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Jobprofil: Gärtner (m/w)

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Steckbrief: Gärtner (m/w)

Ausbildung:
Ausbildung
Work-Life Balance:
Normal (40-45 Stunden)
Einstiegsgehalt:
1.500-1.600 €
Spitzengehalt:
3000+ €

Jetzt mit Ihrem Unternehmen Pate dieses Profils werden.

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Berufsprofil     Einstieg     Arbeitgeber     Gehalt     Einstiegschancen     Bewerbung     Karriere     Jobs  

Das Berufsprofil: Gärtner

Gärtner jäten Unkraut, gießen den Rasen und pflanzen hier und da ein paar Blümchen. Von wegen! Kaum ein Berufsprofil ist so vielseitig, wie der des Gärtners.

Die Fachkräfte legen Teiche an, gestalten Gärten und Parkanlagen durch das Anlegen von Wällen, Wiesen und Wegen und das fachgerechte Anpflanzen von Rasen, Bäumen, Büschen, Stauden und Blumen. Nicht nur das. Sie gestalten darüber hinaus auch Außenanlagen jeder Art:

 

  • Terrassen
  • Spiel- und Sportplätze
  • Verkehrsinseln
  • Verkehrswege
  • Fußgängerzonen

 

Dabei erledigen sie neben der Begrünung auch Aufgaben wie:

 

  • Pflastern von Wegen und Plätzen
  • Treppenbau
  • Aufbau von Trockenmauern
  • Aufbau von Zäunen
  • Aufbau von Lärmschutzwänden
  • Dachbegrünung
  • Anlegen und Pflege von Biotopen
  • Rekultivierung stillgelegter Mülldeponien und Kiesgruben
  • Gemüsebau

 

Wer Pflanzen mag, über ästhetisches Empfinden und handwerkliches Geschick verfügt, ist mit der Ausbildung zum Gärtner grundsätzlich richtig beraten. In dieser Zeit erlernen Gärtner nicht nur den richtigen Umgang mit Pflanzen, sondern auch die Bedienung von Computern und speziellen Maschinen.

Aber wie war das noch? Nur die harten kommen in den Garten? Ist es wirklich so schlimm um die Work-Life-Balance von Fachkräften mit dem Jobprofil Gärtner bestellt? Nein, keine Sorge.

Zugegeben - die Arbeit im Garten unterscheidet sich von der körperlichen Anstrengung erheblich von der bei einem Schreibtischjob – aber das macht den Beruf auch so reizvoll: Gärtner sind den ganzen Tag draußen und unmittelbar mit der Natur verbunden. Das gibt es so in keinem anderen Jobprofil.

Doch die Zeiten körperlicher Maximalleistungen sind vorbei: Moderne Gewächshaustechnik erleichtert Gärtnern die Arbeit inzwischen erheblich und auf Baustellen sind Spezialmaschinen längst der Standard. Insofern kommen auch Technikfans in dem Beruf durchaus auf ihre Kosten.

Ein weiterer Pluspunkt: Die Perspektiven für Gärtner stehen gut. Denn Gärten, Parks und Anlagen wird es immer geben und so wird der Bedarf an den Fachkräften mit dem grünen Daumen immer bestehen.

Wie wird man Gärtner?

Um eine Ausbildung zum Gärtner beginnen zu können, sollte mindestens ein Hauptschulabschluss vorliegen, wobei höhere schulische Qualifikationen die Chancen auf einen Ausbildungsplatz verbessern.

Die Ausbildung ist dual organisiert und findet parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt. Sie ist auf eine Dauer von drei Jahren angelegt. Berufsanwärter, die schon eine abgeschlossene Berufsausbildung in der Tasche haben oder über die Fachhochschulreife oder das Abitur verfügen, können ihre Lehre bei besonders guten Leistungen jedoch verkürzen. Sie kann bei Bedarf aber auch verlängert werden.

Im ersten Lehrjahr behandelt die Ausbildung eher allgemeine Inhalte. Ab dem zweiten Jahr beginnen angehende Gärtner eine spezifische Fachausbildung. Zur Auswahl stehen die folgenden sieben Fachrichtungen:

  • Baumschule
  • Friedhofsgärtnerei
  • Garten- und Landschaftsbau
  • Gemüsebau
  • Obstbau
  • Staudengärtnerei
  • Zierpflanzenbau

Ablauf und Inhalt der Berufsausbildung zum Gärtner sind ebenso wie die Prüfungsanforderungen in einer Ausbildungsverordnung bundesweit einheitlich geregelt. Zudem gilt für den Berufsschulunterricht ein Rahmenlehrplan, an den sich die Berufsschulen der Länder halten müssen.

