Tabellarischer Lebenslauf: Aufbau, Tipps und Gratis Lebenslauf-Editor

Der tabellarische Lebenslauf ist das Herzstück Ihrer Bewerbung. Für Personalentscheider ist er Gold wert, denn er bündelt alle notwendigen Informationen eines Kandidaten. Wichtig ist, dass Sie den tabellarischen Lebenslauf strukturiert aufbauen und Übersichtlichkeit herstellen. Passen dann auch noch die Inhalte, sind Sie Ihrem Traumjob ein großes Stück näher gekommen.

Wir zeigen Ihnen im folgenden Artikel, wie Sie den perfekten (tabellarischen) Lebenslauf aufbauen und strukturieren, wie Sie die einzelnen Punkte benennen und formulieren und nennen zudem Tipps, Tabus und Beispiele, welche Informationen unbedingt enthalten sein müssen (und welche nicht), damit Ihr tabellarischer Lebenslauf überzeugt…
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Tabellarischer Lebenslauf: Darum ist er so wichtig

Der tabellarische Lebenslauf ist ein elementarer Bestandteil der Bewerbung. Er ist extrem wichtig – und für die Personaler extrem nützlich, da er eine Übersicht herstellt und alle wesentlichen Informationen eines Bewerbers übersichtlich strkturiert.

Ob ein Kandidat zum Stellenangebot in der Jobbörse passt, kann von Personalern so schnell erfasst werden.

Auch bei einer Kurzbewerbung oder Initiativbewerbung ist der tabellarische Lebenslauf unverzichtbar.

Lebenslauf und Bewerbungsschreiben bilden so das Zentrum jeder Bewerbung. Die weiteren Elemente einer „vollständigen“ Bewerbung sind:

Ein Deckblatt sollten Sie allerdings nur einbauen, wenn es einen echten Mehrwert bietet. Es ist eher Kür als Pflicht. Im Gegensatz zum Lebenslauf: Den tabellarischen Lebenslauf schicken Sie bitte in jeder Bewerbung.

Tabellarischer Lebenslauf: Aufbau, Struktur, Informationen

Punkt für Punkt auflisten, Datum daneben, fertig. Stopp! Behandeln Sie Ihren tabellarischen Lebenslauf bitte nicht wie einen Aussätzigen – indem sie ihn kaum anrühren.

Er sollte genauso sorgfältig und akribisch erstellt werden wie das Anschreiben. Und zwar für jede neue Bewerbung individuell.

Der tabellarische Lebenslauf ist nicht nur ein prägender Faktor Ihrer Bewerbung – er entscheidet, ob Sie überhaupt in die engere Auswahl kommen.

Grundsätzlich folgt der Lebenslauf einem klaren Schema. Diese Punkte werden nacheinander abgehandelt:

  • Persönliche Daten
  • Angestrebte Position
  • Beruflicher Werdegang & Berufserfahrung
  • Ausbildung (inklusive Schule und Studium)
  • Praktika
  • Kenntnisse und Weiterbildungen
  • Interessen & Hobbys

Die Grundidee: Ihr Lebenslauf soll dem Personaler auf den ersten Blick klar machen, dass Sie die notwendigen Qualifikationen und Erfahrungen für den Job mitbringen und im Laufe Ihrer bisherigen Laufbahn gesammelt haben. Kurz: Sie bringen alle erforderlichen Voraussetzungen mit.

Der tabellarische Lebenslauf sollte daher auch nur zwei bis maximal drei DIN A4-Seiten umfassen. Nur wenn Sie schon zehn Jahre Berufserfahrung oder mehr auf dem Buckel haben, sind auch drei Seiten eine angemessene Länge. Besser ist aber immer, Sie fassen sich kurz. Der Lebenslauf ist eine reine Faktensammlung, keine Prosa.

Lebenslauf mit WORD verfassen

Tipp: Mit Microsoft WORD ist der Aufbau des tabellarischen Lebenslaufs kinderleicht. Einfach eine Tabelle mit zwei Spalten einrichten – oder die TAB-Taste (aber nicht die Leertaste!) nutzen. Später können Sie die Rahmen (bzw. Linien) der Tabelle sogar unsichtbar machen bzw. unter „Rahmen und Schattierungen“ entfernen. Die Formatierung der Seite bleibt dann aber erhalten.

Diese Inhalte kommen in den Lebenslauf:

  • Persönliche Daten

    Die Basics stehen immer ganz am Anfang: Vorname und Nachname, Anschrift, Kontaktdaten, Geburtstag, Geburtsort, Familienstand gegebenenfalls Staatsangehörigkeit. Ihre Konfession müssen Sie im Normalfall nicht aufführen. Nur bei speziellen Arbeitgebern – zum Beispiel im Sozialbereich – kann die Information manchmal vorteilhaft sein.

    Legen Sie hier auch bitte Sorgfalt an den Tag: Es soll schon vorgekommen sein, dass ein Bewerber sein Geburtsdatum vertauscht hat und sich so ins Aus manövriert hat. Auch macht es einen denkbar schlechten Eindruck, wenn man seinen eigenen Namen – ganz offensichtlich – aus Schusseligkeit falsch geschrieben hat — zum Beispiel „Schmidtt“.

