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Jobprofil: Chemiker (m/w)

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Steckbrief: Chemiker (m/w)

Ausbildung:
Studium
Work-Life Balance:
Intensiv (45+ Stunden)
Einstiegsgehalt:
3.700+ €
Spitzengehalt:
8.000+ €

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Das Berufsprofil: Chemiker

Chemiker gehen den Verbindungen von organischen oder anorganischen Stoffen in den verschiedensten Bereichen der Wirtschaft oder Forschung ganz genau auf den Grund. Sie erforschen oder analysieren deren:

  • Zusammensetzung
  • Eigenschaften
  • Strukturen

Das mag zunächst nach nicht allzu viel klingen, doch Chemiker sind auf dem Arbeitsmarkt gefragte Experten. In großen Forschungseinrichtungen tüfteln sie beispielsweise im Bereich der Pharmaindustrie an neuen Wirkstoffen. Doch das ist bei weitem nicht das einzige Betätigungsfeld für Chemiker. 

Die meisten Erzeugnisse der Chemischen Industrie entstehen für ganz andere Industriezweige: Kosmetika und Waschmittel, Lacke und Farben, Klebe- und Dämmstoffe, Blumendünger oder Feuerwerkskörper. Insgesamt stellt die Chemische Industrie über 30.000 unterschiedliche Stoffe her. Kunststoffe für die Automobilindustrie, Leichtmetalle für den Flugzeugbau oder neue Werkstoffe für die Baubranche sowie Elemente für die Elektronik und, und, und.

Aufgrund der Bandbreite an Beschäftigungsmöglichkeiten ist es praktisch nicht möglich, den klassischen Arbeitsalltag eines Chemikers zu beschreiben. Doch es gibt Fähigkeiten, die jeder Chemiker in seiner Ausbildung erwirbt, und auf die er Tag für Tag in seiner Arbeit zurückgreift: 

  • Vorbereitung und Durchführung physikalisch-chemischer und rein chemischer Laboruntersuchungen sowie Versuchsreihen
  • Bedienen und Steuern chemisch-technischer Anlagen und Apparaturen
  • Analyse von Reaktionsprozessen
  • Installation, Pflege und Reinigung von Apparaturen und Laborgeräten 
  • Richtiges Einlagern und Bereitstellen von Arbeitsstoffen, die durch chemische und physikalische Methoden vereinigt, getrennt oder auch gereinigt wurden
  • Durchführen von Berechnungen, Auswertungen und Dokumentationen 
  • Führen von Versuchsprotokollen
  • Ausführen chemischer Laborarbeiten wie destillieren, fällen, filtrieren, kuppeln, kristallisieren, nitrieren, sulfieren oder verseifen 
  • Fachgerechte Entnahme von Proben, analytische Aufbereitung und Auswertung 
  • Untersuchung mit chemischen Analysemethoden von Eigenschaften von Fertig- oder Endprodukten
  • Ablesen von Messwerten 

Und die Work Life Balance? In der Regel bekleiden Chemiker Positionen mit einer hohen Verantwortung, meist sind sie Leiter eines Teams oder Projektleiter. Das bringt es mit sich, dass regelmäßig Überstunden anfallen, etwa, wenn die Neuentwicklung eines Produkts in die kritische Phase geht. Dann gilt es, das Projekt an vorderster Stelle zu betreuen und jederzeit den Überblick zu wahren. Insofern sind Chemiker in solchen Phasen die ersten, die morgens kommen und die letzten, die abends gehen. 

Wie wird man Chemiker?

Chemiker wird man, indem man ein Studium der Chemie erfolgreich abschließt. Das Fach gehört zu den klassischen Naturwissenschaften und ist daher sehr verbreitet. Allein in Deutschland können angehende Chemiker an über 100 Hochschulen studieren.

Das Angebot an Studienmöglichkeiten hat sich in den vergangenen Jahren stark erweitert. Früher war das Studium der Chemie fast ausschließlich an Universitäten möglich. Inzwischen ist das Angebot an Studiengängen aber auch an Fachhochschulen kontinuierlich ausgebaut worden. 

Als Alternative zum reinen Chemie-Studiengang gibt es auch Studiengänge, die sich auf einen speziellen Anwendungsbereich der Chemie beziehen: 

  • Biochemie
  • Chemietechnik 
  • Wirtschaftschemie
  • Lebensmittelchemie
  • Umweltchemie 
  • Technische Chemie

Wer bereits vor dem Studium genau weiß, in welchem Bereich er einmal arbeiten möchte, kann sich gezielt eines dieser Angebote aussuchen. Hier wird bereits während des Studiums wichtiges Spezialwissen für bestimmte Bereiche vermittelt, während das klassische Chemiestudium eher generalistisch angelegt ist. 

