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Jobprofil: Anzeigenberater (m/w)

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Steckbrief: Anzeigenberater (m/w)

Ausbildung:
Ausbildung + Quereinstieg
Work-Life Balance:
Normal (40-45 Stunden)
Einstiegsgehalt:
2.000 €
Spitzengehalt:
3.500+ €

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Das Berufsprofil: Anzeigenberater

Das Jobprofil des Anzeigenberaters zu beschreiben, ist nicht ganz leicht. Das rührt daher, dass die Berufsbezeichnung Anzeigenberater nicht geschützt ist. Das heißt: Im Prinzip darf sich jeder im Anzeigengeschäft so nennen.

Einen strukturierten Ausbildungsgang gibt es nicht. Insofern sind Anzeigenberater Quereinsteiger. Die Berufsinhalte in der Anzeigenberatung sind stark auf die Bereiche Marketing und Vertrieb ausgerichtet. Daher verfügen die meisten Anzeigenberater über eine Ausbildung im kaufmännischen Bereich.

Anzeigenberater arbeiten für Verlage, Zeitungen oder Magazine in der Anzeigenabteilung. Immer stärker ergeben sich auch Einsatzgebiete bei Onlinemedien. Denn längst ist die Werbebranche auf den Geschmack von Online-Anzeigen in Form von Bannern gekommen.

Somit besetzen Anzeigenberater in den jeweiligen Unternehmen eine wichtige Stelle. Denn nur durch den Anzeigenverkauf können sich Medien überhaupt finanzieren. Insofern ist das berufliche Umfeld, in dem sich Anzeigenberater tummeln, sehr kompetitiv.

Der Beruf verlangt einiges Know-how in Sachen Beratungstalent ab. Das Hauptbetätigungsfeld von Anzeigenberatern: Werbekunden Anzeigenraum zu verkaufen. Sie beraten sie auch in punkto Anzeigengestaltung, um die Werbebotschaft gut in Szene zu setzen.

Themen sind dann:

  • Werbewirkung
  • Verwendung von Schriftarten
  • Einbindung von Fotos und Logo
  • Einbindung von gestalterischen Elementen
  • Die optimale Größe der Anzeige

Außerdem akquirieren Anzeigenberater neue Kunden und erstellen passgenaue Angebote. Danach arbeiten sie die entsprechenden Verträge aus und schließen diese ab.

Weitere Aufgaben sind:

  • Erstellen und Pflegen einer Kundendatei
  • Entwicklung neuer Media-Konzepte

Anzeigenberater sind häufig als Freelancer tätig, können aber auch in die Festanstellung gehen. Von der jeweiligen Berufsgestaltung hängt auch die Work Life Balance ab. Freiberufler haben oft den größeren Druck, weil sie auf regelmäßige Aufträge angewiesen sind.

Kommt eine zeitlang nichts rein, ist das wirtschaftlich schwierig. Denn dann fließt kein Geld. In anderen Phasen können viele Aufträge gleichzeitig einprasseln, was für Stress sorgt. Die Aussichten auf dem Arbeitsmarkt sind ausgewogen.

Wie wird man Anzeigenberater ?

Wer in den Beruf des Anzeigenberaters einsteigen möchte, sollte zunächst eine kaufmännische Ausbildung durchlaufen. Infrage kommen zum Beispiel diese Berufe:

In der Ausbildung lernen Kaufleute wichtige Inhalte kennen, die sie in dem Beruf als Anzeigenberater gut einsetzen können. Dazu gehört etwa:

  • Rechnungen prüfen
  • Bilanzen erstellen
  • Wirtschaftlichkeitsprüfungen erstellen
  • Marktanalysen verfassen
  • Organisation des Schriftverkehrs mit Kunden
  • Einholen von Angeboten

Arbeitgeber: Wer sucht Anzeigenberater

Anzeigenberater fassen in diesen Branchen Fuß:

  • Zeitungsbranche
  • Verlagswesen
  • Online-Medien
  • Agenturen

Stellenangebote für Anzeigenberater

Gehalt: Was verdient man als Anzeigenberater ?

Zu Beginn ihres Berufslebens verdienen Anzeigenberater zwischen von 2.000 und 2.500 Euro brutto pro Monat. Nach ein paar Jahren klettert das Einkommen auf bis zu 3.500 Euro und mehr.

Da viele Anzeigenberater im Vertrieb angestellt sind, werden sie in der Regel auf Provisionsbasis bezahlt: Je höher die Anzeigenverkäufe, umso höher der Bonus, der für jeden abgeschlossenen Vertrag ausgezahlt wird. Das höchste Einkommen erzielen Freiberufler, die über einen gesteigerten Stundensatz ihr höheres Berufsrisiko abfedern.

Einstiegschancen: Die Aussichten für Anzeigenberater

Standen die Berufsaussichten in der Werbebranche in den letzten Jahren extrem gut, scheint der Boom inzwischen etwas abgeebbt zu sein, wie der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) mitteilt. Mit 1.861 Stellenangeboten hat der ZAW im Jahr 2018 im Bereich der Agenturen deutlich weniger Job-Offerten gezählt, als es noch im ersten Halbjahr 2017 der Fall war.

Im Vergleich zur früheren Statistiken spricht der Verband von einem Minus von satten 31 Prozent. Auch Anzeigenberater sind betroffen. Grund zur Sorge besteht allerdings nicht. Denn Arbeitgeber konnten ihre Vakanzen in den letzten Jahren nur schwer besetzen.

Diese Sorge ist nun etwas gemildert, aber nicht vom Tisch. Insofern stehen die Chancen nach wie vor gut, schnell eine Anstellung zu finden, wenn man als Anzeigenberater arbeiten möchte.

Bewerbung: Womit punkten Anzeigenberater

Die meisten Anzeigenberater sind – wie gesagt - Quereinsteiger, die den Umweg über einen anderen Beruf genommen haben. Mehrheitlich legen Arbeitgeber bei Bewerbern dennoch auf ein bestimmtes Set an Skills Wert.

Diese Talente sollten Jobanwärter in ihrer Bewerbung nennen:

  • Erfahrungen in der Verlags- und Medienbranche
  • Abgeschlossene kaufmännische Ausbildung
  • Kenntnisse des Anzeigenmarkts und verschiedener Anzeigenmedien
  • Kommunikationsfähigkeit im Umgang mit Kunden
  • Sicherheit im Telefonverkauf
  • Analytische Fähigkeiten
  • Erfolgsorientierung
  • Verhandlungsgeschick

Karriere: Die Entwicklungschancen als Anzeigenberater

Es gibt immer mehr Unternehmen, die ihre Mitarbeiter im vertrieblichen Bereich mit Trainee- und Entwicklungsprogrammen fördern. Neben Fachkräfteprogrammen bieten auch immer mehr Arbeitgeber Führungskräfteentwicklungsprogramme an. Hier werden angehenden Führungskräften im Vertrieb erste Führungsaufgaben vermittelt. So sind diese zum Beispiel im Bereich des Anzeigenverkaufs startklar, die Abteilung zu leiten.

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