  • Angestrebte Position

    Diese Rubrik dürfen Sie als Geheimtipp verstehen. In den meisten Bewerbungen werden Sie den Eintrag „angestrebte Position“ vermutlich nicht finden.

    Aber ihr psychologischer Effekt ist enorm: Zum Einen erheben Sie so noch einmal ausdrücklich Anspruch auf die Position und sagen indirekt, dass Sie den Job wirklich haben wollen. Zum Anderen zeigt der Eintrag, dass der tabellarische Lebenslauf individuell, also nur für diese Stelle angepasst wurde. Kleiner Aufwand, große Wirkung!

  • Beruflicher Werdegang und Berufserfahrung

    Die amerikanische Variante des Lebenslaufs hat sich heute durchgesetzt. Das heißt: Sie beginnen mit Ihrer bisherigen Position. Danach folgen – absteigend – die Positionen davor. Ein Muss, den Lebenslauf so aufzubauen, ist das aber nicht. Sie können sich auch chronologisch von hinten nach vorne arbeiten und mit Ihrer ersten Berufsstation anfangen. Das ist vor allem für Berufseinsteiger sinnvoll, die noch nicht über viel Erfahrung verfügen.

    Wichtig ist nur, dass Sie die gewählte Variante konsequent durchziehen und auf ein sauberes Layout und einheitliche Formatierung achten. Die einzelnen Stationen ergänzen Sie um möglichst kurze, aber aussagekräftige Stichpunkte.

  • Ausbildung

    Die gewählte Chronologie (amerikanisch oder chronologisch) müssen Sie bitte auch hier durchhalten. Die Ausbildung umfasst neben dem Studium und möglichen Stipendien die Berufsausbildung, Schulbildung einschließlich der Schulabschlüsse und Abschlussnote.

    Geleisteter Wehr- oder Ersatzdienst sollte ebenfalls nicht unterschlagen werden, weil sonst womöglich eine „Lücke“ im Lebenslauf entsteht. Gut möglich, dass im Vorstellungsgespräch später Fragen zur Ausbildung gestellt werden. Darauf vorbereiten!

  • Praktika

    Berufserfahrene mit langjähriger Expertise müssen selbstredend keine Praktika mehr aufführen. Für Berufsanfänger aber sind sie enorm wichtig.

    Vor allem sollten sie herausstellen, welche Erfahrungen und Kenntnisse Sie während des Praktikums gewonnen haben – und warum diese für die angestrebte Position von Vorteil sind. Stellen Sie also nach Möglichkeit eine direkte Verbindung zwischen Praktikum und Job her.

  • Hobbys

    Die Wahrheit ist: Persönliche Interessen und Hobbys befriedigen keinesfalls nur die angeborene Neugier eines Personalers. Sie werden vor allem geschätzt, weil Sie das persönliche Profil eines Bewerbers abrunden. Sie zeigen darin Persönlichkeit – und wenn diese Vorlieben für die Stelle auch noch relevant sind, umso besser!

    Achten Sie also darauf, was Sie hier hineinschreiben. Am besten nennen Sie Interessen, die in irgendeiner Weise Stärken und Talente betonen, die sich mit der Position decken. Beispiel: Sie wollen bei einer Versicherung anheuern, die auch wertvolle Spring- und Rennpferde versichert. Das Hobby „Reiten“ würde – natürlich nur, wenn es auch der Wahrheit entspricht – also wunderbar passen. Das könnten Sie übrigens auch durch die Mitgliedschaft in Vereinen oder Ehrenämter nachweisen.

    Weitere Punkte, die Sie hier aufnehmen könnten:

    • Elternzeit
    • Auslandserfahrung und Sprachreisen
    • Sprachkenntnisse
    • IT- und EDV-Kenntnisse
    • Führerschein
    • Auszeichnungen, Publikationen, Stipendien
    • Referenzen

    Aber nochmal der Hinweis: Überfrachten Sie Ihren Lebenslauf bitte nicht. Im Zweifel lieber einen Punkt weglassen, wenn die Bewerbung so unübersichtlich bleibt. Klarheit, Übersicht und Werdegang sind Trumpf.

  • Ort, Datum, Unterschrift

    Ein wichtiges Detail zum Schluss: Ihre Unterschrift fügen Sie bitte handschriftlich in den Lebenslauf ein. Ort und Datum können Sie noch in der Textverarbeitung ausschreiben.

    Das Datum zeigt die Aktualität und signalisiert dem Personaler überdies Individualität. Aussage: „Es handelt sich hier um ein Unikat, kein altes Massen-Papier.“ Mit Ihrer Unterschrift dokumentieren Sie zudem die Korrektheit der Angaben.

Lebenslauf-Editor – direkt im Browser

Nachdem Sie nun viel über den Lebenslauf gelernt haben, können Sie Ihr Wissen hier gleich anwenden und experimentieren. Dank HTML5 (was allerdings nicht jeder Browser unterstützt) können wir Ihnen hier einen kostenlosen Lebenslauf-Editor anbieten, samt erstem Lebenslaufmuster. So können Sie gleich im Browser die Vorlage unseres Musterlebenslaufs editieren und für sich persönlich mit Ihren Daten anpassen und umschreiben (gespeichert wird davon natürlich nichts). Dazu einfach auf den folgenden Kasten klicken.

