Jobprofil: Kaufleute für Tourismus und Freizeit (m/w)

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Steckbrief: Kaufmann für Tourismus und Freizeit (m/w)

Ausbildung:
Ausbildung
Work-Life Balance:
Normal (40-45 Stunden)
Einstiegsgehalt:
2.000€
Spitzengehalt:
3.000+ €

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Das Berufsprofil: Kaufmann für Tourismus und Freizeit

Der Berufsinhalt eines Kaufmanns für Tourismus und Freizeit dreht sich um die schönste Zeit des Jahres: Urlaub. In Reisebüros beraten die Tourismusexperten Kunden, die bald auf Reise gehen wollen über Angebote wie Pauschalreisen, Flüge, Bahnverbindungen und vieles mehr.

Dazu gehören zum Beispiel auch Informationen über:

  • Veranstaltungstermine
  • Sehenswürdigkeiten
  • Unterkünfte
  • Einkaufsmöglichkeiten
  • Ausflugsziele
  • Eintrittspreise
  • Öffnungszeiten

Ist das Reiseziel ausgesucht, buchen sie den Urlaub.

Das ist aber bei weitem nicht das einzige Betätigungsfeld von Kaufleuten für Tourismus und Freizeit. Sie sind auch ausgebildete Marketing- und Eventmanager. In Urlaubsregionen arbeiten sie zum Beispiel an der Vermarktung der Angebote für Urlauber.

Dazu erurieren sie zunächst in einer Zielgruppenanalyse, wen sie genau ansprechen wollen und wie. Im nächsten Schritt erstellen sie Werbemittel und eine Marketingstrategie, die darauf abzielt, die eigene Region bekannter zu machen. Heraus kommen zum Beispiel spannend gestaltetet Social Media Auftritte, Broschüren, Radiowerbung oder eine abwechslungsreiche Website und Videos.

Aber auch Schreibtisch- und Verwaltungsarbeit gehört zu dem Job dazu. Kaufleute für Tourismus und Freizeit bearbeiten die folgenden Bereiche:

  • Materialwirtschaft
  • Einholen von Angeboten
  • Abwickeln des Zahlungsverkehrs
  • Auswerten von Statistiken

Die Berufsaussichten sind sehr gut. Die Work Life Balance ist in der Regel ausgeglichen.

Wie wird man Kaufmann für Tourismus und Freizeit?

Die Lehre zum Kaufmann für Tourismus und Freizeit nimmt drei Jahre in Anspruch und wird als duale Ausbildung angeboten.

In dieser Zeit lernen angehende Kaufleute für Tourismus und Freizeit die folgenden Sachverhalte kennen:

  • Kommunikation mit Kunden
  • Beratung von Kunden
  • Leistungsangebote erstellen
  • Märkte der Tourismus- und Freizeitbranche analysieren
  • Vertragsrecht, Beförderungs- und Beherbergungsbestimmungen
  • Rechnungserstellung
  • Finanzbuchhaltung
  • Zielgruppenorientierte Auswahl von Reisezielen
  • Aufbereitung von Daten zur Qualitätsmessung
  • Entgegennahme und Umgang mit Beschwerden und Reklamationen
  • Kostenermittlung erbrachter Leistungen

Der Ausbildungsrahmenplan sieht sowohl eine Zwischenprüfung als auch eine Abschlussprüfung vor.

Arbeitgeber: Wer sucht Kaufleute für Tourismus und Freizeit

Nach ihrer Lehre finden Kaufleute für Tourismus und Freizeit bei den folgenden Arbeitgebern eine Anstellung:

  • In Reisebüros
  • Bei Verkehrs- und Busunternehmen
  • Bei Fluggesellschaften
  • Bei Reservierungsunternehmen
  • Bei Reiseveranstaltern
  • In Hotels

Stellenangebote für Kaufleute für Tourismus und Freizeit

Gehalt: Was verdient man als Kaufmann für Tourismus und Freizeit?

Das Einkommen, das einem Kaufmann für Tourismus und Freizeit in der Lehre aufs Konto fließt, beträgt im ersten Ausbildungsjahr rund 600 Euro brutto. In den darauffolgenden Jahren ist dieses Gehalt realistisch:

  • Zweites Lehrjahr bis 700 Euro brutto monatlich
  • Drittes Lehrjahr bis 850 Euro brutto monatlich

Das durchschnittliche Einstiegsgehalt eines Kaufmanns für Tourismus und Freizeit liegt in etwa bei rund 2.000 Euro brutto im Monat. Das Gehalt ist allerdings abhängig von der Größe, der Branche und der Region, in der der Arbeitgeber angesiedelt ist. Mit zunehmender Erfahrung steigert sich das monatliche Einkommen auf bis zu 3.000 Euro brutto im Monat.

Einstiegschancen: Die Aussichten für Kaufleute für Tourismus und Freizeit

Gerade in Deutschland werden Menschen in punkto Urlaub immer ausgabefreudiger. Die Bundesbürger buchen ihre Urlaube außerdem immer frühzeitiger und fragen zunehmend hochwertigere Reiseangebote im oberen Preissegment nach. Mit einem Wort: Die Reisebranche boomt. Das beschert angehenden Kaufleuten für Tourismus und Freizeit überdurchschnittlich gute Jobaussichten.

Bewerbung: Womit punkten Kaufleute für Tourismus und Freizeit

Die Ausbildung ist abgeschlossen und die Bewerbung auf den ersten festen Job steht an. Was müssen Kaufleute für Tourismus und Freizeit beachten? Welche Angaben sollten sie in Lebenslauf und Anschreiben machen?

Empfehlenswert sind diese Punkte:

  • Empathie
  • Menschenkenntnis
  • Abrechnung
  • Bahntouristik
  • Buchführung
  • Buchhaltung
  • Bustouristik
  • Flugtouristik
  • Fremdsprachenkorrespondenz
  • Kosten- und Leistungsrechnung
  • Marketing
  • Reiserecht
  • Reklamationsbearbeitung
  • Sachbearbeitung
  • Schiffstouristik, Kreuzfahrten

Karriere: Die Entwicklungschancen als Kaufmann für Tourismus und Freizeit

Nach der Lehre helfen einschlägige Weiterbildungen dabei, die Karriere in Schwung zu bringen. Wer das Abitur in der Tasche hat, kann auch darüber nachdenken, ein Studium an die Ausbildung anzuhängen. Das stärkt die Chance auf eine leitende Position erheblich. Infrage kommen Studiengänge wie Tourismusmanagement oder Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Tourismus.

Wer keine Lust hat, noch einmal die Unibank zu drücken, kann sich auch mit diesen Weiterbildungen gute Karriereoptionen sichern:

  • Tourismusfachwirt: Nach zweijähriger Berufserfahrung können Kaufleutefür Tourismus und Freizeit eine 18- monatige Weiterbildung zum Tourismusfachwirt absolvieren. Mit dieser Weiterbildung vertiefen sie ihre betriebswirtschaftlichen Fähigkeiten und kommen der Chance näher, einmal eine Führungsposition zu übernehmen.
  • Tourismusbetriebswirt: An die Weiterbildung zum Tourismusfachwirt lässt sich die 18-monatige Weiterbildung zum Tourismusbetriebswirt anschließen. Neben betriebswirtschaftlichen Hintergründen wird fundiertes Wissen in den Bereichen Tourismusmarketing und –management vermittelt.

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