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Jobprofil: Wirtschaftsinformatiker (m/w)

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Steckbrief: Wirtschaftsinformatiker (m/w)

Ausbildung:
Ausbildung, Studium
Work-Life Balance:
Normal (40-45 Stunden)
Einstiegsgehalt:
700 - 3.500 €
Spitzengehalt:
10.000+ €
Profil gefördert von:
32
Berufsprofil     Einstieg     Arbeitgeber     Gehalt     Einstiegschancen     Bewerbung     Karriere     Jobs  

Das Berufsprofil: Wirtschaftsinformatiker

Diese Gleichung geht auf: Wirtschaft plus Informatik gleich beste Karriereperspektiven. Wer sich entschließt, eine Laufbahn als Wirtschaftsinformatiker anzustoßen, muss sich um seine berufliche Zukunft keine Sorgen machen. Das Jobprofil ist auf dem Arbeitsmarkt äußerst begehrt, weil es zwei Bereiche miteinander kombiniert, die zu den Motoren der Wirtschaft zählen.

Als Wirtschaftsinformatiker sitzt man am Dreh- und Angelpunkt des Unternehmenserfolgs. Durch die voranschreitende Digitalisierung ist die IT zum elementaren Bestandteil für die Entwicklung innovativer Produkte geworden.

Der Fokus im Berufsalltag eines Wirtschaftsinformatikers liegt auf der Weiterentwicklung und Betreuung der IT-Infrastruktur, von...

  • Betriebssystemen
  • Datenbanken
  • Applikationen
  • technisch-wissenschaftlichen Systemen
  • ERP-Anwendungen

In größeren Unternehmen verantworten Wirtschaftsinformatiker überdies die prozess- und systemseitige Realisierung von globalen IT-Kundenprojekten.

Wer als Wirtschaftsinformatiker arbeiten möchte, sollte über eine analytische Denkweise und Belastbarkeit verfügen. Denn in kritischen Situationen gilt es schnell, überlegt und mit kühlem Kopf zu handeln. Und: Wochenendarbeit ist keine Ausnahme.

In der Regel werden sogenannte Releases an Samstagen und Sonntagen durchgeführt, um den regulären Arbeitsprozess im Betrieb nicht zu stören. Hier hat der Wirtschaftsinformatiker als Projektleiter den Hut auf.

Wie wird man Wirtschaftsinformatiker?

Die meisten Wirtschaftsinformatiker studieren an Universitäten, Fachhochschulen und privaten Hochschulen. Alternativ bieten sich auch Fernstudiengänge oder ein duales Studium an. Letztes wird zum Beispiel von Unternehmen wie der Telekom, der Versicherungsgruppe Provinzial oder dem Pharmakonzern Bayer angeboten.

Die Studienprogramme unterscheiden sich von Unternehmen zu Unternehmen, sodass Interessierte hier genau hinschauen sollten.

Beispiel Bayer: Hier beginnt die duale Ausbildung mit einer zweieinhalbjährigen Ausbildung zum Fachinformatiker. Parallel studieren die angehenden Wirtschaftsinformatiker an der privaten Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) in Bergisch Gladbach das Fach Information Science for Business.

Die Vorlesungsveranstaltungen finden samstags und in mehrwöchigen Blockveranstaltungen statt. Die Studieninhalte umfassen wie in anderen Regelstudiengängen die folgenden Bereiche:

  • Betriebswirtschaft
  • betriebliche Informationssysteme
  • Methoden des Softwareengineering
  • Praxis der Softwareentwicklung
  • Datenbanken, IT-Consulting und Projektmanagement

Von Anfang an gehört Englisch zum Studienprogramm - die Berufseinsteiger werden bereits während der Ausbildung in internationalen Teams eingesetzt, die zum Teil auch im Ausland aktiv sind (siehe auch Video).