Sobald Sie fertig sind, können Sie den tabellarischen Lebenslauf (den wir in amerikanischer Form angelegt haben) einmal komplett markieren, kopieren und in ein Textverarbeitungsprogramm (zum Beispiel Microsoft Word oder Google Docs) einfügen. Sobald Sie diese Seite neu aufrufen, ist allerdings wieder alles beim Alten. Probieren Sie es aus – es ist 100 Prozent kostenlos und funktioniert kinderleicht.

Natürlich müssen Sie den Lebenslauf (aus dem Editor) nachher noch handschriftlich unterschreiben und wenn Sie mögen auch noch ein Foto einfügen. Sollten Sie sich mit Verfassen, Formulieren sowie dem Aufbau und der Struktur des tabellarischen Lebenslaufs immer noch schwer tun, lesen Sie einfach weiter und kehren dann an diese Stelle und dem Lebenslauf-Editor zurück. Im Folgenden finden Sie noch zahlreiche Ratschläge, Tipps, FAQs zum Lebenslauf…

Lebenslauf Max Mustermann

Persönliche Daten

Name: Vorname, Nachname
Kontakt: Fantasiestr.1
12345 Beispielstadt
Telefon: 0123 / 4 56 78 90
Mail: m.mustermann@mail.de
Web: www.maxblog.de
Geburtsort/-tag: Köln, 29. Februar 2018
Familienstand: ledig


Angestrebte Position: ______________________

BERUFLICHER WERDEGANG

MM/JJJJ – MM/JJJJ AKTUELLE POSITION
Tätigkeiten + Erfolge
Tätigkeiten + Erfolge
MM/JJJJ – MM/JJJJ POSITION DAVOR
Tätigkeiten + Erfolge
Tätigkeiten + Erfolge
MM/JJJJ – MM/JJJJ POSITION DAVOR
Tätigkeiten + Erfolge
Tätigkeiten + Erfolge

AUSBILDUNG

MM/JJJJ – MM/JJJJ WEITERBILDUNG
Institut
Inhaltliche Schwerpunkte
MM/JJJJ – MM/JJJJ PROMOTION
Hochschule, Doktorvater
Inhaltliche Schwerpunkte
MM/JJJJ – MM/JJJJ ABSCHLUSS STUDIUM
Hochschule
Studiengang
MM/JJJJ – MM/JJJJ AUSBILDUNG
Ausbildungsbetrieb
Abschluss

PRAKTIKA

MM/JJJJ – MM/JJJJ UNTERNEHMEN
Inhalte
Projekte, Leistungen, Erfolge
MM/JJJJ – MM/JJJJ UNTERNEHMEN
Inhalte
Projekte, Leistungen, Erfolge

BESONDERE KENNTNISSE

  • ZERTIFIKAT: Inhalte
  • EDV KENNTNISSE: Inhalte
  • FREMDSPRACHEN: Niveau der Sprachkenntnisse
  • FÜHRERSCHEIN: Klasse

INTERESSEN & HOBBYS

  • SOZIALES ENGAGEMENT: Was / Wo
  • EHRENAMT: Was / Wo
  • HOBBYS: Was genau
ORT, DATUM Unterschrift

Warum sollte ich einen Lebenslauf-Editor nutzen?

Es ist natürlich nur ein Angebot, das Ihnen die Arbeit erleichtern soll. Der Lebenslauf-Editor von Karrieresprung.de ermöglicht Ihnen online und absolut kostenlos Bewerbungsunterlagen beziehungsweise einen tabellarischen Lebenslauf direkt im Browser zu erstellen.

Wenn Sie den fertigen Text später in ein Textverarbeitungsprogramm kopieren, haben Sie überdies die Möglichkeit, verschiedene Farben und Designs auszuwählen beziehungsweise das Dokument noch weiter zu gestalten. Wir entwickeln unser Angebot zudem ständig weiter, sodass mit der Zeit auch neue Lebenslaufvorlagen und Lebenslaufdesigns hinzu kommen.

Der Vorteil eines Lebenslauf-Editors besteht vor allem darin, dass Sie hier erst einmal nicht auf spezielle Software, wie zum Beispiel Microsoft Word, Pages oder Open Office angewiesen sind. Sie können Ihren Lebenslauf damit erst einmal von jedem Endgerät aus – PC, Laptop, Tablet, Smartphone – erstellen, gestalten und durch markieren und kopieren in Ihrer Zwischenablage speichern.

Tabellarischer Lebenslauf: So füllen Sie Lücken

Ihr Lebenslauf hat noch immer die eine oder andere Lücke? Das ist nicht so gut. Lebenslauf-Lücken sind Gift für die Bewerbung. Aber eine kleine Entwarnung: Als Lücken gelten nur Zeitabstände von mehr als zwei Monaten. Ein längerer Urlab oder eine kurze Pause? Halb so wild.

Achten Sie aber darauf, dass die Chronologie innerhalb Ihres Werdegangs passt. Fügen Sie die Stationen möglichst nahtlos aneinander, lassen Sie keine aus und achten Sie auf die Datierungen.

