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Jobprofil: Entwickler für mobile Endgeräte (m/w)

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Steckbrief: Entwickler für mobile Endgeräte (m/w)

Ausbildung:
Studium
Work-Life Balance:
Intensiv (45+ Stunden)
Einstiegsgehalt:
2.600 €
Spitzengehalt:
4.500 + €

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Das Berufsprofil: Entwickler für mobile Endgeräte

Das Internet ist mobil geworden. Geräte wie Tablet-PC’s oder Smartphones sind aus dem Alltag vieler Konsumenten nicht mehr wegzudenken. Denn die smarten Helfer haben vieles leichter gemacht. E-Mails empfangen und senden, Online-Banking, Video- und Musikstreaming – all das ist inzwischen mit nur einem Gerät möglich, das Platz in der kleinsten Hosentasche findet. Und noch vieles mehr.

Je weiter sich die Anwendungsbandbreite der Gadgets ausdehnt, umso wichtiger werden die, die Software für die Minicomputer programmieren können: Entwickler für mobile Endgeräte oder Mobile Developer. Die Arbeitsmarktchancen für angehende Mobile Developer sind unvergleichlich gut, denn das Feld der mobilen Applikationen ist relativ neu und somit gibt es auf dem Markt noch nicht so viele Spezialisten, die sich in dem Bereich tummeln.

Das Gebiet der Mobilentwicklungen ist jedoch recht komplex. Hinter einer funktionierenden Applikation steckt mehr, als "nur" den Code, der für Anwendungen auf dem Desktop entwickelt wurde, für mobile Endgeräte zu optimieren. Denn die Grundsätze, die für die Entwicklung von Software auf Desktops gelten, sind nicht die gleichen, die für Smartphone oder Tablet gelten. Von den immer populärer werdenden Smartwatches einmal ganz zu schweigen.

Mobile Devices verfügen über völlig andere Fähigkeiten, als der klassische Laptop oder Desktop-Rechner. Der größte Vorteil ist - natürlich - ihre Mobilität und ihre hohe Performance. Daher wollen User für ihre Anwendungen auch kein großartiges Setup oder jede Menge Daten, die heruntergeladen werden müssen. Alles muss schnell und einfach gehen und am besten mit einer Hand bedient werden können.

Zudem verfügen die Geräte über deutlich mehr "Sinnes"-Fähigkeiten als ein Desktop oder Laptop, etwa GPS, Gyroscopes und andere Bewegungserkennungsmöglichkeiten. Den Touchscreen nicht zu vergessen. Damit stehen Entwicklern einerseits völlig andere Möglichkeiten offen, als bei der Programmierung von Software für Laptops und Desktops. Andererseits sind die Herausforderungen beim Entwickeln einer Anwendung hoch: Alles muss userfreundlich, leicht anwendbar und noch dazu in einem möglichst schlanken Code-Paket daher kommen. Die Kunst ist es also, sich auf das Wesentliche zu fokussieren.

Dafür bedarf es spezieller Kenntnisse. Mobile Developer müssen sich bestens mit den mobilen Betriebssystemen: Android aus dem Hause Google, iOS von Apple und dem mobilen Windows von Microsoft auskennen. Auch fundierte Kenntnisse in Programmiersprachen wie HTML, CSS und JavaScript sind gefordert, um mobile Anwendungen erstellen zu können.

Das ist aber längst nicht alles. Die Aufgaben eines Mobile Developers sind breit gefächert. Er entwickelt Konzepte für neue Tools und überprüft diese auf technische Machbarkeit. Da Mobile Developer meistens im Auftrag eines Kunden handeln, gehört es außerdem zum Jobprofil, eine ausführliche Zeit- und Kostenschätzung für ein potenzielles Projekt zu erstellen und diese in einem Angebot zusammenzufassen.

Auch die enge Zusammenarbeit mit der Kreativabteilung für die Erstellung von Designvorlagen ist bei jedem Projekt ein Muss, da der Entwickler für mobile Endgeräte die Vorlagen der Kreativen letztlich auch zum Laufen bringen muss. Insofern ist Teamwork ein ganz wichtiger Faktor bei der Entwicklung mobiler Software.

