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Jobprofil: Fachkräfte im Fahrbetrieb (m/w)

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Steckbrief: Fachkraft im Fahrbetrieb (m/w)

Ausbildung:
Ausbildung
Work-Life Balance:
Normal (40-45 Stunden)
Einstiegsgehalt:
1.800 €
Spitzengehalt:
2.700+ €

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Das Berufsprofil: Fachkraft im Fahrbetrieb

Eine Fachkraft im Fahrbetrieb arbeitet im öffentlichen Personennahverkehr und hat viele Aufgaben: Sie fährt nicht nur Busse, Straßen- und U-Bahnen, sie achtet auch auf Sauberkeit in den Verkehrsmitteln und verkauft und entwertet Fahrkarten.

Überdies sind Fachkräfte im Fahrbetrieb auch für die Sicherheit der Fahrgäste zuständig. Dazu überprüfen sie vor der Abfahrt, ob das jeweilige Fahrzeug alle Sicherheitsvorschriften erfüllt. Funktionieren in Bus und Bahn zum Beispiel die automatischen Türen? Zeigen die Bordinformationssysteme die richtige Strecke an? Funktionieren die Bremsen?

Eine Fachkraft im Fahrbetrieb ist nicht nur in den Fahrzeugen tätig, sondern auch hier:

  • In Servicebüros
  • An Schaltern 

Hier erteilen die Fachkräfte Kunden Auskünfte über Tarife, Fahrpläne, verkaufen Wochen- oder Monatskarten oder informieren über Vergünstigungen für bestimmte Personengruppen. Eine wichtige Aufgabe ist außerdem die Kommunikation mit der zuständigen Leitstelle, der sie mitteilen, wenn ein Fahrzeug den Fahrplan nicht einhalten kann und es zu Verzögerungen kommt. Kommt es zu Unfällen auf der Strecke, sind es Fachkräftr im Fahrbetrieb, die die Polizei und den Rettungswagen alarmieren.

Eine Fachkraft im Fahrbetrieb kann auch innerhalb eines Verkehrsbetriebs im Backoffice eingesetzt werden, wo sie administrative Tätigkeiten erledigt. Diese zum Beispiel:

  • Fahrplangestaltung
  • Analyse einzelner Fahrtrouten hinsichtlich Auslastung und Wirtschaftlichkeit
  • Erarbeiten von Fahrplänen
  • Zusammenstellen von Dienstplänen
  • Personaleinsatzplanung
  • Steuerung des Fahrzeugbedarfs und -einsatzes
  • Kalkulation von Fahrpreisen und Tarifen
  • Bearbeiten von Kundenbeschwerden, Anfragen und Anregungen
  • Aufgaben im Bereich Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

Die Work Life Balance von Fachkräften im Betriebsdienst ist in der Regel ausgewogen. Auch der Arbeitsmarkt meint es gut mit ihnen.

Wie wird man Fachkraft im Fahrbetrieb?

Wer Fachkraft im Fahrbetrieb werden möchte, absolviert eine dreijährige duale Ausbildung, die parallel in Ausbildungsbetrieb und Berufsschule stattfindet. Formale Voraussetzungen, um die Ausbildung zu beginnen, gibt es keine. Jedoch verfügen die meisten Jobanwärter mindestens über Hauptschul- oder einen mittleren Bildungsabschluss.

Zu den Ausbildungsinhalten zählen diese Themen:

  • Verkehrsträger und Verkehrsmittel im Personenverkehr
  • Marketing und Vertrieb
  • Umgang mit Kunden
  • Kaufmännische Betriebsführung
  • Planung und Disposition des Fahrbetriebes
  • Betriebssicherheit und Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge und Anlagen
  • Rechtsvorschriften im Verkehr
  • Umgang mit Störungen im Fahrbetrieb
  • Qualitätsmanagement
  • Führen von Fahrzeugen im öffentlichen Verkehrsraum
  • Einweisung in den Fahrbetrieb
  • Stressbewältigung

Die Ausbildung schließt mit einer Abschlussprüfung ab und beinhaltet eine Zwischenprüfung.