So werden die einzelnen Phasen stets mit Datumsangabe versehen – aber nicht auf den Tag genau. Nach diesem Muster:

MM/JJJJ – MM/JJJJ

Zum Beispiel so:

01/2017 – 11/2017 Position, Arbeitgeber

Der berufliche Werdegang ist – wie Sie sich denken können – für die Personalentscheider extrem wichtig. Er dokumentiert Ihre Stationen, Erfahrungen, Kompetenzen. Sprich: Ihr berufliche Eignung und Profession. Seien Sie daher nicht zu flapsig oder sorglos.

Wer zum Beispiel nur einen abgekürzten Firmennamen oder ein Mini-Stichwort zur jeweiligen Tätigkeit aufführt, offenbart Lustlosigkeit und mangelnde Professionalität. Besser, Sie stellen anhand von Beispielen klar, welchen Nutzen Sie für Ihre bisherigen Arbeitgeber hatten und welche Erfolge Sie vorzuweisen haben.

Die Herausforderung ist also: Möglichst viel sagen – mit so wenigen Worten wie möglich.

Wichtig ist auch, dass Sie Übersichtlichkeit und Struktur beibehalten. Am besten, Sie gliedern die Stationen nach diesem Schema:

  • Position: Welche Bezeichnung hatte Ihre Position?
  • Arbeitgeber: Wie hieß die Firma? Um welche Art von Unternehmen handelte es sich?
  • Aufgaben, Erfolge: Was haben Sie gemacht? Was haben Sie geschafft?

Schreiben Sie also nicht einfach:

Logistics Supervisor
Arbeitgeber: Logistik KG (100 Mitarbeiter)
Personalverantwortung für 20 Mitarbeiter

Sondern schreiben Sie lieber:

Leiter interne Logistik
Arbeitgeber: Logistik KG, Hamburg, (100 Mitarbeiter)
Verantwortlich für Absackanlage, Lager, Tankzugentladung, 20 Mitarbeiter

  • Aufbau der Logistikabteilung
  • Verlagerung der Absackanlage
  • Verdoppelung der Absackleistung
  • Einführung eines Recycling-Systems und Kostenreduktion um 25 Prozent

Sie fassen also Ihre Aufgaben kurz und aussagekräftig zusammen – und garnieren Sie mit Ihren Erfolgen. Wichtig: Das alles nur im Telegrammstil, keine ausschweifenden Erklärungen und Romane.

Tabellarischer Lebenslauf: Welches Dateiformat?

Sündhaft teure Tools oder Wunderwerkzeuge benötigen Sie nicht, wenn Sie einen tabellarischen Lebenslauf erstellen wollen. Ein Textverarbeitungsprogramm wie WORD reicht völlig aus.

Wenn Sie den Lebenslauf hinterher durchs Internet schicken wollen, sollten Sie in jedem Fall eine PDF-Datei nutzen. Vorteil: Das Format ist gar nicht bzw. nur schwer veränderbar. Bewahren Sie die ursprüngliche WORD-Datei aber gut auf, um nachträgliche Änderungen vornehmen zu können.

Außerdem: Das PDF versehen Sie am besten mit einem sprechenden Dateinamen wie „Lebenslauf_Name.pdf“. Sie können die Datei dann immer zuordnen (der Personaler übrigens auch), ohne sie stets auf Neue öffnen zu müssen.

Gestaltungstipps für den tabellarischen Lebenslauf

Der tabellarische Lebenslauf hat den Vorteil, schon per se übersichtlich zu sein. Durch den strukturierten Aufbau erkennt der Empfänger sofort, welche Fähigkeiten, Qualifikationen und Ausbildungsstationen der Bewerber hat. Das erleichtert die Arbeit der Personalentscheider enorm. Schnell die Angaben scannen und einmal drüberfliegen – das ist in drei fünf Minuten erledigt.

Deshalb sind die entscheidenden Vorteile des tabellarischen Lebenslaufs:

  • Man bündelt viele Informationen auf nicht mehr als zwei Seiten.
  • Relevante Auswahlkriterien wie Abschlussnote oder Berufserfahrung können schnell erfasst werden.
  • Der Lebenslauf stellt die direkte Vergleichbarkeit verschiedener Bewerber her.

Das bedeutet im Umkehrschluss auch: Ihre Möglichkeiten, sich vom Wettbewerb abzuheben, sind begrenzt. Wer seinen tabellarischen Lebenslauf zu aufwändig gestaltet, riskiert, dass Übersichtlichkeit und Struktur darunter leiden.