Nach zweieinhalb Jahren steht die Prüfung zum Fachinformatiker bei der IHK zu Köln an. Mit einer Bachelorarbeit (Thesis) im letzten Modul schließt das Studium mit dem Bachelor of Science (B.Sc.) ab.

Wer sich dagegen allein auf das Studium der Wirtschaftsinformatik an einer allgemeinen Hochschule fokussieren möchte, sollte sich das Angebot der folgenden Einrichtungen einmal genauer ansehen:

Auch hier schließt das Studium mit dem Bachelor of Science beziehungsweise dem Master of Science ab. Das Bachelor Studium dauert zwischen sechs und neun Semestern. Für das Master Studium kommen weitere zwei bis vier Semester hinzu.

Soweit zur Theorie. Für das Jobprofil des Wirtschaftsinformatikers ist man aber nur mit einschlägiger Praxiserfahrung gewappnet. Studentische Nebenjobs oder Praktika während des Studiums sind daher unerlässlich.

Um an einen der begehrten Praktikumsplätze zu kommen, sollten Anwärter ihre ersten Semester bereits mit guten Studienleistungen absolviert haben. Wer darüber hinaus mit Auslandserfahrungen punkten kann, hat noch bessere Aussichten auf Erfolg.

In großen Unternehmen besteht im Anschluss an ein Praktikum manchmal die Möglichkeit, die Abschlussarbeit in einem der Fachbereiche zu schreiben. Eine große Chance: Immerhin hat man damit schon einen Fuß bei einem potenziellen Arbeitgeber in der Tür.

Arbeitgeber: Wer sucht Wirtschaftsinformatiker

Wirtschaftsinformatiker werden praktisch in allen Bereichen der Wirtschaft gesucht. Anstellung finden sie in Unternehmen jeglicher Branche und Größe.

  • Informatikindustrie
  • verarbeitendes und produzierendes Gewerbe
  • Versicherungen
  • Banken
  • Dienstleistungsbranche
  • Wissenschaft und Forschung
  • Pharmaindustrie
  • Medizin
  • Unternehmensberatungen
  • Telekommunikation

Wirtschaftsinformatiker bekleiden in Fachabteilungen verschiedenste Positionen in folgenden Bereichen:

Gehalt: Was verdient man als Wirtschaftsinformatiker?

Wie heißt es so schön? Die Nachfrage bestimmt den Preis. Per se sind die Gehaltsaussichten für Wirtschaftsinformatiker daher aktuell geradezu optimal.

Wer sich für ein duales Studium entscheidet, bekommt bereits in dieser Zeit eine Vergütung. Die Studiengebühren übernimmt zudem der Arbeitgeber. Mancher bezahlt sogar noch einen Mietzuschuss für die Studentenbude.

Das Ausbildungsgehalt in dieser Zeit staffelt sich wie folgt:

  • 1. Ausbildungsjahr: 700 bis 800 Euro
  • 2. Ausbildungsjahr: 800 bis 900 Euro
  • 3. Ausbildungsjahr: 900 bis 1000 Euro

Das Gehalt ausgebildeter Wirtschaftsinformatiker schwankt je nach Branche, Region, Firmengröße und Berufserfahrung.

  • Absolventen können mit einem Einstiegsgehalt von etwa 41.000 Euro pro Jahr rechnen.
  • Wer in einem Betrieb mit Tarifbindung unterkommt, erhält rund 43.500 Euro per anno.
  • Unternehmen ohne Tarifbindung zahlen etwas schlechter: Um die 39.000 Euro fließen Berufseinsteigern hier jährlich aufs Konto.

Die höchsten Einstiegsgehälter mit durchschnittlich 43.000 bis 45.000 Euro per anno erzielen Wirtschaftsinformatiker in folgenden Branchen:

  • Elektrotechnik
  • Maschinenbau
  • Pharma
  • Industrie
  • Banken
  • Finanzwesen
  • Versicherungen
  • Finanzberatung

Mit zunehmender Erfahrung steigt auch das Gehalt. Erfahrene IT-Projektleiter verdienen im Schnitt 55.500 Euro brutto im Jahr.