Der Ablauf der entsprechenden Projekte ist meist agil aufgebaut und basiert auf der Projektmanagementtechnik SCRUM. Vereinfacht gesagt heißt das: Entwickelt wird in kurzen Zyklen, danach prüft man die bisherigen Ergebnisse im Team, stellt sie dem Kunden vor und legt gemeinsam die Ziele für den nächsten Entwicklungszyklus fest. Der Vorteil: Neue Ideen können immer ins laufende Projekt einfließen. Das gewährleistet, dass die entwickelte Software immer auf der Höhe der Zeit ist und wichtige Entwicklungen, die sich im Projektverlauf ergaben, stets berücksichtigt werden können.

Voraussetzung, dass dieses Vorgehen klappt, ist neben fundierten Programmierkenntnissen auch die objektive Einschätzung der eigenen Leistung. Man muss wissen, wie lange man für eine Aufgabe benötigt. Ansonsten verläuft das Projekt nicht reibungslos. Die meisten Projektteams bestehen aus weniger als sechs Entwicklern, die Hand in Hand arbeiten.

Diese enge Zusammenarbeit setzt regelmäßige Absprachen und ein aktives Eingreifen bei Problemen voraus. Eine anonyme Arbeitsweise ist im Bereich der mobilen Softwareentwicklung nicht möglich. In einer höheren Position übernehmen Mobile Developer die Verantwortung für die Systemarchitektur. Sie entscheiden, wie und mit welchen Frameworks die Anwendung realisiert werden soll. Je nach Projekt und Kunde ist auch direkter Kundenkontakt möglich.

Mitunter entwickeln Mobile Developer Tools auch direkt beim Kunden vor Ort. Das setzt ein sicheres und freundliches Auftreten voraus. Die zu entwickelnden Programme reichen vom Shop mit Warenkorb und Anbindung an ein Bezahlsystem über eine Dating-App bis hin zu firmeninternen Programmen.

Die Work Life Balance von Entwicklern für mobile Endgeräte hängt davon ab, wo sie arbeiten. Viele sind in kleinen Startups beschäftigt, in denen es oft kein allzu üppiges Gehalt gibt und auch die Arbeitszeiten nicht immer ganz geregelt ausfallen. Wer hingegen in einem großen Konzern unterkommt, kann sich über ein Top-Gehalt freuen, sollte aber auch damit rechnen, dass es immer mal wieder stressig werden kann.

Wie wird man Entwickler für mobile Endgeräte?

Um in dem Beruf des Entwicklers für mobile Endgeräte zu arbeiten, gibt es keine dezidierte Ausbildung. In der Regel führt der Weg über ein IT-Studium, es gibt aber auch viele Quereinsteiger, die etwas anderes gelernt haben und sich das nötige Know-how in Eigenregie angeeignet haben.

Alternativ gibt es spezialisierte Studiengänge wie der der "Medieninformatik Web & Mobile Development", der vom International College in Bielefeld angeboten wird. Hier legen die Dozenten einen besonderen Schwerpunkt auf die Themen Softwareentwicklung fürs Web und für Tablet-PCs / Smartphones, Webdesign und Web-Animation sowie Mobile Games Development.

Medieninformatikern stehen nach dem Abschluss alle Bereiche in der Wirtschaft offen: Die Programmierung von Webseiten, Aufbau und Administration komplexer Backendsysteme für große E-Commerce Projekte oder auch Anwendungen für Smartphones. Alles ist möglich!

