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Jobprofil: Jäger (m/w)

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Steckbrief: Jäger (m/w)

Ausbildung:
Ausbildung
Work-Life Balance:
Normal (40-45 Stunden)
Einstiegsgehalt:
2.300 €
Spitzengehalt:
3.000+ €

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Das Berufsprofil: Jäger

Jäger können ehrenamtlich oder hauptberuflich arbeiten. Schon die ehrenamtliche Jägerprüfung hat es in sich. Sie wird auch als "Grünes Abitur" bezeichnet. Auf angehende Jäger kommen umfangreiche schriftliche und mündliche Prüfungen zu. In der dreijährigen dualen Ausbildung zum Berufsjäger ist's natürlich nicht anders. Zum Job gehört, mit der Flinte umgehen zu können. Auch das müssen Jobanwärter in der Prüfung unter Beweis stellen.

Berufsjäger müssen in ihrem Alltag viele umfangreiche Aufgaben erledigen, für die sie das erworbene Fachwissen dringend brauchen. Im Fokus ihrer Arbeit stehen vor allem die Themen Naturschutz und die Pflege des Wildtierbestands. Entsprechend breit gefächert sind die täglichen To Do’s. Sie reichen von der Fütterung von Jungtieren über die Gestaltung ihrer Lebensräume bis hin zum Pflanzen von Hecken und dem Anlegen von Biotopen. Jäger bestellen und bewässern auch Wildäcker. Denn diese sind für Tiere ein wichtiger Lieferant für Nahrung und bieten ihnen Schutz.

Eine große Rolle in dem Beruf spielt auch der Tierschutz. Zwischen März und August suchen Jäger auf Wiesen, Feldern und Äckern zum Beispiel nach zurückgelassenen Jungtieren. Diese könnten ansonsten durch Mähdrescher oder anderes schweres Gerät getötet werden.

Auch das Schießen von Tieren kommt vor, aber eher selten. Hier sind die Vorschriften sehr streng. Nur bei Überpopulation oder Krankheiten dürfen die Revierjäger töten. Die Work Life Balance ist meist ausgewogen, allerdings ist der Job bisweilen körperlich anstrengend und umfasst auch Arbeit an Wochenenden oder zu später Stunde. Die Aussichten auf dem Arbeitsmarkt sind eher mittelmäßig.

Wie wird man Jäger?

Die Ausbildung zum Berufsjäger ist staatlich anerkannt, dauert drei Jahre und ist dual organisiert. Sie findet also parallel in der Berufsschule und zum Beispiel in einem kommunalen Jagd- und Forstbetrieb statt. Während ihrer Ausbildung zum Jäger werden Jobanwärter in Pflanzen- und Tierkunde, aber auch in Waffen- und Munitionskunde geschult.

Außerdem erfahren sie, wie Jagdeinrichtungen gebaut werden, wie sie Wildbestände erheben und Wildschäden erkennen und verhüten. Auch das Thema Waldpädagogik steht auf dem Lehrplan. Sie beschäftigt sich damit, wie Jäger jungen Menschen erklären können, wie der Lebensraum Wald aussieht.

Weitere Inhalte sind:

  • Biotope anlegen
  • Standorte für jagdliche Einrichtungen festlegen
  • Maßnahmen zur Wildschadensverhütung durchführen
  • Einzel- und Gesellschaftsjagden vorbereiten
  • Jagdgäste führen
  • Waffen, Munition und Optik für die Jagdausübung und den Jagdschutz auswählen, transportieren, führen und tierschutzgerecht einsetzen
  • Jagdsignale und Wildlockrufe kennen
  • Wild und Fallwild fachgerecht versorgen, verwerten und beseitigen
  • Wildbret zerwirken, küchenfertig vorbereiten und Wildbret vermarkten
  • Lebensräume für Wildtiere erhalten und gestalten
  • Jagdgebrauchshunde und Jagdhilfstiere halten, ausbilden und führen
  • Maßnahmen zum Jagd- und Wildschutz
  • Veranstaltungen zur Öffentlichkeitsarbeit vorbereiten und anbieten

Die Ausbildung schließt mit einer Abschlussprüfung ab.

Arbeitgeber: Wer sucht Jäger

Fast alle hauptberuflichen Jäger finden bei kommunalen Jagd- und Forstbetrieben Arbeit. Sie arbeiten auch bei Jagdverbänden sowie in Aus- und Weiterbildungseinrichtungen des Jägernachwuchses. Es gibt außerdem die Möglichkeit, sich selbstständig zu machen.

Stellenangebote für Jäger

Gehalt: Was verdient man als Jäger?

Während der Lehre fließt folgendes Gehalt aufs Konto:

  1. Lehrjahr: Bis 980 Euro brutto
  2. Lehrjahr: Bis 1.020 Euro brutto
  3. Lehrjahr: Bis 1.100 Euro brutto

Nach der Lehre steigen Berufsanfänger mit einem Bruttogehalt von 2.200 Euro ein. Das Einkommen steigt mit zunehmender Berufserfahrung auf bis zu 3.000 Euro und mehr. Überdies bekommen Jäger meist eine Dienstwohnung und einen Dienstwagen gestellt.

Einstiegschancen: Die Aussichten für Jäger

Das Jobprofil des Jägers gehört zwar nicht gerade zu den Mangelberufen, für die in großer Zahl Azubis gesucht werden. Doch die Chancen für Berufsanwärter stehen nicht schlecht, einen Job zu finden. Denn die Zahl der Bewerbungen hält sich in Grenzen. Vor allem ist der Beruf krisensicher. Die Dienste von Jägern werden immer gebraucht.

Bewerbung: Womit punkten Jäger

Jäger können in ihren Bewerbungsunterlagen mit folgenden Fähigkeiten punkten:

  • Erfolgreich absolvierte Jägerprüfung
  • Führerscheinklasse B
  • Wünschenswert: Führerscheinklasse T
  • Vorliebe für Arbeiten im Freien
  • Naturverbundenheit
  • Ökologisches Verständnis
  • Praktikum in einem von einem Berufsjäger geführten Revier
  • Selbstständiges Arbeiten
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Hohes Engagement

Karriere: Die Entwicklungschancen als Jäger

Jäger haben diverse Perspektiven, Karriere zu machen. Ihnen stehen zum Beispiel diese Möglichkeiten offen:

  • Ausbildung zum Revierjagdmeister: Ein Revierjagdmeister steuert die Prozesse bei der Erhaltung, Pflege und Bejagung des Wildbestandes sowie der Vermarktung von Wildbret. Neben der praktischen Arbeit bildet er Auszubildende aus und betreut Mitarbeiter.
  • Geprüfter Natur- und Landschaftspfleger: Die Fortbildung bietet zahlreiche berufliche Möglichkeiten. Absolventen können sich selbstständig machen oder eine Anstellung in der Landschaftspflege oder Umweltbildung annehmen.

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