Einstiegschancen: Die Aussichten für Wirtschaftsinformatiker

Zugegeben, die Anforderungen, um als Wirtschaftsinformatiker zu arbeiten, sind hoch. Hat man es aber in den Beruf geschafft, hat man die freie Wahl, wo man arbeitet. Die Nachfrage nach gut ausgebildeten Wirtschaftsinformatikern steigt aufgrund des Fachkräftemangels stetig und viele Stellen können nicht besetzt werden. Tendenz steigend.

Der Berufseinstieg erfolgt in der Regel über ein Trainee-Programm. In dieser Kurzausbildung nach dem Studium lernen Berufsanfänger die verschiedenen Abteilungen im Haus kennen. Danach geht es mit zunehmender Erfahrung und dem entsprechenden Engagement Stück für Stück die Karriereleiter nach oben.

Wer einen Master in Wirtschaftsinformatik plus Berufserfahrung vorweisen kann, kommt wegen seiner vertieften Expertise schon früher für eine Führungspositionen in Betracht.

Bewerbung: Womit punkten Wirtschaftsinformatiker

Für den Einstieg als Wirtschaftsinformatiker machen sich folgende Punkte im Lebenslauf und den Bewerbungsunterlagen sehr gut:

  • ein erfolgreicher Abschluss des Studiums der Informatik, der Wirtschaftswissenschaften, des Wirtschaftsingenieurwesens oder der Wirtschafts- oder Umweltinformatik
  • Alternativ: Erfolgreicher Abschluss in einem naturwissenschaftlichen Bereich mit einer hohen IT-Expertise, beispielsweise im Bereich der computergestützten Forschung und Entwicklung
  • Erste Praxiserfahrungen durch Praktika oder als Werkstudent.

Da Wirtschaftsinformatiker meist in interdisziplinären Projekten mit anderen Abteilungen zusammenarbeiten, sind Soft Skills wie Teamgeist und Kommunikationsstärke gefragt.

Karriere: Die Entwicklungschancen als Wirtschaftsinformatiker

Konzerne und Unternehmen sind heute auf eine perfekt funktionierende Informationstechnologie angewiesen, damit Geschäftsprozesse reibungslos laufen. Fast überall hat inzwischen Kollege Computer die Finger im Spiel.

Informatikexperten vor Ort sorgen dafür, dass die weltumspannenden Datensysteme ihren Dienst tun und sich technologisch auf dem neuesten Stand befinden. Insofern bieten sich Wirtschaftsinformatikern beste Aufstiegschancen in Positionen wie:

  • Chief Architect
  • Projektleiter
  • Geschäftsprozessmodellierer
  • Testmanager
  • Wissenschaftler
  • (interne) Unternehmensberater

Das Jobprofil des Wirtschaftsinformatikers gehört daher aktuell zu einem der attraktivsten in Deutschland.

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Als Wirtschaftsinformatiker sitzt man am Dreh- und Angelpunkt des Unternehmenserfolgs. Durch die voranschreitende Digitalisierung ist die IT zum elementaren Bestandteil für die Entwicklung innovativer Produkte geworden.

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In großen Unternehmen besteht im Anschluss an ein Praktikum manchmal die Möglichkeit, die Abschlussarbeit in einem der Fachbereiche zu schreiben. Eine große Chance: Immerhin hat man damit schon einen Fuß bei einem potenziellen Arbeitgeber in der Tür.

Arbeitgeber: Wer sucht Wirtschaftsinformatiker

Wirtschaftsinformatiker werden praktisch in allen Bereichen der Wirtschaft gesucht. Anstellung finden sie in Unternehmen jeglicher Branche und Größe.

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Wie heißt es so schön? Die Nachfrage bestimmt den Preis. Per se sind die Gehaltsaussichten für Wirtschaftsinformatiker daher aktuell geradezu optimal.

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