Trotzdem gibt es kleine Schrauben, an denen Sie drehen können. So können Sie den Lebenslauf zum Beispiel dezent aufpeppen, indem Sie folgende Tipps beherzigen:

  • Fettschrift: Fettungen lassen sich gezielt einsetzen, um einzelne Passagen oder Bulletpoints hervorzuheben (wie in diesem Artikel). Das macht die Lesbarkeit besser. Achten Sie in dem Fall aber auf Einheitlichkeit, indem Sie zum Beispiel immer nur die Datumsangaben (MM/JJJJ) fetten.
  • Linien: Dünne und dezente Linien verbessern den Lesefluss ebenfalls. Setzen Sie diese gezielt ein, um dem Leser gewissermaßen Arbeit abzunehmen. Was auch hilft: Die Linien Grau und nicht Schwarz zu machen.
  • Farben: Allzu farbenfroh sollte der Lebenslauf nicht sein. Das lenkt ab und wirkt infantil. Sie könnten aber durchaus die Farbe, die das Unternehmen und der potenzielle Arbeitgeber im Logo verwendet, als Hauptfarbe wählen und für die Überschriften nutzen. Die versteckte Botschaft: Sie passen zum Unternehmen – und wollen dazugehören.
  • Kopfzeile: Wenn Sie in Ihrem Anschreiben eine Kopfzeile verwenden, sollte diese sich genauso auch im Bewerbungsannschreiben wiederfinden. Das verschafft Ihrer Bewerbung einen einheitlichen Look.
  • Bewerbungsfoto: Das Bewerbungsfoto gehört – sofern Sie eines anbringen möchten – im Lebenslauf nach rechts oben. Je nach Aufbau und Design sind aber auch andere Varianten möglich. Nach dem AGG – dem Allgemeinen Gleichbehandlunsgesetz – können Sie das Bewerbungsfoto heute zwar auch weglassen. Wir empfehlen das aber nicht. Tatsächlich können Sie sich damit immer noch positiv von der Masse abheben – vorausgesetzt, das Bewerbungsfoto ist professionell und originell gemacht.

Tabellarischer Lebenslauf: Tabus

Stopfen Sie Ihren Lebenslauf bitte nie mit irrelevanten Informationen voll. Und auch nicht mit unpassenden Angaben. Diese zum Beispiel gehören nicht hinein:

  • Angaben zur Familie
  • Beruf der Eltern
  • Gehaltsvorstellungen (sind nur bei Bedarf im Anschreiben zu platzieren)
  • Rechtfertigungen für Kündigungen
  • Formulierung „arbeitslos“ (bitte ersetzen durch die aktivere Formulierung „arbeitssuchend“)

Tabellarischer Lebenslauf: Checkliste

Haben Sie auch an alles gedacht? Unsere Checkliste sagt es Ihnen. Diese Inhalte bitte nicht im Lebenslauf vergessen:

  • Vorname, Nachname
  • Adresse
  • Telefonnummer
  • E-Mail-Adresse
  • Geburtsdatum, Geburtsort
  • Familienstand
  • Staatsangehörigkeit
  • Berufliche Stationen (Unternehmen, Ort, Tätigkeit)
  • Praktika (während der Hochschulzeit)
  • Studenten-, Mini- oder Nebenjobs (sofern für die neue Position relevant)
  • Studium (Hochschule, Fächer, Schwerpunkte, Abschlussnote, ggf. Thema der Abschlussarbeit)
  • Auslandssemester
  • Schulabschluss (Schulname, Abschlussnote)
  • Berufliche Ausbildung
  • Sprachkenntnisse
  • Computerkenntnisse
  • Weiterbildungen und Zertifikate
  • Führerschein
  • Soziales Engagement und Ehrenämter
  • Hobbys (optional)

Service-Tipp

Bevor Sie Ihre Bewerbung abschicken: Lassen Sie diese am besten noch von einem Dritten prüfen. Sind die Unterlagen vollständig? Ist der Lebenslauf korrekt? Überzeugt das Anschreiben? So entgehen Ihnen auch kein Grammatik- oder Rechtschreibfehler.

Ideal ist, hier die Unterstützung durch einen professionellen Lebenslauf-Check und die Hilfe von Profis – wie zum Beispiel CV Coach, einem zertifizierten Personalberater. Karrieresprung.de hat für Sie extra eine Kooperation abgeschlossen, um Ihnen eine erste kostenlose Unterstützung vom Bewerbungsexperten bieten zu können. Nutzen Sie also gleich hier den für Sie kostenlosen und professionellen Lebenslauf-Check.

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FAQ zum Lebenslauf: Die wichtigsten Fragen und Antworten

Zum Abschluss haben wir für Sie die wichtigsten Fragen und Antworten (FAQ) zum Thema tabellarischer Lebenslauf, Lebenslauf schreiben, formatieren, bewerben zusammengefasst (auch als PDF und kostenlosen Download)…

Ist des möglich, dass Design und Layout Lebenslauf-Editors zu ändern?

Im Editor selbst leider nicht. Aber sobald Sie Ihren Lebenslauf vollständig erstellt und alle Daten im Lebenslauf-Editor individuell umformuliert haben haben, können Sie den gesamten Text per copy & paste in ein Textverarbeitungsprogramm auf Ihrem Rechner einfügen und dort natürlich jederzeit die Farben oder Designs wechseln – solange, bis Sie mit dem Ergebnis zufrieden sind und den perfekten Lebenslauf für Ihre Bewerbungsunterlagen gefunden haben.

Kann ich den Abstand zwischen den Kategorien vergrößern?

Um größere Abstände zwischen einzelnen Abschnitten zu erzeugen, geben Sie einfach mehr Leerzeilen ein („Return“ bzw. „Enter“-Taste drücken). Der Zwischenraum zwischen den Zeilen erhöht sich dadurch und Sie können den Platz der DIN A4 Seite optimal ausnutzen und mit sogenanntem Weißraum etwas gestalten.

