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Jobprofil: Architekten (m/w)

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Steckbrief: Architekt (m/w)

Ausbildung:
Studium
Work-Life Balance:
Normal (40-45 Stunden)
Einstiegsgehalt:
2.700-3.100 €
Spitzengehalt:
6.500 €+

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Das Berufsprofil: Architekt

Kunst und Wissenschaft sind kein Gegensatzpaar. Der Beruf des Architekten vereint eine künstlerische Neigung mit einer naturwissenschaftlich-mathematischen. Architekten planen Gebäude und überwachen beim anschließenden Bau die Bauausführung.

Zu dem Jobprofil gehört ein gehöriges Quäntchen Kreativität und zugleich ein fundiertes physikalisches Verständnis: Das Gebäude soll ja schließlich nicht nur gut aussehen, sondern auch stabil sein. Zur Erstellung der Pläne verwendet der Architekt spezielle Computerprogramme, sogenannte CAD-Programme (Computer-Aided-Design).

Der Arbeitsmarkt ist angehenden Architekten wohl gesonnen: Statistiken der Bundesagentur für Arbeit belegen eine steigende Nachfrage nach dem Jobprofil. In puncto Work-Life-Balance ist zu sagen, dass die meisten Architekten vermutlich einen mehr oder weniger gut geregelten Arbeitsalltag haben. Aber natürlich kann es wie in jedem anderen Job auch zu Stressphasen kommen. Etwa wenn Abgabetermine näher rücken oder der Bauherr unverzüglichen Optimierungsbedarf anmeldet. Aber mindestens letztes sollte eher die Ausnahme sein.

Wie wird man Architekt?

Voraussetzung für das Jobprofil des Architekten ist in der Regel ein abgeschlossenes Fachhochschul- oder Hochschulstudium im Bereich Architektur an einer Universität oder FH. Hieran schließt sich eine mindestens 2-jährige berufspraktische Tätigkeit an, ehe man sich in der Architektenliste seines Bundeslandes eintragen darf.

Bis Absolventen ihren Bachelor und Master in der Tasche haben, dauert es mindestens zehn Semester, wobei der Großteil der Absolventen dafür längere Zeit beansprucht. Einige Hochschulen sehen in dieser Zeit auch ein Praxissemester im Studienplan vor.

Aber ohnehin ist das Studium der Architektur sehr praxisorientiert. Schon früh lernen angehende Architekten, wie sie Bauprojekte konkret umsetzen können. Hierbei werden vor allen Dingen zwei Kernkompetenzen trainiert: die Umsetzbarkeit und die Kreativität eines Entwurfes.

Auf dem Ausbildungsplan stehen daher Grundlagen in:

  • Bauphysik
  • Baustatik
  • Baustoffkunde
  • Bauchemie
  • Tragwerkslehre
  • Sanitärtechnik
  • Heiztechnik
  • Elektrotechnik
  • Betonbau
  • Holzbau
  • Stahlbau

Außerdem stehen Seminare in folgenden Bereichen an:

  • Baumanagement
  • Bauleitung
  • Bauplanung
  • Baurecht

Da sich viele Architekten selbst eher dem künstlerisch-kreativen Umfeld zuordnen, kommen in dem Architekturstudium auch die klassischen und historischen Inhalte nicht zu kurz:

  • Gebäudekunde
  • Darstellungstechnik
  • Baukonstruktion
  • Entwerfen
  • Bau- und Kunstgeschichte

Wer nach dem Studium zwei Jahre Berufserfahrung vorweisen kann, kann sich bei der Architektenkammer offiziell als Architekt eintragen lassen. Aber Vorsicht: Manche Architektenkammern akzeptieren den Bachelor nicht als berufsqualifizierenden Abschluss. In der Konsequenz dürfen Absolventen trotz einschlägiger Ausbildung die Berufsbezeichnung Architekt nicht führen.

Das ist mehr als nur ein Schönheitsfehler: Denn nur die Berufsbezeichnung Architekt berechtigt zur Einreichung eines Bauantrages. Wer sich also mit dem Gedanken trägt, sich nach dem Studium selbstständig zu machen, sollte vorab unbedingt in dem Architektengesetz seines Bundeslandes nachlesen, mit welchem akademischen Grad er die Berufsbezeichnung führen darf. Ein Magister-Abschluss berechtigt aber grundsätzlich dazu.