Und so stehen für angehende Gärtner in der Zeit ihrer Ausbildung folgende Themen auf dem Lehrplan:

  • Betriebliche Zusammenhänge und Beziehungen
  • Arbeits- und Tarifrecht
  • Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit
  • Natur- und Umweltschutz
  • Rationelle Energie- und Materialverwendung
  • Betriebliche Abläufe und wirtschaftliche Zusammenhänge
  • Wahrnehmen und Beurteilen von Vorgängen
  • Beschaffen und Auswerten von Informationen
  • Planen, Vorbereiten und Kontrollieren von Produktion, Dienstleistungen und Arbeit
  • Erfassen und Beurteilen betriebs- und marktwirtschaftlicher Zusammenhänge
  • Böden, Erden und Substrate
  • Kultur und Verwendung von Pflanzen
  • Pflanzen und ihre Verwendung
  • Kultur- und Pflegemaßnahmen
  • Nutzung pflanzlicher Produkte
  • Maschinen, Geräte und Betriebseinrichtungen
  • Materialien und Werkstoffe

Die Lehre schließt mit einer Prüfung ab, in der neben dem fachlichen Wissen und Können Schlüsselqualifikationen wie eigenverantwortliches Handeln, selbständiges Planen sowie die Kontrolle von Arbeitsvorgängen überprüft werden.

Arbeitgeber: Wer sucht Gärtner

Gärtner finden in folgenden Bereichen Beschäftigungsmöglichkeiten:

  • Gärtnereien
  • Friedhöfe
  • Kommunen
  • Baumschule
  • Obst- und Gemüseanbau

Stellenangebote für Gärtner

4604164
Verkäufer, Kaufmann im Einzelhandel, Gartenbauer, Landschaftsbauer oder Gärtner als Fachberater (m/w) Stadtgarten 08.12
BAUHAUS Hürth
4604545
Förster/ Forstwirt/ Gärtner oder Landschaftsgärtner als Baumkontrolleur (w/m) 08.12
Deutsche Bahn AG Stuttgart
4580579
Gärtner (m/w) 27.11
Große Kreisstadt Leinfelden-Echterdingen Leinfelden-Echterdingen
4600635
Forstwirt*in oder Landschaftsgärtner*in 07.12
Regionalverband Ruhr Gelsenki...
4600772
Forstwirt*in oder Landschaftsgärtner*in 07.12
Regionalverband Ruhr Oberhausen

Gehalt: Was verdient man als Gärtner?

Wie in allen Berufen hängt bei Gärtnern das Einkommen von Berufserfahrung, der Größe des Arbeitgebers und dem Standort ab, an dem man arbeitet.

Aus Gehaltserhebungen ergeben sich für die Vergütung während der Ausbildung folgende Durchschnittswerte:

  1. Ausbildungsjahr bis 620 Euro brutto monatlich
  2. Ausbildungsjahr bis 720 Euro brutto monatlich
  3. Ausbildungsjahr bis 810 Euro brutto monatlich

Das Einstiegsgehalt nach der Ausbildung liegt im Schnitt zwischen 1.500 bis 1.600 Euro brutto im Monat.

Wem das zu wenig ist, kann sein Einkommen durch Weiterbildungen erhöhen. Wer beispielsweise einen Meistertitel inne hat, kann im Monat mit rund 2.000 Euro brutto rechnen.

Auch eine sich an die Ausbildung anschließende akademische Laufbahn zahlt sich aus: Der Abschluss in Fachrichtungen wie Gartenbau oder Landschaftsarchitektur lässt 2.800 bis 3.000 Euro brutto im Monat aufs Konto fließen.

Einstiegschancen: Die Aussichten für Gärtner

Laut Erhebungen des Statistik-Portals Statista ist der Bedarf an Gärtnern in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. So ging die Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Branche Gartenbau in Deutschland zwischen 2012 bis 2014 stetig nach oben. Gab es 2012 noch 180.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in der Branche, waren 2014 schon fast 200.000 Gärtner gemeldet. Tendenz steigend.