Wer haftet für den Lebenslauf-Editor?

Sie selbst. Unser Lebenslauf-Editor ist ein kostenloses und unverbindliches Angebot. Die Nutzung des Lebenslauf-Editors erfolgt damit auf eigene Gewähr. Wir übernehmen daher keinerlei Haftung für die korrekte Nutzung des Editors, für korrekte Bewerbungsunterlagen oder den Erfolg der Bewerbung.

Wird der Lebenslauf automatisch dauerhaft gespeichert?

Nein. Ihre Eingaben werden nur lokal auf Ihrem Browser und nur während der aktuellen Sitzung vorgehalten. Sobald Sie unsere Seite verlassen oder aktualisieren bzw. neu laden, werden alle Eingaben zurückgesetzt. Sie können also ganz anonym und immer wieder gratis den Lebenslauf-Editor nutzen. Allerdings werden die Daten dann eben auch jedes Mal gelöscht, sobald Sie Karrieresprung.de verlassen. Wollen Sie den Lebenslauf zu einem späteren Zeitpunkt und für eine andere Bewerbung nutzen, müssten Sie alle Daten erneut eingeben.

Wie kann ich mein Bewerbungsfoto hochladen?

Das geht später nur in Ihrer Textverarbeitung. Bei Microsoft Word gehen Sie dazu auf den Menüpunkt Einfügen -> Foto -> Bild aus Datei. Dann erscheint ein Feld, in dem Sie eine Quelle (auf Ihrem Rechner) auswählen können, wo Ihr Bewerbungsfoto gespeichert ist. Anschließend klicken Sie auf „Einfügen“ – und das Bewerbungsbild wird automatisch in Ihre Lebenslauf-Vorlage eingebaut. Dann müssen Sie nur noch die optimale Position auswählen.

Lässt sich der Lebenslauf zu einem späteren Punkt noch bearbeiten?

Ja, aber wie oben schon gesagt, nur wenn Sie diesen in einer eigenen Datei auf Ihrem Rechner lokal gespeichert haben. Ansonsten werden die Daten hier im Browser automatisch gelöscht, sobald Sie die Seite verlassen. Wir selber speichern keinerlei Daten, wenn Sie hier etwas eingeben und können auch nicht mitlesen. De facto geschieht das ausschließlich lokal auf Ihrem Rechner und Browser.

Ist es möglich, mehrere Lebensläufe zu erstellen?

Selbstverständlich, das empfehlen wir sogar. Sie können unseren Lebenslauf-Editor natürlich auch für verschiedene Bewerbungsmappen und -zwecke nutzen. Nur müssen Sie die Daten eben immer lokal auf Ihrem Rechner anpassen und speichern. Dort und danach können Sie dann auch jederzeit ein neues Layout auswählen und editieren.

Mir fehlt eine wichtige Funktion. Kann ich mir etwas wünschen?

Wir versuchen unseren Lebenslauf-Editor stetig zu verbessern und die Wünsche unserer Nutzer zu berücksichtigen. Natürlich können wir dabei nicht alle Wünsche erfüllen und berücksichtigen. Manches ist technisch auch einfach zu aufwendig oder zu teuer. Aber natürlich freuen wir uns jederzeit über Anregungen und Fehlermeldungen. Schicken Sie uns dazu einfach Ihr Feedback an die Adresse im Impressum. Wir sagen schon mal Danke für Ihr Engagement und Ihre Unterstützung.

An welcher Stelle wird der Lebenslauf in der Bewerbungsmappe eingeordnet?

In der typischen Bewerbungsmappe liegt das Anschreiben lose obenauf. In der Bewerbungsmappe selbst steht der Lebenslauf an erster Stelle.

Wird zudem ein Deckblatt verwendet, landet der Lebenslauf auf Rang 2. In dem Fall kommt also das Deckblatt an erster Stelle – innerhalb der Mappe. So sieht das Ergebnis dann zum Beispiel aus:

Wie schreibt man eine Bewerbung Vollstaendige Bewerbungsmappe Bewerbungsunterlagen Muster

Wichtig: Anschreiben und Lebenslauf werden beide per Hand unterschrieben. Im Falle einer E-Mail-Bewerbung wiederum wird meist nur ein einziges PDF im
Anhang versendet. Auch hier folgt der Lebenslauf in dem Bewerbungsdokument nach dem Bewerbungsanschreiben.

Der tabellarische Lebenslauf ist heute Standard. Der Begriff meint eine tabellarische Darstellung des beruflichen Werdegangs – in der Regel in zwei Spalten: links die Datumsangaben und Zeitspannen (Format: mm/JJJJ – MM/JJJJ), rechts die Angaben zu bisherigen Stationen, Kompetenzen, Interessen, Hobbys.

Was ist ein amerikanischer Lebenslauf?

Es gibt heute zwei Varianten, wie sich der tabellarische Lebenslauf aufbauen lässt – amerikanisch oder chronologisch.