Nichtsdestotrotz ist der Beruf auch für Quereinsteiger geeignet. Wer den zweiten Bildungsweg über ein oder mehrere Handwerke und Praxis im Architekturbüro einschlägt, kann seine Unterlagen bei der Architektenkammer einreichen und prüfen lassen. Sie entscheidet, ob man sich als Architekt bezeichnen darf oder nicht.

Arbeitgeber: Wer sucht Architekten

Architekten finden bei folgenden Arbeitgebern eine Anstellung:

  • Architektenbüros
  • öffentlicher Dienst (zum Beispiel in der Bauverwaltung)
  • Bauunternehmen
  • Wohnungsbaugesellschaften.

Gehalt: Was verdient man als Architekt?

Das Gehalt von Architekten ist von verschiedenen Faktoren abhängig - allen voran: Branche, Region und Größe des Arbeitgebers. In Planungsbüros können Architekten zu Beginn ihrer Karriere mit durchschnittlich 32.000 Euro brutto im Jahr rechnen, das entspricht einem Monatsgehalt von rund 2.700 Euro brutto.

Mit zunehmender Berufserfahrung und mit einer leitenden Funktion können Architekten pro Jahr ein Gehalt von rund 50.000 Euro brutto verdienen.

Einstiegschancen: Die Aussichten für Architekten

Laut Bundesagentur für Arbeit sind die Zukunftsaussichten für Architekten recht gut: Die Erwerbstätigkeit steigt und die Nachfrage nach Architekten in den Stellenanzeigen liegt auf einem guten Niveau.

Die Bundesarchitektenkammer registrierte zum 1. Januar 2014 rund 128.000 Architekten und Stadtplaner ein Prozent mehr als im Vorjahr. Davon war mit rund 57.000 knapp die Hälfte freischaffend tätig.

Als Bauingenieure und Bauleiter waren 212.000 erwerbstätig. Auch hier spielt die Selbständigkeit eine wichtige Rolle. Etwa jeder vierte Erwerbstätige war sein eigener Chef. Rund 13.000 Bau-Experten waren bei Bauämtern oder anderen Institutionen des öffentlichen Dienstes als Beamte beschäftigt.

Vorteile als Architekt
  • Man kann sich kreativ ausleben
  • Hohes Ansehen in der Gesellschaft
  • Sehr langlebiges Ergebnis (Gebäude) der eigenen Arbeit
Nachteile als Architekt
  • Unsicherheit bei schlechter Auftragslage
  • Einschränkung der eigenen Vorstellung durch spezielle Kundenwünsche
  • Sehr große Verantwortung (bei statischen Problemen des Gebäudes)

Bewerbung: Womit punkten Architekten

Bei der Ausgestaltung ihrer Bewerbungsunterlagen haben Architekten grundsätzlich Raum für Kreativität - je nachdem, ob es sich um ein Jobgesuch bei einem hochmodernen Architektenbüro handelt oder eher einem traditionelleren Betrieb sollte das Design eher modern ausfallen.

Ansonsten gilt, was für andere Bewerbungen auch gilt:

  • Das Bewerbungsschreiben sollte sich an der ausgeschriebenen Stelle orientieren und die Punkte aus dem Anforderungsprofil aufgreifen.
  • Wichtig dabei ist, die eigenen Stärken als Architekt herauszuarbeiten und einen Einblick in seine Herangehensweise und Motivation zu geben.
  • Lebenslauf und Arbeitsproben komplettieren die Bewerbungsunterlagen.

Die 25 wichtigsten Fachbegriffe für Architekten: Glossar Architekt [PDF]

Karriere: Die Entwicklungschancen als Architekt

Für Architekten gibt es eine Reihe von Fachfortbildungen und Spezialisierungen, mit denen sie ihre Kenntnisse und Fertigkeiten vertiefen können. Zum Beispiel gibt es verschiedene Anpassungsweiterbildungen zu folgenden Themen:

  • Bausachverständigenwesen
  • Denkmalschutz
  • Bauleitung
  • Landschaftsarchitektur

Solche Spezialisierungen ebnen genauso wie das Master-Studium den Weg für eine Führungs- oder Spezialistenlaufbahn. Unabdingbar für angehende Führungskräfte ist aber auch, sich folgende Kompetenzen anzueignen:

  • kommunikative Kompetenzen
  • Mitarbeiterführung
  • Projektleitung

Dann aber steht der Karriere als Architekt kaum noch etwas im Weg - außer vielleicht etwas Geröll.

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