Arbeitgeber: Wer sucht Fachkräfte im Fahrbetrieb

Fachkräfte im Fahrbetrieb arbeiten bei Unternehmen des öffentlichen Personennahverkehrs. Sie finden aber auch bei privaten Busbetrieben eine Anstellung.

Stellenangebote für Fachkräfte im Fahrbetrieb

Gehalt: Was verdient man als Fachkraft im Fahrbetrieb?

Die Höhe des Ausbildungs-Gehalts von Fachkräften im Fahrbetrieb hängt in erster Linie davon ab, ob der Arbeitgeber an einen Tarifvertrag gebunden ist oder nicht. Dann erfolgt die Vergütung nach einem festgelegten Schema. Ansonsten ist sie frei verhandelbar. Das ist in dem Bereich aber eher die Ausnahme.

Im Schnitt staffelt sich die Ausbildungsvergütung wie folgt:

  1. Lehrjahr rund 850 Euro brutto
  2. Lehrjahr rund 900 Euro brutto
  3. Lehrjahr rund 950 Euro brutto

Nach der Ausbildung rangiert das Einstiegseinkommen zwischen 1.800 und 2.400 Euro brutto monatlich. Hinzu kommen Zulagen und Sonderzahlungen. Nach ein paar Jahren im Beruf sind bis zu 2.700 Euro brutto im Monat realistisch.

Einstiegschancen: Die Aussichten für Fachkräfte im Fahrbetrieb

Die Berufsaussichten für angehende Fachkräfte im Fahrbetrieb sind nicht schlecht. Im Gegenteil ist der öffentliche Nahverkehr gefragter denn je. Immer mehr Menschen lassen ihr Auto zugunsten einer günstigeren CO2-Bilanz in der Garage stehen oder schaffen sich keines mehr an. Das ist an einer guten bis sehr guten Auslastung der Verkehrsmittel zu spüren. Tendenz steigend. Das heißt, dass in Zukunft auch immer mehr Fachkräfte gebraucht werden, die die Abläufe im Personenverkehr koordinieren und steuern.

Bewerbung: Womit punkten Fachkräfte im Fahrbetrieb

Das sind die Fähigkeiten, mit denen Fachkräfte im Fahrbetrieb in ihren Bewerbungsunterlagen punkten können:

  • Schulabschluss
  • Begeisterung für Technik
  • Zuverlässigkeit
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Kommunikative Fähigkeiten
  • Entscheidungsstärke
  • Die Fähigkeit, auch in komplexen Situationen den Überblick zu bewahren
  • Belastbarkeit
  • Koordinationsvermögen
  • Motivation
  • Resilienz

Karriere: Die Entwicklungschancen als Fachkraft im Fahrbetrieb

Fachkräfte im Fahrbetrieb haben zig Möglichkeiten, sich in ihrem Beruf weiterzuentwickeln. Infrage kommt zum Beispiel die Ausbildung als Verkehrsmeister. Verkehrsmeister sind das Bindeglied zwischen dem Fahrdienstpersonal und der Betriebsleitung sowie dem Betriebshofmanagement. Sie haben verschiedene Aufsichts- und Kontrollfunktionen inne und tragen zur Qualitätssicherung bei.

Weitere Fortbildungen, die infrage kommen:

  • Geprüfter Verkehrsfachwirt (IHK), Fachrichtung Personenverkehr: Geprüfte Verkehrsfachwirte arbeiten in der kaufmännischen Steuerung des Unternehmens mit.
  • Kraftverkehrsmeister (IHK): Kraftverkehrsmeister sind verantwortlich für die Organisation von Arbeitsabläufen, des Ablaufs von Betriebsprozessen, der Führung von Mitarbeitern und der betrieblichen Ausbildung.
  • Betriebsleiter BOKraft: Sie sind für die sichere und ordnungsgemäße Betriebsführung von Bussen, Straßenbahnen oder Eisenbahnen verantwortlich.

Wer das Abitur in der Tasche hat, kann auch nochmal studieren – Verkehrswirtschaft zum Beispiel.

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