Bewerbung: Womit punkten Gärtner

Diese Fähigkeiten sollten angehende Gärtner mitbringen und in ihren Bewerbungsunterlagen vermerken:

  • Spaß am Umgang mit Pflanzen
  • Interesse an Lebensvorgängen in der Natur
  • Kreativität und handwerkliches Geschick
  • Technisches und kaufmännisches Verständnis
  • Räumliches Vorstellungsvermögen
  • Rechnerisches Denken
  • Gutes Empfinden für Farben und Formen
  • Aufgeschlossenheit und Teamfähigkeit
  • Freude am Umgang mit Menschen
  • Sprachbeherrschung
  • Körperliche Fitness und Flexibilität
  • Gute Noten in den Fächern Biologie, Mathematik, Chemie und Werken/Technik
  • EDV Kenntnisse

Der Hintergrund: Ähnlich wie bei anderen Jobprofilen gibt es auch im Gartenbau ein spezifisches Set an Talenten, auf das Arbeitgeber achten und das daher in Anschreiben und Lebenslauf unbedingt erwähnt werden sollte.

Karriere: Die Entwicklungschancen als Gärtner

Wie in jedem Beruf können Gärtner ihre Karriere durch gezielte Fortbildungen auf Trab bringen. Hier gibt es viele verschiedene Möglichkeiten:

  • Fachagrarwirt: Bei dieser Fortbildung erwerben Gärtner Spezialkenntnisse, die zum Beispiel bei der Pflege von Golfplätzen, Bäumen und im Naturschutz gefordert sind. Gärtner mit Berufserfahrung können sich dafür durch eine Prüfung zum Fachagrarwirt qualifizieren. Entsprechende Lehrgänge dauern mehrere Monate, beinhalten praktische Übungen und schließen mit einer Prüfung ab.
  • Meister: Zur Meisterprüfung werden Gärtner zugelassen, wenn sie nach bestandener Abschlussprüfung mindestens zwei Jahre in der Praxis gearbeitet haben. Bei ausreichend beruflicher Erfahrung bereiten der Besuch einer einjährigen Fachschule oder eines Vorbereitungskurses auf die Prüfung vor. Gärtnermeister übernehmen Führungsaufgaben, arbeiten in leitender Position in einem Betrieb oder sind als selbstständige Unternehmer tätig. Zudem besitzen sie die Qualifikation, Lehrlinge auszubilden.
  • Techniker: Diese Fortbildung bieten Fachschulen für Gartenbau an. Voraussetzung ist mindestens ein Jahr gärtnerische Berufspraxis nach Abschluss der Ausbildung. Der staatlich geprüfte Techniker ist unter anderem in Verkauf und Beratung sowie Betriebs- und Baustellenleitung tätig. Techniker sind befähigt Lehrlinge auszubilden.
  • Studium: Nach der Gärtner-Ausbildung nochmal die Unibank drücken? Für viele ist das durchaus eine Option. Zum Beispiel bietet sich ein Studium im Gartenbau an. Voraussetzung ist die Fachhochschulreife oder allgemeine Hochschulreife. Studieninhalte sind Pflanzenproduktion, Vermarktung und die damit verbundenen Dienstleistungen. Eine Alternative bietet das Studium der Landschaftsarchitektur, dessen Ziel es ist, Freiräume in Stadt und Landschaft auf wissenschaftlicher Grundlage zu planen, entwerfen und zu bauen. Die Schwerpunkte liegen je nach Hochschule dabei in den Bereichen Landschafts- und Freiraumplanung, Regionalentwicklung, Landschaftsbau, Gartendenkmalpflege, Umweltplanung, Ökologie oder Naturschutz und Landschaftsentwicklung.

Empfehlen:

Stellenangebote für Gärtner

4600772
Forstwirt*in oder Landschaftsgärtner*in 07.12
Regionalverband Ruhr Oberhausen
4582155
Verkäufer, Kaufmann im Einzelhandel, Gartenbauer, Landschaftsbauer oder Gärtner als Fachberater (m/w) Stadtgarten 28.11
BAUHAUS Saarbrücken
4512000
Gärtner, Forstwirt als Mitarbeiter für Vegetationsarbeiten (w/m) 23.11
Deutsche Bahn AG / DB Zeitarbeit GmbH Weiden
4594699
Verkäufer, Kaufmann im Einzelhandel, Gartenbauer, Landschaftsbauer oder Gärtner als Fachberater (m/w) Stadtgarten 03.12
BAUHAUS Düsseldo...
4503847
Gärtnermeister / Gärtner im Garten- und Landschaftsbau oder Techniker Gartenbau als Stadtgartenleiter (m/w) 22.11
BAUHAUS Düren
4605209
GÄRTNER / GÄRTNERIN 08.12
Stadt Koblenz Koblenz
4504973
Landschaftsgärtner m/w 23.11
VIA Werkstätten gGmbH Berlin
4505222
einer Gärtnermeisterin/eines Gärtnermeisters 23.11
Stadt Heide Fachdienst Zentrale Dienste -Personal- Heide
4587628
Gärtner/in / Landschaftsgärtner/in 01.12
art aqua GmbH & Co. Großraum...
4601276
Verkäufer, Kaufmann im Einzelhandel, Gartenbauer, Landschaftsbauer oder Gärtner als Fachberater (m/w) Stadtgarten 07.12
BAUHAUS Bonn-Beuel
4467915
Gärtner/in im Kundendienst 21.10
BAUMHAUS GmbH Düsseldorf, Essen, Dortmund...
28431
Teamleiter (m/w) Gärtnerei 21.10
Gärtnerei Hegemann e. K. Stuttgart, Kornwestheim
4469421
Grünpfleger / Gärtner (m/w) 27.10
FFR GmbH Darmstadt
4471108
Landschaftsgärtner (m/w) mit Schwerpunkt Gartentechnik / Gartenautomatisierung 24.10
Trübenbacher GmbH Augsburg
4471325
Gärtner/in 27.10
Städtische Wohnbaugesellschaft Lörrach mbH Lörrach
4540676
Verkäufer, Kaufmann im Einzelhandel, Gartenbauer, Landschaftsbauer oder Gärtner als Fachberater (m/w) Stadtgarten 23.11
BAUHAUS Frankfur...
4540675
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BAUHAUS Frankfur...
4540677
Verkäufer, Kaufmann im Einzelhandel, Gartenbauer, Landschaftsbauer oder Gärtner als Fachberater (m/w) Stadtgarten 23.11
BAUHAUS Frankfur...
21129
Gärtner/-in 06.12
Enza Zaden Deutschland GmbH & Co. KG Dannstadt-Schauernheim
4604164
Verkäufer, Kaufmann im Einzelhandel, Gartenbauer, Landschaftsbauer oder Gärtner als Fachberater (m/w) Stadtgarten 08.12
BAUHAUS Hürth






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Ausbildung:
Ausbildung
Work-Life Balance:
Normal (40-45 Stunden)
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Spitzengehalt:
3000+ €

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Das Berufsprofil: Gärtner

Gärtner jäten Unkraut, gießen den Rasen und pflanzen hier und da ein paar Blümchen. Von wegen! Kaum ein Berufsprofil ist so vielseitig, wie der des Gärtners.

Die Fachkräfte legen Teiche an, gestalten Gärten und Parkanlagen durch das Anlegen von Wällen, Wiesen und Wegen und das fachgerechte Anpflanzen von Rasen, Bäumen, Büschen, Stauden und Blumen. Nicht nur das. Sie gestalten darüber hinaus auch Außenanlagen jeder Art:

 

  • Terrassen
  • Spiel- und Sportplätze
  • Verkehrsinseln
  • Verkehrswege
  • Fußgängerzonen

 

Dabei erledigen sie neben der Begrünung auch Aufgaben wie:

 

  • Pflastern von Wegen und Plätzen
  • Treppenbau
  • Aufbau von Trockenmauern
  • Aufbau von Zäunen
  • Aufbau von Lärmschutzwänden
  • Dachbegrünung
  • Anlegen und Pflege von Biotopen
  • Rekultivierung stillgelegter Mülldeponien und Kiesgruben
  • Gemüsebau

 

Wer Pflanzen mag, über ästhetisches Empfinden und handwerkliches Geschick verfügt, ist mit der Ausbildung zum Gärtner grundsätzlich richtig beraten. In dieser Zeit erlernen Gärtner nicht nur den richtigen Umgang mit Pflanzen, sondern auch die Bedienung von Computern und speziellen Maschinen.

Aber wie war das noch? Nur die harten kommen in den Garten? Ist es wirklich so schlimm um die Work-Life-Balance von Fachkräften mit dem Jobprofil Gärtner bestellt? Nein, keine Sorge.

Zugegeben - die Arbeit im Garten unterscheidet sich von der körperlichen Anstrengung erheblich von der bei einem Schreibtischjob – aber das macht den Beruf auch so reizvoll: Gärtner sind den ganzen Tag draußen und unmittelbar mit der Natur verbunden. Das gibt es so in keinem anderen Jobprofil.