Beim sogenannten amerikanischen Lebenslauf werden die beruflichen Stationen so aufgelistet, dass die letzte beziehungsweise aktuelle Position zuerst erscheint. Beim chronologischen Lebenslauf ist es genau umgekehrt.

Die amerikanische Variante hat sich inzwischen als Standard durchgesetzt. Der chronologische Lebenslauf eignet sich dafür eher bei aktueller und längerer Arbeitslosigkeit, da diese dann erst später im Dokument erscheint. Letztlich ist aber beides erlaubt und eine persönliche Geschmacksfrage.

Hierbei haben Sie im Grunde drei Möglichkeiten:

  • Sie erstellen Ihren Lebenslauf individuell und komplett selbst.
  • Sie erstellen den Lebenslauf mithilfe von (kostenlosen) Vorlagen (wie Sie diese auf
    zum Beispiel auf Karrierebibel.de finden).
  • Sie lassen den Lebenslauf von einem Profi erstellen, gestalten und optimieren. Falls Sie sich für die erste Variante entscheiden, ist vermutlich die Textverarbeitung von Microsoft WORD die erste Wahl. Mit dem Textverarbeitungsprogramm lassen sich (unsichtbare) Tabellen oder Tabulatoren in das Dokument einfügen und die Textblöcke exakt an diesem Raster ausrichten.

Fertige Muster und Lebenslauf-Vorlagen nehmen Ihnen diese Arbeit ab. Hier brauchen Sie meist nur noch den vorgefertigten Blindtext durch eigene Angaben zu ersetzen.

Wichtig: Da solche Vorlagen oft auch von vielen anderen Bewerbern genutzt werden, sollten Sie diese immer persönlich abwandeln und individualisieren. Oft reicht es schon, ein anderes Hintergrundbild (sogenanntes Wasserzeichen) einzufügen.

Darüber hinaus können und sollten Sie bei einem solchen Lebenslauf-Muster möglichst auch die Schriftarten, Schriftgrößen sowie vorhandene Farben und Grafik- Elemente anpassen. Das kann etwas Zeitaufwand in Anspruch nehmen, lohnt sich aber immer, weil Ihr Lebenslauf so einzigartig wird.

Welche Schriftart und Schriftgröße eignet sich für den Lebenslauf?

Auch wenn die Typographie der Bewerbungsunterlagen auf den ersten Blick irrelevant scheint – Schriftarten entfalten subtile Wirkung – erst recht, wenn es sich dabei nicht gerade um eine der beiden Standard-Schriftarten Arial oder Times handelt. Glücklicherweise gibt es hervorragende Alternativen…

Egal, für welche Schrift Sie sich entscheiden – sie muss gut lesbar sein. Zu viele Schnörkel oder Designschriften sind bei langen Texten eher eine Netzhautpeitsche. Wir finden zum Beispiel Helvetica oder Georgia nach wie vor für sehr geeignet.

Die meisten Bewerber verwenden übrigens die Standard-Schriftgröße von 12 Punkt für den normalen Text. Das Gros der Schriftarten ist darauf abgestimmt und perfekt lesbar. Das vorausgesetzt können Sie aber dennoch bewusst mit der Schriftgröße experimentieren und origineller und individueller werden – zum Beispiel mit der sogenannten 11-13-15-Regel:

  • 11-Punkt: In dieser Schriftgröße sollte der gesamt Fließtext stehen. Also alle längeren Textpassagen im Lebenslauf oder Anschreiben. Verwenden Sie dafür möglichst eine Schrift mit Serifen.
  • 13-Punkt: Diese Größe sollte allein Datum, Absender, Adressen, Zwischenüberschriften (etwa im Lebenslauf) vorbehalten bleiben. Hierfür eignen sich groteske Schriften.
  • 15-Punkt: Diese Schriftgröße verwenden Sie bitte nur für Ihren Namen im Kopf jeder Seite. Er soll am meisten herausstechen und in Erinnerung bleiben (serifenlose Schrift).

Warum ausgerechnet diese krummen Größen? Ganz einfach: Weil die Mehrheit der Bewerbungen heute dem Schema 12-14-16 folgt. Nebeneinander gelegt werden Sie also prompt auffallen.

Die wichtigste Regel für Schriftart und Schriftgröße aber hat mit der Typographie gar nichts zu tun. Sie lautet: Verwenden Sie in all Ihren Bewerbungsunterlagen – Anschreiben, tabellarischer Lebenslauf, Deckblatt, Dritte Seite oder Motivationsschreiben – immer dieselbe Schriftart. Schwarz auf Weiß.

Wer hier willkürlich mixt, signalisiert seinem Leser, dass es sich um eine Patchwork-Bewerbung handelt: nichts Durchdachtes, individuell für das Unternehmen Gestaltetes, sondern ein Sammelsurium aus recycelten Unterlagen. Solche Bewerbungen landen zu 99 Prozent bei den Absagen.

Gehören Angaben zu den Eltern in den Lebenslauf?

Kurze Antwort: Nein. Das ist ein Relikt aus vergangenen Tagen, wo man noch die Berufe der Eltern im Lebenslauf erwähnt hat. Das interessiert heute aber niemanden mehr. Schließlich bewerben sich nicht ihre Eltern auf die Stelle, sondern Sie.