Auch andere Hochschulen bieten inzwischen Studiengänge dieser Fachrichtung an. Auf dem Stundenplan stehen die folgenden Inhalte:

  • Softwareentwicklung mit Java und dem Android SDK
  • Webapplikationsentwicklung mit HTML, CSS, javascript und javascript-Frameworks, PHP und weiteren aktuellen Web-Technologien
  • Konzeption und Realisierung von Browsergames mit HMTL5,CSS3 und/oder einer geeigneten GameEngine
  • Planen, Entwickeln und Umsetzen multimedialer Anwendungen mit Adobe Flash CS6, Actionscript und Flex
  • Aufbau, Struktur und Administration von Betriebssystemen (Linux, Windows) und Rechnernetzen, Server- und Netzkonfiguration

Wichtig ist in dem Bereich Mobile Development neben fundiertem Wissen vor allem eines: Jede Menge Praxiserfahrung. Egal woher. Wer beispielsweise während seines Studiums als Werkstudent in einschlägigen Betrieben arbeitet, kann sich viel von etablierten Entwicklern für mobile Endgeräte abschauen.

Berufsanwärter sollten daher früh in der Wirtschaft Fuß fassen und Kontakte knüpfen. Häufig gelingt so der Einstieg in den Beruf viel leichter. Die Arbeitgeber wissen, was sie an der Kraft haben und warten nicht selten nach dem Studienabschluss mit dem Angebot für eine Festanstellung auf. Manchmal auch schon früher. Denn IT-Talente werden händeringend gesucht. 

Arbeitgeber: Wer sucht Entwickler für mobile Endgeräte

Entwickler für mobile Endgeräte finden in praktisch allen Branchen und Sektoren eine Anstellung:

  • Finanzdienstleistungen
  • Gaming
  • Automobilindustrie
  • Medizintechnik
  • Telekommunikation
  • Elektronik

Stellenangebote für Entwickler für mobile Endgeräte

Gehalt: Was verdient man als Entwickler für mobile Endgeräte?

Das Gehalt von Entwicklern für mobile Geräte hängt von Größe des Unternehmens, dem Standort und dem Sektor ab, in dem sie tätig sind.

In den ersten Berufsjahren sind zwischen 2.600 und 3.300 Euro brutto im Monat realistisch. Mit zunehmender Berufserfahrung steigert sich das Einkommen auf ein Monatsbrutto zwischen 3.300 und 4.500 Euro

Einstiegschancen: Die Aussichten für Entwickler für mobile Endgeräte

Entwickler für mobile Endgeräte brauchen sich um ihre Zukunft keine Sorgen zu machen. Ihre beruflichen Aussichten sind so gut wie in keinen anderen Job. Prognosen gehen davon aus, dass sie ITK-Branche nicht nur beständig wächst, sondern allein in Deutschland kurzfristig noch 20.000 neue Jobs entstehen. 

Bewerbung: Womit punkten Entwickler für mobile Endgeräte

Entwickler für Mobile Endgeräte sollten in ihren Bewerbungsunterlagen, im Lebenslauf und im Anschreiben bestimmte Fähigkeiten vermerken. Dazu gehören die folgenden Skills:

  • Erfahrung als Frontend Entwickler für mobile Endgeräte
  • Sehr gute Kenntnisse in HTML, CSS und JavaScript
  • Kenntnisse in Java-Webapplikationen
  • Kenntnisse in den Programmiersprachen Objective-C sowie Swift
  • Know-how über die Anbindung von Backend-Systemen (WebServices, XML, JSON, REST)
  • Wissen über Test-Driven Development und Continuous
  • Motivation
  • Teamplayer-Fähigkeiten
  • Qualitätsbewusstsein
  • Spaß am eigenverantwortlichen Arbeiten und Lösen von Problemstellungen
  • Offenheit für neue Technologien und Lösungsansätze
  • Bereitschaft zu lebenslangem Lernen
  • Kreativität

Karriere: Die Entwicklungschancen als Entwickler für mobile Endgeräte

Lebenslanges Lernen ist mit dem Bereich Software-Entwicklung eng verbunden, denn nirgendwo ändern sich die beruflichen Parameter schneller als in der IT. Je profunder das fachliche Wissen, umso größer auch die Chance, auf der Karriereleiter empor zu steigen.

Es gibt ein paar einschlägige Weiterbildungsanbieter, deren Angebote man auch nach dem erfolgreichen Jobeinstieg im Auge behalten sollte:

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