Doch die Zeiten körperlicher Maximalleistungen sind vorbei: Moderne Gewächshaustechnik erleichtert Gärtnern die Arbeit inzwischen erheblich und auf Baustellen sind Spezialmaschinen längst der Standard. Insofern kommen auch Technikfans in dem Beruf durchaus auf ihre Kosten.

Ein weiterer Pluspunkt: Die Perspektiven für Gärtner stehen gut. Denn Gärten, Parks und Anlagen wird es immer geben und so wird der Bedarf an den Fachkräften mit dem grünen Daumen immer bestehen.

Wie wird man Gärtner?

Um eine Ausbildung zum Gärtner beginnen zu können, sollte mindestens ein Hauptschulabschluss vorliegen, wobei höhere schulische Qualifikationen die Chancen auf einen Ausbildungsplatz verbessern.

Die Ausbildung ist dual organisiert und findet parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt. Sie ist auf eine Dauer von drei Jahren angelegt. Berufsanwärter, die schon eine abgeschlossene Berufsausbildung in der Tasche haben oder über die Fachhochschulreife oder das Abitur verfügen, können ihre Lehre bei besonders guten Leistungen jedoch verkürzen. Sie kann bei Bedarf aber auch verlängert werden.

Im ersten Lehrjahr behandelt die Ausbildung eher allgemeine Inhalte. Ab dem zweiten Jahr beginnen angehende Gärtner eine spezifische Fachausbildung. Zur Auswahl stehen die folgenden sieben Fachrichtungen:

  • Baumschule
  • Friedhofsgärtnerei
  • Garten- und Landschaftsbau
  • Gemüsebau
  • Obstbau
  • Staudengärtnerei
  • Zierpflanzenbau

Ablauf und Inhalt der Berufsausbildung zum Gärtner sind ebenso wie die Prüfungsanforderungen in einer Ausbildungsverordnung bundesweit einheitlich geregelt. Zudem gilt für den Berufsschulunterricht ein Rahmenlehrplan, an den sich die Berufsschulen der Länder halten müssen.

Und so stehen für angehende Gärtner in der Zeit ihrer Ausbildung folgende Themen auf dem Lehrplan:

  • Betriebliche Zusammenhänge und Beziehungen
  • Arbeits- und Tarifrecht
  • Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit
  • Natur- und Umweltschutz
  • Rationelle Energie- und Materialverwendung
  • Betriebliche Abläufe und wirtschaftliche Zusammenhänge
  • Wahrnehmen und Beurteilen von Vorgängen
  • Beschaffen und Auswerten von Informationen
  • Planen, Vorbereiten und Kontrollieren von Produktion, Dienstleistungen und Arbeit
  • Erfassen und Beurteilen betriebs- und marktwirtschaftlicher Zusammenhänge
  • Böden, Erden und Substrate
  • Kultur und Verwendung von Pflanzen
  • Pflanzen und ihre Verwendung
  • Kultur- und Pflegemaßnahmen
  • Nutzung pflanzlicher Produkte
  • Maschinen, Geräte und Betriebseinrichtungen
  • Materialien und Werkstoffe

Die Lehre schließt mit einer Prüfung ab, in der neben dem fachlichen Wissen und Können Schlüsselqualifikationen wie eigenverantwortliches Handeln, selbständiges Planen sowie die Kontrolle von Arbeitsvorgängen überprüft werden.

Arbeitgeber: Wer sucht Gärtner

Gärtner finden in folgenden Bereichen Beschäftigungsmöglichkeiten:

  • Gärtnereien
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  • Obst- und Gemüseanbau

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Gehalt: Was verdient man als Gärtner?

Wie in allen Berufen hängt bei Gärtnern das Einkommen von Berufserfahrung, der Größe des Arbeitgebers und dem Standort ab, an dem man arbeitet.

Aus Gehaltserhebungen ergeben sich für die Vergütung während der Ausbildung folgende Durchschnittswerte:

  1. Ausbildungsjahr bis 620 Euro brutto monatlich
  2. Ausbildungsjahr bis 720 Euro brutto monatlich
  3. Ausbildungsjahr bis 810 Euro brutto monatlich

Das Einstiegsgehalt nach der Ausbildung liegt im Schnitt zwischen 1.500 bis 1.600 Euro brutto im Monat.

Wem das zu wenig ist, kann sein Einkommen durch Weiterbildungen erhöhen. Wer beispielsweise einen Meistertitel inne hat, kann im Monat mit rund 2.000 Euro brutto rechnen.

