher Qualitätsstandards und kümmern sich um den Personaleinsatz. Außerdem kümmern sie sich um den Warenbestand.
  • Hotelmeister: Die Position des Hotelmeisters ist an eine gastronomische Aufstiegsfortbildung gekoppelt, die mit einer Prüfung vor dem Ausschuss einer Industrie- und Handelskammer (IHK) abschließt. Die Aufgaben des Hotelmeisters sind die Organisation von Abläufen, häufig auch die Geschäftsführung sowie das Controlling in Hotels.

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