Wo kann ich den Führerschein im Lebenslauf erwähnen?

Der vorhandene Führerschein gehört in die Rubrik „Besondere Kenntnisse“. Die Angaben dazu sollten Sie zudem mit den vorhandenen Führerscheinklassen versehen.

Dass Sie einen Führerschein besitzen, sollten Sie aber nur angeben, wenn dies in der Stellenanzeige verlangt wird (etwa bei Berufsfahrern oder reisenden Handelsvertretern). Ansonsten ist diese Information irrelevant und kann gestrichen werden.

Zunächst einmal hängt das natürlich vom bisherigen Werdegang ab. Grundsätzlich aber gilt: Der Lebenslauf sollte möglichst ein bis zwei DIN A4-Seiten nicht übersteigen.

Die berufliche Vita stellt schließlich eine komprimierte und fokussierte Darstellung Ihres bisherigen Könnens und Schaffens dar. Diese soll zwar lückenlos sein. Das gilt aber nur für die bisherigen beruflichen Stationen und die Ausbildung (inklusive Schule und Hochschule).

Bei den anderen Punkten wie Zusatzqualifikationen (Zertifikate), Interessen oder Hobbys gilt: Nur was zur ausgeschriebenen Stelle passt und für diese relevant ist, gehört auch in den Lebenslauf. Hauptsache, diese sind übersichtlich und strukturiert aufgeführt (Erfolge und Zahlen nicht vergessen!). Alles andere sollten Sie bitte weglassen – unnützer Leseballast!

Als Faustformel für das Formulieren der einzelnen Stationen können Sie sich merken: Was habe ich wo gemacht, was waren die Aufgaben und was habe ich in dieser Zeit für meinen Arbeitgeber erreicht?

Mithilfe von Stichworten oder Kurzsätzen lassen sich fast alle Punkte perfekt verdichten. Allenfalls Führungskräften über 50 oder Fachkräften mit bewegter Vergangenheit wird ein Lebenslauf von maximal drei Seiten zugestanden. Länger und ausführlicher darf dieser allerdings nie werden.

Warum muss der Lebenslauf lückenlos sein?

Ein lückenloser Lebenslauf dient zum Einen als Beleg für seine Wahrhaftigkeit. Es bleibt keine Station unerwähnt, der Bewerber hat nichts zu verheimlichen.

Gleichzeitig dient die Lückenlosigkeit den Personaler dazu, herauszufinden, wie zielstrebig der Kandidat ist und wie geradlinig er seine (bisherige) Karriere verfolgt: Reihen sich hier eher zufällige Stationen aneinander, Motto: Hauptsache, irgendein Job! Oder lässt sich im Lebenslauf eine Art roter Faden erkennen, der bis zur aktuell angestrebten Stelle führt.

Je deutlicher Bewerber diesen Karriereplan im Lebenslauf herausarbeiten und je genauer dieser zur neuen Stelle passt, desto überzeugender wirkt der Lebenslauf auf den Personaler. Schließlich hat er dann – dokumentiert – ein Talent vor sich, das für den Job wie gemacht ist.

Zunächst einmal raten alle Bewerbungsratgeber davon ab „arbeitslos“ zu schreiben. Viel zu passiv! „Arbeit suchend“ klinge als Formulierung wesentlich aktiver und engagierter.

Das stimmt zweifellos. Gleichwohl weiß natürlich trotzdem jeder Leser, was gemeint ist, und achtet dann vor allem darauf, wie lange die Suche schon dauert und was der Kandidat in der Zeit unternommen hat – außer Bewerbungen zu schreiben.

Wichtig ist dabei, dem künftigen Arbeitgeber zu zeigen, dass Sie…

  • über aktuelles Fachwissen verfügen.
  • den Arbeitsalltag nach wie vor kennen.
  • leistungsfähig und arbeitswillig sind.
  • sich in Ihrem Job auskennen und ihn beherrschen.

Natürlich kann im Vorstellungsgespräch dann immer noch die Frage nach dem Grund für die Arbeitslosigkeit kommen, damit sollten Sie sogar rechnen. Doch erstens haben Sie die Hürde zum Gespräch dann bereits genommen und zweitens können die meisten die Gründe dafür meist problemlos erklären.

Wo muss ich den Lebenslauf unterschreiben?

Der Lebenslauf wird immer am Ende, also unterhalb der letzten Zeile unterschrieben – mit Ort, Datum und eben einer handschriftlichen Unterschrift – rechtsbündig oder linksbündig hängt wiederum vom Layout des Lebenslaufs ab.

Die Unterschrift dokumentiert und bestätigt noch einmal, dass Ihre Angaben korrekt sind und dass Sie diese selbst verfasst haben. Fehlt die Unterschrift, sind die Angaben deshalb nicht weniger wert, aber es wirkt auf manch (konservativen) Personaler so. Zudem verleiht die Unterschrift Ihrer Bewerbung eine persönliche Note.

Die Unterschrift selbst sollten Sie mit einem Füller oder Fineliner in blauer oder schwarzer Tinte leisten. Bleistift ist tabu, Kugelschreiber wirkt latent billig.

[Bildnachweis: Ditty_about_summer by Shutterstock.com]

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