Auch eine sich an die Ausbildung anschließende akademische Laufbahn zahlt sich aus: Der Abschluss in Fachrichtungen wie Gartenbau oder Landschaftsarchitektur lässt 2.800 bis 3.000 Euro brutto im Monat aufs Konto fließen.

Einstiegschancen: Die Aussichten für Gärtner

Laut Erhebungen des Statistik-Portals Statista ist der Bedarf an Gärtnern in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. So ging die Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Branche Gartenbau in Deutschland zwischen 2012 bis 2014 stetig nach oben. Gab es 2012 noch 180.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in der Branche, waren 2014 schon fast 200.000 Gärtner gemeldet. Tendenz steigend.

Bewerbung: Womit punkten Gärtner

Diese Fähigkeiten sollten angehende Gärtner mitbringen und in ihren Bewerbungsunterlagen vermerken:

  • Spaß am Umgang mit Pflanzen
  • Interesse an Lebensvorgängen in der Natur
  • Kreativität und handwerkliches Geschick
  • Technisches und kaufmännisches Verständnis
  • Räumliches Vorstellungsvermögen
  • Rechnerisches Denken
  • Gutes Empfinden für Farben und Formen
  • Aufgeschlossenheit und Teamfähigkeit
  • Freude am Umgang mit Menschen
  • Sprachbeherrschung
  • Körperliche Fitness und Flexibilität
  • Gute Noten in den Fächern Biologie, Mathematik, Chemie und Werken/Technik
  • EDV Kenntnisse

Der Hintergrund: Ähnlich wie bei anderen Jobprofilen gibt es auch im Gartenbau ein spezifisches Set an Talenten, auf das Arbeitgeber achten und das daher in Anschreiben und Lebenslauf unbedingt erwähnt werden sollte.

Karriere: Die Entwicklungschancen als Gärtner

Wie in jedem Beruf können Gärtner ihre Karriere durch gezielte Fortbildungen auf Trab bringen. Hier gibt es viele verschiedene Möglichkeiten:

  • Fachagrarwirt: Bei dieser Fortbildung erwerben Gärtner Spezialkenntnisse, die zum Beispiel bei der Pflege von Golfplätzen, Bäumen und im Naturschutz gefordert sind. Gärtner mit Berufserfahrung können sich dafür durch eine Prüfung zum Fachagrarwirt qualifizieren. Entsprechende Lehrgänge dauern mehrere Monate, beinhalten praktische Übungen und schließen mit einer Prüfung ab.
  • Meister: Zur Meisterprüfung werden Gärtner zugelassen, wenn sie nach bestandener Abschlussprüfung mindestens zwei Jahre in der Praxis gearbeitet haben. Bei ausreichend beruflicher Erfahrung bereiten der Besuch einer einjährigen Fachschule oder eines Vorbereitungskurses auf die Prüfung vor. Gärtnermeister übernehmen Führungsaufgaben, arbeiten in leitender Position in einem Betrieb oder sind als selbstständige Unternehmer tätig. Zudem besitzen sie die Qualifikation, Lehrlinge auszubilden.
  • Techniker: Diese Fortbildung bieten Fachschulen für Gartenbau an. Voraussetzung ist mindestens ein Jahr gärtnerische Berufspraxis nach Abschluss der Ausbildung. Der staatlich geprüfte Techniker ist unter anderem in Verkauf und Beratung sowie Betriebs- und Baustellenleitung tätig. Techniker sind befähigt Lehrlinge auszubilden.
  • Studium: Nach der Gärtner-Ausbildung nochmal die Unibank drücken? Für viele ist das durchaus eine Option. Zum Beispiel bietet sich ein Studium im Gartenbau an. Voraussetzung ist die Fachhochschulreife oder allgemeine Hochschulreife. Studieninhalte sind Pflanzenproduktion, Vermarktung und die damit verbundenen Dienstleistungen. Eine Alternative bietet das Studium der Landschaftsarchitektur, dessen Ziel es ist, Freiräume in Stadt und Landschaft auf wissenschaftlicher Grundlage zu planen, entwerfen und zu bauen. Die Schwerpunkte liegen je nach Hochschule dabei in den Bereichen Landschafts- und Freiraumplanung, Regionalentwicklung, Landschaftsbau, Gartendenkmalpflege, Umweltplanung, Ökologie oder Naturschutz und Landschaftsentwicklung.

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