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Jobprofil: Hufschmiede (m/w)

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Steckbrief: Hufschmied (m/w)

Ausbildung:
Ausbildung + Weiterbildung
Work-Life Balance:
Normal (40-45 Stunden)
Einstiegsgehalt:
1.800 €
Spitzengehalt:
3.000 + €

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Das Berufsprofil: Hufschmied

Hufschmiede versorgen jedes Pferd mit dem passenden "Schuhwerk". Wobei es hier erhebliche Unterschiede gibt. Denn Pferde bewältigen völlig verschiedene Aufgaben – ebenso unterschiedliche Funktionen müssen ihre Hufbeschläge erfüllen. 

So unterschieden Hufschmiede zwischen: 

  • Fahrpferdebeschlägen
  • Sportpferdebeschlägen
  • Reitpferdebeschlägen
  • Gangpferdebeschlägen
  • Kaltblutpferdebeschlägen

Um eine gute Arbeit am Huf zu machen, ist neben genauem Fachwissen ein gutes Gespür für das zu beschlagende Tier eine Grundvoraussetzung. Da der Huf nicht an allen Stellen schmerzunempfindlich ist, muss ein Hufschmied mit Gefühl arbeiten und genau auf die Reaktionen des Tieres achten. Sonst bereitet er dem Pferd schlimmstenfalls unnötige Schmerzen. 

Das ist vor allem beim Kürzen und Korrigieren von Hufen wichtig, was auch zu den 
traditionellen Aufgaben eines Hufschmieds gehört. So bereitet er den Huf für den Beschlag durch Ausschneiden, Wirken und Raspeln des Horns vor. Der Schmied ist auch dazu ausgebildet, Huffehlstellungen oder Hufkrankheiten durch das Anbringen spezieller Beschläge zu therapieren, beziehungsweise die Heilung zu fördern.

Die jeweiligen Hufeisen und Hufnägel sind übrigens Spezialanfertigungen für jedes Tier und werden von Hufschmieden in ihrer eigenen Werkstatt hergestellt. Mit ihnen beschlägt er nicht nur Pferde, sondern auch Esel und Maultiere.

Die Work Life Balance von Hufschmieden ist in der Regel relativ ausgewogen. Die Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind einigermaßen gut. 

Wie wird man Hufschmied?

Die Ausbildung zum Hufschmied ist gesetzlich geregelt und setzt eine abgeschlossene Ausbildung im Metallhandwerk voraus. Dazu zählen die Berufe: 

  • Metallbauer
  • Feinwerkmechaniker
  • Metall- und Glockengießer

Hieran schließt sich ein zweijähriges Praktikum bei einem Hufschmied an. Ergänzt wird es durch eine viermonatige Fachschulphase.

In dieser Zeit lernen Berufsanwärter alles, was sie für ihre Berufspraxis brauchen: 

  • Umgang mit Pferden, Eseln und Maultieren
  • Vermeidung von Gefahren 
  • Fachgerechte Verwendung von Werkzeugen
  • Beschlagen von Hufen
  • Arten der Hufbeschläge 
  • Herstellen von Hufbeschlägen

Außerdem sammeln angehende Hufschmiede erste Praxiserfahrungen. Müssen sie sich zunächst damit begnügen, den berufserfahrenen Kollegen über die Schulter zu schauen, dürfen sie nach und nach selbst Hand anlegen. Am Ende des Praktikums steht eine Abschlussprüfung

Arbeitgeber: Wer sucht Hufschmiede

Hufschmiede finden bei den folgenden Arbeitgebern eine Anstellung: 

  • Bei Tierkliniken
  • Bei einem Gestüt 
  • Bei anderen Hufschmieden

Es besteht außerdem die Möglichkeit, sich selbstständig zu machen und sich einen eigenen Kundenstamm aufzubauen. 

Stellenangebote für Hufschmiede

Gehalt: Was verdient man als Hufschmied?

Da es sich bei der Weiterbildung zum Hufschmied um ein Praktikum handelt, ist dieses in der Regel unvergütet. Das Einstiegsgehalt nach der Ausbildung liegt bei etwa 1.800 Euro im Monat, hängt aber von der Größe des Arbeitgebers und der Region ab, in der der Hufschmied arbeitet. 

Weitere große Gehaltssprünge sind im weiteren Karriereverlauf nicht unbedingt drin. Das durchschnittliche Höchsteinkommen von Hufschmieden liegt bei etwa 3.000 Euro brutto im Monat. 

Einstiegschancen: Die Aussichten für Hufschmiede

Die Einstiegschancen für Hufschmiede sind gar nicht mal so schlecht. Auch wenn es nicht überbordend viele ausgeschriebene Stellen gibt, so gibt es auch nicht überbordend viele Jobanwärter.

Insofern sind die Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt durchaus ausgewogen. Es gibt viele Landwirtschaftsbetriebe oder Reitställe, die auf die Dienste von Hufschmieden angewiesen sind. 

Bewerbung: Womit punkten Hufschmiede

Hufschmiede können in ihren Bewerbungsunterlagen, im Lebenslauf und im Anschreiben bei Arbeitgebern mit diesen Talenten punkten: 

  • Abgeschlossene einschlägige Ausbildung
  • Abgeschlossenes Praktikum
  • Feingefühl gegenüber Tieren
  • Ruhe
  • Engagement
  • Motivation
  • Regelmäßige Weiterbildungen

Karriere: Die Entwicklungschancen als Hufschmied

Nach der erfolgreichen Ausbildung zum Hufschmied, besteht die Chance durch das Absolvieren einschlägiger Weiterbildungen Karriere zu machen.

Zum Beispiel als Hufbeschlagslehrschmied, der andere angehende Hufschmiede an den Fachschulen ausbildet. Voraussetzung ist allerdings eine etwa fünfjährige Weiterbildungsphase parallel zum Job und eine erfolgreich abgelegte Prüfung.

Es gibt aber auch die Möglichkeit, die Prüfung zum Huschmiedmeister zu absolvieren.  Hier lernen Hufschmiede, einen eigenen Betrieb zu führen. 

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