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Jobprofil: Wirtschaftsingenieure (m/w)

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Steckbrief: Wirtschaftsingenieur (m/w)

Ausbildung:
Studium
Work-Life Balance:
Intensiv (45+ Stunden)
Einstiegsgehalt:
4.200 €
Spitzengehalt:
5.000 + €

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Das Berufsprofil: Wirtschaftsingenieur

Das Jobprofil des Wirtschaftsingenieurs erfreut sich unter Studienanwärtern höchster Beliebtheit. Kein Wunder. Denn zum einen gelten Wirtschaftsingenieure als Top-Verdiener unter den Akademikern. Und zum anderen haben sie sehr gute Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt. Das Fach an sich ist alles andere als neu. Bereits vor fast hundert Jahren ging der erste Studiengang an den Start – damals noch unter dem Titel "Wirtschaft und Technik". Allerdings dümpelte er lange Zeit vor sich hin, bis er in den letzten Jahren richtig an Fahrt aufgenommen hat.

In einer immer stärker vernetzten Welt werden Wirtschaftsingenieure immer wichtiger. Sie sind Generalisten, die sich in vielen verschiedenen Disziplinen auskennen – das macht sie in vielen Bereichen einsetzbar, wo sie an der Schnittstelle zwischen Technik und Wirtschaft arbeiten.

Je nachdem, ob sich angehende Wirtschaftsingenieure in ihrem Studium auf die wirtschaftliche oder die ingenieurwissenschaftliche Seite fokussieren, können sie zum Beispiel als Berater arbeiten. Hier entwickeln sie Businessstrategien für Unternehmen aus dem Ingenieurwesen.

Wer sich für die für die technische Seite des Jobprofils interessiert, kann als Maschinenbau- oder Bauingenieur arbeiten. Hier planen Wirtschaftsingenieure die Konstruktion von Maschinen, kontrollieren die Abläufe und testen Prototypen.

Auch hier kommt ihnen das erlangte BWL-Wissen zugute – zum Beispiel für Wirtschaftlichkeitsberechnungen und –prognosen. So oder so ist der Job des Wirtschaftsingenieurs extrem vielseitig. Selten verbringt man seine Zeit ausschließlich am Schreibtisch. Auch Kundentermine, Besichtigungen von Baustellen oder Fertigungshallen gehören dazu. Ebenso gilt es Meetings zu planen und abzuhalten und Projektmanagement zu betreiben, damit alles nach Plan läuft.

Darüber hinaus können Wirtschaftsingenieure auch im Einkauf eines Unternehmens arbeiten. Dieser Unternehmensbereich ist im produzierenden Gewerbe von großer Bedeutung. Je nachdem, wie günstig Rohstoffe und Materialien eingekauft werden, entscheidet sich, ob ein Unternehmen mit Gewinn oder Verlust produziert. Einkäufer müssen aber natürlich nicht nur darauf achten, dass sie das benötige Material zu einem möglichst günstigen Preis bekommen. Sie schätzen auch dessen Qualität und Brauchbarkeit ein.

Eine weitere Möglichkeit bietet sich im Controlling eines Ingenieurbetriebs an. Controller kalkulieren und überprüfen Kosten, berechnen Produktionsanalysen und arbeiten an der kontinuierlichen Kostenverbesserung eines Herstellungsprozesses.

Wer in technischen Betrieben als Controller erfolgreich sein will, braucht neben betriebswirtschaftlichem Wissen auch ein gutes Verständnis für die betrieblichen Abläufe. Das macht Wirtschaftsingenieure zu beliebten Arbeitnehmern in diesem Bereich. Sie verfügen schließlich über beides. Die Work Life Balance fällt je nach Branche und Bereich, in dem ein Wirtschaftsingenieur arbeitet unterschiedlich aus.

Wie wird man Wirtschaftsingenieur?

Es gibt bundesweit viele Studienangebote im Wirtschaftsingenieurwesen, wobei jede Fachhochschule und jede Universität unterschiedliche Schwerpunkte setzt. Insofern ist angehenden Wirtschaftsingenieuren dringend anzuraten, sich mit den Studieninhalten auseinanderzusetzen, bevor sie sich für einen Studiengang immatrikulieren.