Es umfasst die folgenden Fächer: 

  • Allgemeine Chemie
  • Physikalische Chemie
  • Anorganische Chemie
  • Organische Chemie
  • Experimentalphysik
  • Mathematik

Es schließt in der Regel mit dem Bachelor of Science (B. Sc.) und dem sich daran anschließenden Master of Science (M. Sc.) ab. Wer eine klassische Chemiker-Karriere in der Forschung und Entwicklung eines chemischen oder pharmazeutischen Unternehmens oder einer Forschungseinrichtung anstrebt, sollte noch über eine Promotion nachdenken. Das erhöht die Chancen erheblich, in dem Bereich Fuß zu fassen. 

Insgesamt muss man für die Ausbildung an der Universität ein paar Jahre einplanen: 

  • Bachelor-Studium: 6 bis 7 Semester 
  • Master-Studium: 3 bis 4 Semester 
  • Promotion: durchschnittlich 4 Jahre

Arbeitgeber: Wer sucht Chemiker

Chemiker finden in verschiedensten Branchen und Bereichen Arbeit:

  • Forschungseinrichtungen
  • Pharmaindustrie
  • Chemische Industrie
  • Kosmetikindustrie
  • Farbstoffindustrie
  • Industrie für Klebe- und Dämmstoffe
  • Gartenindustrie
  • Automobilindustrie
  • Flugzeugbau
  • Baubranche
  • Elektronindustrie

Stellenangebote für Chemiker

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Chemieingenieur / Chemiker (w/m) 05.04.
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Geochemiker (m/w) 04.05.
Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH (BGE) Salzgitter, später Peine
PROMOVIERTER PHYSIKER ODER CHEMIKER MIT SCHWERPUNKT OLED STACK ENTWICKLUNG (M/W) 20.05.
cynora GmbH Bruchsal

Gehalt: Was verdient man als Chemiker?

Je nachdem, in welchen Bereich Chemiker arbeiten, fällt ihr Gehalt unterschiedlich aus. Auch haben Region, Größe des Arbeitgebers und Berufserfahrung einen erheblichen Einfluss auf das Einkommen. 

Doch generell verdienen Chemiker nicht schlecht. Im Durchschnitt beträgt das Einstiegsgehalt als Chemiker rund 44.000 Euro pro Jahr brutto, das sind rund 3.700 Euro brutto im Monat

Mit zunehmender Berufserfahrung beläuft sich das Chemiker-Gehalt auf durchschnittlich 70.000 Euro brutto im Jahr. Das entspricht etwa 5.800 Euro brutto im Monat. Wer im Laufe seiner Karriere Führungsaufgaben übernimmt, kann auf ein Jahresgehalt von rund 90.000 Euro brutto kommen. Das sind rund 7.500 Euro brutto im Monat

Einstiegschancen: Die Aussichten für Chemiker

Chemiker sind am Arbeitsmarkt sehr begehrt. Das spiegelt sich einerseits in der geringen Arbeitslosenquote wieder und zum anderen in den Gehältern. Chemiker gehören zu den Gruppen mit dem höchsten Durchschnittseinkommen. Hier zeigt sich, dass MINT-Fachkräfte die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Karriere haben.

 

Bewerbung: Womit punkten Chemiker

Um als Chemiker erfolgreich Karriere zu machen, sind folgende Talente und Kenntnisse Voraussetzung: 

  • Analysefähigkeit
  • Analytische Chemie
  • Anorganische Chemie
  • Chemische Untersuchungs- und Messverfahren
  • Entwicklung
  • Forschung
  • Laborarbeiten, Labortechnik
  • Versuchsdurchführung und -auswertung
  • Versuchsplanung
  • Analytisches Denken
  • Exaktheit
  • Teamwork
  • Zuverlässigkeit 
  • Ordnungssinn 

Karriere: Die Entwicklungschancen als Chemiker

Chemiker haben gute Chancen, in einer Managementposition Fuß zu fassen. Hierfür macht es Sinn, sich auf einen der folgenden Bereiche zu spezialisieren und sich weiterzubilden: 

  • Biochemie
  • Biotechnologie
  • Chemietechnik 
  • Lebensmitteltechnik
  • Pharmakologie
  • Umwelttechnik

Parallel zum Fachwissen sollten sich angehende Führungskräfte auch mit einschlägigen Managementaufgaben vertraut machen und sich mit den Bereichen Personalführung und Betriebswirtschaft auseinandersetzen. Damit haben sie das nötige Rüstzeug, Stufe für Stufe auf der Karriereleiter zu erklimmen. 

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