Die Regelstudienzeit für den Bachelor-Studiengang pendelt zwischen sechs und acht Semestern. In den ersten vier bis fünf Semestern liegt der Fokus auf den Fächern Mathematik, Physik und Volkswirtschaftslehre,Fertigungswirtschaft, Rechtswissenschaften und technische Mechanik.

Später kommen Seminare in Marketing, Thermodynamik, Automatisierung, Unternehmens- und Personalführung oder Kosten- und Leistungsrechnung hinzu.

Weitere Pflichtmodule können sein:

  • Buchführung
  • Fertigung und Werkstoffe
  • Bilanzierung
  • Projektmanagement
  • Logistik
  • Mikro- und Makroökonomie
  • Controlling
  • Qualitätssicherung und Statistik
  • Technische Mechanik
  • Business-Prozessmanagement

Bei den meisten Studiengängen sind Praktika Pflicht. Ist das nicht der Fall, sollten sich angehende Wirtschaftsingenieure selbst darum kümmern, Praxiserfahrung zu sammeln. Das erhöht die Aussichten, einen Job zu finden erheblich.

Arbeitgeber: Wer sucht Wirtschaftsingenieure

Nach ihrer Ausbildung können Wirtschaftsingenieure zum Beispiel in diesen Bereichen arbeiten:

  • Automobilindustrie
  • Luft- und Raumfahrzeugbau
  • Energieversorgung
  • Informations- und Kommunikationstechnik
  • Medizintechnik
  • Logistik
  • Forschung und Entwicklung
  • Unternehmensbezogene Dienstleister
  • Maschinenbau
  • Baubranche

Gehalt: Was verdient man als Wirtschaftsingenieur?

Berufseinsteiger können bereits mit einem vergleichsweise hohen Einkommen rechnen. In vielen Branchen rangiert das Erstgehalt um die 4.200 Euro brutto monatlich. Zwei bis drei Jahre später fließen bis zu 4.700 Euro brutto aufs Konto.

Weitere Gehaltssprünge lassen dann in der Regel nicht lange auf sich warten. Im Schnitt verdienen Wirtschaftsingenieure 5.000 Euro brutto monatlich. Allerdings hängt das Einkommen sehr stark von Branche, Größe des Arbeitgebers und Berufserfahrung ab.

Einstiegschancen: Die Aussichten für Wirtschaftsingenieure

Für einen erfolgreichen Berufseinstieg ist es bei einem generalistischen Fach wie dem Wirtschaftsingenieurwesen entscheidend, schon mit einem gewissen Plan für die Zukunft ins Studium zu starten. Umso leichter lassen sich die entsprechenden Schwerpunkte setzen und umso besser stellen sich die individuellen Karrierechancen dar.

Bewerbung: Womit punkten Wirtschaftsingenieure

Bei der Bewerbung auf einen Studienplatz ist es wichtig zu beachten, dass die einzelnen Bildungseinrichtungen unterschiedliche Qualifikationen voraussetzen: Einen bestimmten Abidurchschnitt, ein Praktikum vor dem Studienbeginn, das Besuchen eines Vorbereitungskurses.

Weitere Voraussetzungen sind:

  • Sehr gute Mathematik- und Physikkenntnisse
  • Technisches Verständnis
  • Disziplin und Ehrgeiz
  • Gute Auffassungsgabe
  • Logisches Denken
  • Gute PC-Kenntnisse
  • Interesse für naturwissenschaftliche Zusammenhänge

Karriere: Die Entwicklungschancen als Wirtschaftsingenieur

Karriere im Wirtschaftsingenieurwesen machen kann am besten, wer sich auf einen bestimmten Bereich spezialisiert und hier bestmöglich beraten oder Produkte entwickeln kann.

Es gibt zum Beispiel einschlägige Fortbildungen für die folgenden Sektoren:

  • Bau- oder Immobilienmanagement
  • Energiemanagement
  • Hygienemanagement
  • Produktion und Logistik
  • Vertrieb und Marketing
  • Human Engineering.

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